Subaru Forester im Leser-Test: Hochbeinige Reiselimousine

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„Hier fühle ich mich gleich wie zu Hause“, sagt Frank Schuler und genießt den Ausblick auf den blauen Frühlingshimmel. Der 64-jährige sitzt im neuen Subaru Forester 2.0 D Comfort vom Kasseler Autohaus Häfner und Strunk und schaut entspannt durch das Panorama-Glasschiebedach.

Der Baunataler nimmt für die HNA das SUV (Sport Utility Vehicle) des weltgrößten Allradherstellers unter die Lupe und testet es auf Herz und Motor. Erstes Ziel seiner Testfahrt ist die Autobahn Richtung Baunatal.

Erhöhte Sitzposition

„Man sitzt schon etwas über den Dingen“, schwärmt Schuler mit Blick auf die erhöhte Sitzposition und die große Frontscheibe. Mit angenehmer Rundumsicht und 21,5 Zentimeter Bodenfreiheit lenkt er das als Geländelimousine konstruierte Fahrzeug spielerisch stadtauswärts.

Der Forester liege satt auf der Straße und fahre sich überraschend spritzig, sagt Schuler, während er auf die Autobahn fährt und mit dem Gaspedal alle 147 Pferdestärken aus der 2,0-Liter-Maschine drückt. „Dank des flach gebauten Boxermotors läuft der Diesel dabei erstaunlich ruhig“, sagt er, nachdem selbst auf der Überholspur Vibrationen und Windgeräusche nahezu ausblieben. Allerdings sei der Subaru kein Rennpferd, „eher eine hochbeinige Reiselimousine“, resümiert er nach der ersten Etappe seiner mehrstündigen Fahrt. Auch der Innenraum weiß Frank Schuler zu überzeugen. „Die Verarbeitung ist hochwertig, die Platzverhältnisse großzügig: insgesamt übersichtlich und ansprechend“.

