ADAC warnt: Ab Freitag droht Rekord-Stau

Der ADAC warnt vor Rekordstaus am Wochenende: Mit dem Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg haben dann in allen Bundesländern die Schüler frei. Die Klassenzimmer sind leer und die Straßen voll.

Vor allem Richtung Süden werde auf vielen Strecken in Deutschland Schrittgeschwindigkeit angesagt sein. Aber auch in Richtung Norden gibt es keine Entwarnung, denn viele Urlauber steuern die Strände der Nord- und Ostseeküsten an. Außerdem sei starker Rückreiseverkehr zu erwarten, da in neun Bundesländern die Ferien schon in Kürze wieder enden.

Auch im Ausland müssen Autourlauber Geduld mitbringen. Auf allen wichtigen Reiserouten in Frankreich, Österreich, der Schweiz, Italien, Slowenien und Kroatien wird es wohl nur sehr langsam vorwärts gehen, warnte der ADAC. Vor allem auch an den Grenzübergängen nach Kroatien, Serbien, Griechenland, Bulgarien und in die Türkei könne es zu langen Wartezeiten kommen.

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Am schlimmsten wird es nach Auskunft des Autoclubs Freitag ab Mittag und den ganzen Samstag über sein. Doch auch wer auf den Sonntag ausweiche, könne keine freien Straßen erwarten. „Mittlerweile fahren viele am Sonntag, da wird ordentlich was los sein“, erklärte ein Sprecher. Wer könne, solle seine Abfahrt daher auf Montag oder Dienstag der kommenden Woche verschieben. Wer unbedingt am Samstag anreisen müsse, solle sehr früh losfahren. Urlauber aus dem Raum München müssten spätestens um vier Uhr in der Früh starten, um dem Stau zu entgehen.

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Doch es gibt auch eine gute Nachricht. Seit Ende Juni gehören die Blockabfertigung und damit die kilometerlangen Staus vor dem Tauerntunnel auf der österreichischen A 10 (Salzburg – Villach) laut ADAC der Vergangenheit an, da die zweite Röhre des Tunnels seither in Betrieb ist. Außerdem sei die Kapazität der Mautstelle erweitert worden, was den Verkehrsfluss zusätzlich beschleunige. Wer an der Mautstelle gar nicht warten will, solle – beispielsweise an einer Autobahnraststätte – ein Ticket für die Videomaut erwerben.

mm

Rubriklistenbild: © dpa

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