Konkurrenz im Silicon Valley

Tesla-Konkurrent Lucid Motors macht ernst: E-Auto-Werk fertig, Lucid Air in Produktion

Lucid Motors will mit seiner e-Limousine Lucid Air Tesla Konkurrenz machen.
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Lucid Motors will mit seiner e-Limousine Lucid Air Tesla Konkurrenz machen.

Darauf hätten Elon Musk und Tesla sicher verzichten können: Ihr Konkurrent aus dem Silicon Valley, Lucid Motors, macht mit seiner E-Limousine Lucid Air ernst.

Der Markt für Elektroautos wächst rasant und hat rosigste Zukunftsaussichten. Nicht nur die von der EU sowie den Autobauern zugesagten Prämien* für den Kauf von E-Autos ziehen interessierte Käufer an. Auch die ansprechende Fahrweise und niedrigen Unterhaltungskosten sind starke Argumente auf Seiten des zukunftsträchtigen Marktes. Da ist es kein Wunder, dass nicht nur etablierte Giganten des Automobilmarkts immer mehr auf Elektromobilität setzen, wie zum Beispiel BMW, Porsche oder Fiat, sondern auch neue Unternehmen entstehen, die mit innovativen Ideen und Designs den boomenden Elektroautomarkt erobern wollen. Lucid Motors, aufgrund seines Konzepts, Designs und Kundenanspruchs, ist wohl am ehesten als Tesla-Konkurrenz zu verstehen – und kommt langsam in Fahrt.

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Tesla-Konkurrent baut Fabrik – Lucid Motors greift Elektroauto-Markt an

Der ehrgeizige Autobauer Lucid Motors kommt wie Tesla selbst aus Kalifornien. Und das erste Auto, der Lucid Air, befindet sich bereits in Entwicklung. Um es bald auf den Markt und an möglichst viele Kunden zu bringen, hat Lucid Motors kürzlich die erste Phase seines Fabrik-Bauvorhabens abgeschlossen. Damit soll das E-Auto-Werk, welches in Arizona, USA, gelegen ist und den Namen „Lucid AMP-1 Factory“ trägt, in Kürze mit der Serienproduktion des Lucid Air beginnen. Geplant ist immerhin eine erste Auslieferung der luxuriösen E-Limousinen im Frühjahr. Wie t3n schreibt, sei aktuell eine jährliche Produktionskapazität von etwa 30.000 Elektroautos in dem neuen Werk möglich – es lasse sich jedoch ausbauen, sodass irgendwann bis zu 400.000 Elektroautos aus dem Hause Lucid Motors jährlich vom Band laufen.

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Lucid Motors konnte Experten für sich gewinnen

Wenn es um Lucid Motors und die E-Limousine Lucid Air geht, fällt gegenwärtig fast immer ein Name: Peter Hochholdinger, der für die Produktion zuständige Vize von Lucid Motors. Mit seinem Hintergrund ist Hochholdinger ein wahrer Experte für die Automobilindustrie und ein echter Gewinn für Lucid Motors, war der Deutsche zuvor doch bei Audi und Tesla bereits in führenden Positionen für die Fahrzeugproduktion zuständig. Nun soll Hochholdinger bei Lucid Motors dafür sorgen, dass die ambitionierten Elektroauto-Pläne in Erfüllung gehen. (fh) *hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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Plug-in-Hybride: Saubere Sache oder Dreck am Stecker?

System von Bosch
Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden: Bei einem System von Bosch lassen sich Ladestationen hinterlegen, die etwa an Restaurants gelegen sind oder wo es kostenloses Internet gibt. Foto: Ralf Grömminger/Bosch/dpa-tmn © Ralf Grömminger
Automatisch auf E-Betrieb
Feldversuch: Dieser Jeep schaltet automatisch auf E-Betrieb um, sobald er eine gewisse Zone in der Stadt erreicht hat. Foto: FCA Group/dpa-tmn © FCA Group
App von BMW
Digitale Rabattmarken: Bei einer App von BMW lassen sich pro elektrisch zurückgelegtem Kilometer Punkte sammeln. Foto: BMW AG/dpa-tmn © BMW AG
eDriver Trainer
Motivationstraining auf vier Rädern: ZF will Plug-in-Fahrer mit dem eDriver Trainer dazu animieren, ihr Fahrzeug in erster Linie rein elektrisch zu fahren. Foto: Christoph Schmidt/ZF Friedrichshafen/dpa-tmn © Christoph Schmidt
Auf E-Betrieb umschalten
Grenzerfahrung: Hier erkennt ein Jeep automatisch einen bestimmte Innenstadtbereich und schaltet auf reinen E-Betrieb um. Foto: FCA Group/dpa-tmn © FCA Group
Zero Emission Zone Manager
Zonenmanagement: Mit Hilfe von Geodaten schaltet der Zero Emission Zone Manager von ZF automatisch in den reinen Elektromodus, sobald das Auto etwa eine Umweltzone oder ein Gebiet mit Null-Emissions-Gebot erreicht. Foto: Christoph Schmidt/ZF Friedrichshafen/dpa-tmn © Christoph Schmidt
An der Steckdose laden
Kraft der zwei Herzen: Der Akku, der in Plug-in-Hybriden den Elektromotor antreibt, lässt sich auch an der Steckdose laden. Ein Verbrennungsmotor ist aber auch noch an Bord. Foto: Mercedes-Benz AG/dpa-tmn © Mercedes-Benz AG
Mercedes S-Klasse
Auto am Stecker: Plug-in-Hybride wie diese Mercedes S-Klasse können eine gewisse Wegstrecke auch rein elektrisch zurücklegen. Foto: Mercedes-Benz AG/dpa-tmn © Mercedes-Benz AG

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