Opel Cascada: Das neue Cabriolet des Herstellers kommt elegant daher

Der Sonnenschein aus Rüsselsheim

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Schnittig und flott – nicht nur auf der Straße: Das Verdeck braucht zum Öffnen 17 und zum Schließen etwa 20 Sekunden. Das Ganze funktioniert bis Tempo 50.

Der neue Opel-Chef hat’s gut: Seine Kollegen aus Rüsselsheim geben ihm gleich eine handvoll Neuheiten mit auf den Weg: den Elektriker Opel Ampera, den Zafira Tourer und jüngst das subkompakte SUV Mokka und den kleinen Adam.

Und als echte Morgengabe für Dr. Karl-Thomas Neumann erlebte vor einigen Wochen das viersitzige Cabriolet Opel Cascada seinen ersten Auftritt vor der Fachpresse. Mit seinem unter einer Klappe verschwindendem elektrischen Stoffdach wirkt er lang und gestreckt – viel länger als 4,70 Meter. Da er außerdem mit 1,84 Metern zu den breiten im Lande zählt, steht er satt da und kokettiert mit den Klassengrenzen. Opel nennt ihn Mittelklasse, erinnert aber gleichzeitig an die glorreichen Zeiten, als die Rüsselsheimer noch den Rekord und sogar den Admiral als viersitzige Cabrios anboten.

Vollwertiger Viersitzer

An diese Tradition möchte man wieder anknüpfen. Dem Cabrio-Freund soll das Recht sein. Er kann sich auf einen vollwertigen Viersitzer freuen, der nicht nur bei den Maßen eine Klasse höher schielt. Auch bei der Innenraumgestaltung und bei den Technologien, die in der Serie bereits vorhanden sind oder extra bestellt werden müssen, hat Opel den Blick nach oben gerichtet.

Nur beim Preis nicht. Der bisher bekannte Einstiegspreis für den Cascada 1.4 Turbo liegt mit 25 945 Euro zwar nicht am unteren Ende der Skala, hält sich dagegen selbstbewusst auf dem Niveau des Golf Cabriolets.

Neu konstruierter Motor

Der Cascada tritt mit drei Benzinern und zwei Dieselmotoren an. Basisaggregat ist der 1,4 Liter-Turbobenziner mit manuellem Sechs-Gang-Getriebe. Er ist in den Leistungsstufen 88 kW/120 PS und 103 kW/140 PS erhältlich und bietet mit Overboost jeweils ein maximales Drehmoment von 220 Newtonmetern.

Zum Marktstart im April kam der dritte Benziner dazu, der 1.6 Sidi Turbo. Der völlig neu konstruierte Motor mit Benzin-Direkteinspritzung wird im Cascada zum ersten Mal eingesetzt. Der Cascada verbindet das Open-Air-Fahrerlebnis mit hochentwickelten Technologien. Dazu zählen das intelligente adaptive Sicherheitslichtsystem AFL+ mit bis zu zehn automatischen Lichtfunktionen, die zweite Generation der Opel-Frontkamera mit vielen neuen und weiterentwickelten Funktionen.

Eine Rückfahrkamera und der Parkassistent der neuesten Generation erleichtern das Manövrieren. Hinzu kommt außerdem ein Toter-Winkel-Warner. Wer sich das alles an Bord holt, der kann sich beruhigt in seinen bekannt guten ergonomischen Opel-Sitz zurücklehnen, das sportlich elegante Ambiente genießen und hoffentlich den Schalter für das beheizbare Lenkrad nie benutzen müssen, wenn er eigentlich offen fahren will.

Keineswegs klobig

Übrigens: Auch geschlossen macht der Cascada keine schlechte Figur. Die Silhouette ist dann die eines Coupé, hat also nichts Klobiges wie alte Opel-Cabrios mit geschlossenem Dach. Und nicht nur bei den 17 Sekunden, die das Dach braucht, um bei maximal 50 km/h Fahrgeschwindigkeit elektrisch zu verschwinden, sondern auch bei der Akustik und sicher auch bei der Isolation des Stoffdachs wird der technische Fortschritt spürbar.

Bei Produkten wie diesem muss sich Dr. Karl-Thomas Neumann weniger sorgen. Davon wird er sich gerade beim Cascada überzeugen können – wenn das Wetter in Deutschland das endlich wieder einmal zulässt. (ampnet)

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