Leser testen Autos: Subaru Forester

Diesel-Boxermotor: Harald Lenz vom Kasseler Autohaus Häfner und Strunk erklärt HNA-Tester Frank Schuler aus Baunatal den 2,0-Liter-Vierzylinder des Subaru Forester
Diesel-Boxermotor: Harald Lenz vom Kasseler Autohaus Häfner und Strunk erklärt HNA-Tester Frank Schuler aus Baunatal den 2,0-Liter-Vierzylinder des Subaru Forester © Schaffner
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Vollwertiges Reserverad: Viele Hersteller würden inzwischen darauf verzichten, sagt Frank Schuler.
Vollwertiges Reserverad: Viele Hersteller würden inzwischen darauf verzichten, sagt Frank Schuler. © Schaffner
Kinderleicht: Das Audiosystem mit CD-Player, Radio und Display unter anderem für die Rückfahrkamera sind einfach zu bedienen.
Kinderleicht: Das Audiosystem mit CD-Player, Radio und Display unter anderem für die Rückfahrkamera sind einfach zu bedienen. © Schaffner
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Los geht’s: Harald Lenz übergibt dem 64-jährigen Testfahrer aus Baunatal die Zündschlüssel.
Los geht’s: Harald Lenz übergibt dem 64-jährigen Testfahrer aus Baunatal die Zündschlüssel. © Schaffner
Liter Ladevolumen: Bei umgeklappten Sitzen, schätzt Frank Schuler, passen locker Skier und ein Klapprad in den Kofferraum des japanischen SUV.
Liter Ladevolumen: Bei umgeklappten Sitzen, schätzt Frank Schuler, passen locker Skier und ein Klapprad in den Kofferraum des japanischen SUV. © Schaffner
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Komfortabel: Trotz seiner 1,80 Meter Körpergröße stößt sich Frank Schuler bei geöffneter Heckklappe nicht den Kopf.
Komfortabel: Trotz seiner 1,80 Meter Körpergröße stößt sich Frank Schuler bei geöffneter Heckklappe nicht den Kopf. © Schaffner
Praktisch: Im Kofferraum findet Frank Schuler neben ausreichend Platz auch zwei Kleiderhaken.
Praktisch: Im Kofferraum findet Frank Schuler neben ausreichend Platz auch zwei Kleiderhaken. © Schaffner
Ausreichend: Auf dem Rücksitz haben selbst Erwachsene genügend Beinfreiheit.
Ausreichend: Auf dem Rücksitz haben selbst Erwachsene genügend Beinfreiheit. © Schaffner
Gute Nacht: Weil sich die bequemen Rücksitze individuell verstellen lassen, möchte Frank Schuler während des Tests am liebsten ein Nickerchen halten.
Gute Nacht: Weil sich die bequemen Rücksitze individuell verstellen lassen, möchte Frank Schuler während des Tests am liebsten ein Nickerchen halten. © Schaffner
Windabweisend: Selbst die Technik des Panorama-Glasschiebedachs nimmt er unter die Lupe.
Windabweisend: Selbst die Technik des Panorama-Glasschiebedachs nimmt er unter die Lupe. © Schaffner
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Himmlisch: Durch das großzügige Panorama-Glasschiebedach lässt sich vom Fahrersitz aus nicht nur der blaue Frühlingshimmel beobachten. Schließlich leitet sich der Name Subaru von einer Gruppe Himmelskörper im Sternbild Taurus ab.
Himmlisch: Durch das großzügige Panorama-Glasschiebedach lässt sich vom Fahrersitz aus nicht nur der blaue Frühlingshimmel beobachten. Schließlich leitet sich der Name Subaru von einer Gruppe Himmelskörper im Sternbild Taurus ab. © Schaffner
Problemloses Einparken: Frank Schuler ist besonders von der Rückfahrkamera angetan, die im Rückwärtsgang vom Heck des Forester Livebilder ins Cockpit sendet.
Problemloses Einparken: Frank Schuler ist besonders von der Rückfahrkamera angetan, die im Rückwärtsgang vom Heck des Forester Livebilder ins Cockpit sendet. © Schaffner
147 PS: Der Forester sei zwar kein Rennpferd, fahre sich jedoch überraschend spritzig, sagt Schuler.
147 PS: Der Forester sei zwar kein Rennpferd, fahre sich jedoch überraschend spritzig, sagt Schuler. © Schaffner
Typisch: Wie bei vielen Subaru-Modellen verfügt auch die Forester-Haube über einen Lufteinlass zur besseren Motorkühlung.
Typisch: Wie bei vielen Subaru-Modellen verfügt auch die Forester-Haube über einen Lufteinlass zur besseren Motorkühlung. © Schaffner
Beheizt: Damit die Scheibenwischer im Winter nicht einfrieren, lässt sich bei Bedarf die Frontscheibe punktuell erwärmen.
Beheizt: Damit die Scheibenwischer im Winter nicht einfrieren, lässt sich bei Bedarf die Frontscheibe punktuell erwärmen. © Schaffner
Nachgemessen: Frank Schuler entgeht nichts.
Nachgemessen: Frank Schuler entgeht nichts. © Schaffner
Alles an Bord: Selbst den Inhalt des Handschuhfachs nimmt er unter die Lupe.
Alles an Bord: Selbst den Inhalt des Handschuhfachs nimmt er unter die Lupe. © Schaffner
Haken drunter: Auf seiner Checkliste notiert er sich seine Eindrücke.
Haken drunter: Auf seiner Checkliste notiert er sich seine Eindrücke. © Schaffner
Klassiker: Auch der Schminkspiegel für den Beifahrer darf nicht fehlen.
Klassiker: Auch der Schminkspiegel für den Beifahrer darf nicht fehlen. © Schaffner
Mehrstündiger Test: Frank Schuler aus Baunatal hat für die HNA den neuen Subaru Forester auf Herz und Motor getestet.
Mehrstündiger Test: Frank Schuler aus Baunatal hat für die HNA den neuen Subaru Forester auf Herz und Motor getestet. © Schaffner
Wetterfest: Frank Schuler hat während seiner Testfahrt versucht, den Forester in möglichst viele Situationen eines Autoalltags zu manövrieren.
Wetterfest: Frank Schuler hat während seiner Testfahrt versucht, den Forester in möglichst viele Situationen eines Autoalltags zu manövrieren. © Schaffner
Bergauf und bergab: Frank Schuler testet selbstverständlich auch die bei Schaltgetrieben serienmäßige Berganfahrhilfe an einer Steigung.
Bergauf und bergab: Frank Schuler testet selbstverständlich auch die bei Schaltgetrieben serienmäßige Berganfahrhilfe an einer Steigung. © Schaffner
Erfrischung am Steuer: Das Panorama-Glasschiebedach lässt sich natürlich elektronisch öffnen.
Erfrischung am Steuer: Das Panorama-Glasschiebedach lässt sich natürlich elektronisch öffnen. © Schaffner
Stadtverkehr: Der HNA-Tester unterwegs in der Kasseler City.
Stadtverkehr: Der HNA-Tester unterwegs in der Kasseler City. © Schaffner
Geländegängig: Das SUV (Sport Utility Vehicle) des Allradpioniers Subaru fährt dank hoher Bodenfreiheit auch gern abseits des Asphalts.
Geländegängig: Das SUV (Sport Utility Vehicle) des Allradpioniers Subaru fährt dank hoher Bodenfreiheit auch gern abseits des Asphalts. © Schaffner
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Erhöhte Sitzposition: „So kann ich vorausschauend fahren“, sagt Frank Schuler erfreut.
Erhöhte Sitzposition: „So kann ich vorausschauend fahren“, sagt Frank Schuler erfreut. © Schaffner
Ein Hauch von Cabrio: Frank Schuler fährt bei geöffnetem Panorama-Glasschiebedach.
Ein Hauch von Cabrio: Frank Schuler fährt bei geöffnetem Panorama-Glasschiebedach. © Schaffner
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Boxer-Diesel: Dank des flach gebauten Boxermotors laufe der Diesel erstaunlich ruhig, sagt der rundum zufriedene Testpilot.
Boxer-Diesel: Dank des flach gebauten Boxermotors laufe der Diesel erstaunlich ruhig, sagt der rundum zufriedene Testpilot. © Schaffner

