Knöllchen-Studie

Städte kassieren mit Strafzettel kräftig ab 

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Strafzettel-Abzocke? Städte kassieren 450 Millionen Euro ab.

Falschparker und Temposünder sind ein einträgliches Geschäft: Deutsche Städte haben laut einer Schätzung im vergangenem Jahr 450 Millionen Euro durch Strafzettel kassiert.

Die Parkplatznot in den Innenstädten ist für viele Autofahrer ein Greul. Doch was des einen Leid ist des anderen Freud. Strafzettel sind für Städte mittlerweile eine wichtige Einnahmequelle. Nach einer Studie des Verbraucherportals preisvergleich.de haben die Kommunen durch Falschparken oder Temposünder in der 30er-Zone letztes Jahr 450 Millionen Euro eingenommen.

Die Zahl beruht auf einer Schätzung, da von 116 angefragten  Städten nur 48 Auskunft über Geldbußen geben konnten. Ulm konnte Angaben machen und ist nach der Studie Knöllchenhochburg. Rechnet man die Geldbußen auf die Anzahl der zugelassenen Autos um, nimmt die Stadt pro Auto 65 Euro durch Verwarnungs- und Bußgeldern ein. 

  • Schwerin 63 Euro
  • Bielefeld 63 Euro
  • Köln 61 Euro
  • Aachen 53 Euro
  • Tübingen 52 Euro
  • Mannheim 51 Euro
  • Stuttgart 49 Euro
  • Leipzig 47 Euro
  • Duisburg 41 Euro
  • Erlangen 32 Euro
  • Ingolstadt 6 Euro 

In einigen Kommunen geht es im Vergleich zum Vorjahr richtig zur Sache. So stiegen beispielsweise in Chemnitz die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent. Auch Mainz und Nürnberg haben Steigerungsraten von an die 40 Prozent.

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Verwarnungsgelder im fließenden oder ruhenden Straßenverkehr variieren zwischen 5 und 35 Euro. Bußgelder gehen über diesen Betrag hinaus.

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