Studie entlastet Toyota

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Eine Studie der US-Verkehrssicherheitsbehörde entlastet Toyota.

Washington - Der japanische Autohersteller Toyota kann aufatmen: Nicht technische Unzulänglichkeiten waren Auslöser für viele der Unfälle in den Vereinigten Staaten, sondern Fehler der Fahrer.

Eine vorläufige Regierungsstudie hat 58 Unfallschreiber ausgewertet und dabei festgestellt, dass bei mindestens 35 Unfällen die Fahrer überhaupt nicht auf die Bremse getreten hatten; in anderen Fällen bremsten sie nur halbherzig oder in letzter Sekunde.

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde hatte die Studie im Auftrag der Regierung angefertigt. Örtliche Medien zitierten am Dienstag aus dem Papier, das an Parlamentarier in Washington ging. Bereits im vergangenen Monat hatte das “Wall Street Journal“ erste Ergebnisse veröffentlicht. Es gab demnach nur einen einzigen Fall, bei dem eine rutschende Fußmatte das Gaspedal verklemmt hatte, was zu einem schweren Unfall führte.

Treu - der Toyota RAV4

Treu - der Toyota RAV4
Treu: Das Multitalent den Toyota RAV4 gibt es nun mit neuen Ausstattungsoptionen. © Toyota
Treu - der Toyota RAV4
Die Basisversion vom Toyota RAV4 ist schon ab 23 800 Euro zu haben. © Toyota
Treu - der Toyota RAV4
Das Topmodell RAV4 Executive kostet ab 34 950 Euro. Markantes Erkennungsmerkmal sind die breiteren Kotflügel und die 18-Zoll Leichtmetallräder und eine Chromzierleiste am Heck. Die Lederausstatung ist serienmäßig.  © Toyota
Treu - der Toyota RAV4
Treu - der Toyota RAV4 © Toyota
Treu - der Toyota RAV4
Treu - der Toyota RAV4 © Toyota
Treu - der Toyota RAV4
Treu - der Toyota RAV4 © Toyota
Treu - der Toyota RAV4
Treu - der Toyota RAV4 © Toyota
Treu - der Toyota RAV4
Treu - der Toyota RAV4 © Toyota
Treu - der Toyota RAV4
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Treu - der Toyota RAV4
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Treu - der Toyota RAV4
Treu - der Toyota RAV4 © Toyota
Treu - der Toyota RAV4
Treu - der Toyota RAV4 © Toyota
Treu - der Toyota RAV4
Treu - der Toyota RAV4 © Toyota
Treu - der Toyota RAV4
Treu - der Toyota RAV4 © Toyota

Die Studie stärkt Toyota den Rücken - zum einen bei den anstehenden Gerichtsverhandlungen über Schadenersatz für die Unfallopfer und Hinterbliebenen. Zum anderen gegenüber der Politik. Insbesondere US-Verkehrsminister Ray LaHood hatte Toyota mehrfach unterstellt, der Konzern verheimliche den wahren Grund für das ungewollte Beschleunigen. LaHood hatte die komplexe Elektronik der modernen Wagen im Verdacht. Er hatte die National Academy of Sciences und die Raumfahrtbehörde NASA auf den Fall angesetzt.

Toyota hatte weltweit mehr als 8 Millionen Wagen wegen klemmender Gaspedale und rutschender Fußmatten zurückgerufen. Das Unternehmen ramponierte sein Image, die Verkäufe brachen ein, der Schaden geht in die Milliarden. Toyota musste überdies eine Strafe in den USA zahlen, weil der Hersteller die Probleme mit den klemmenden Gaspedalen nicht rechtzeitig gemeldet hatte. Die Untersuchungen über die Ursachen der Pannenserie gehen weiter.

dpa

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