Am Kofferraum gefallen ihm die Kleiderhaken, dass er sich mit einer Körpergröße von 1,80 Meter bei geöffneter Klappe nicht den Kopf stößt und das üppige Ladevolumen: „Bei umgeklappten Rücksitzen sind das 1610 Liter – damit könnte man locker ein Klapprad und Skier transportieren“, sagt er. Technisches Highlight der Comfort-Ausstattungsvariante sei jedoch die Rückfahrkamera, die Frank Schuler auf einem Parkplatz in Bad Wilhelmshöhe testet. „Da macht das Einparken richtig Spaß“, sagt er vergnügt und legt den Rückwärtsgang ein. Sofort erscheint auf dem Display der Mittelkonsole ein Livebild, das eine am Heck montierte Mini-Kamera in den Innenraum sendet. „Das gefällt mir viel besser als das ständige Gepiepe von Parkassistenten anderer Hersteller“, sagt er und navigiert den 4,56 Meter langen Forester mühelos in die Parklücke.

Akzeptabler Verbrauch

Den Verbrauch bewertet Schuler auch nach intensivem Schalten als völlig akzeptabel. „Einziger Wehrmutstropfen bei dem Modell ist, dass es den Diesel noch nicht mit Automatikgetriebe gibt“, sagt er und blickt zum Abschied noch einmal durch das Panoramaglasdach. Hätte er den Forester nachts getestet, hätte er sich den Sternenhimmel vom Fahrersitz aus anschauen können. Schließlich leitet sich der Name Subaru von einer Gruppe Himmelskörper im Sternbild Taurus ab.

Von Sebastian Schaffner

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