Toyota ruft in Deutschland mehr als 19 000 Fahrzeuge zurück

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Wegen Problemen mit der Software holt Toyota allein in Europa 160 000 Hybrid-Fahrzeuge in seine Werkstätten. Foto: Patrick Pleul

Prius+ und Auris Hybrid-Fahrzeuge müssen wegen Software-Problemen in die Werkstatt. Weltweit sind mehr als 600 000 Fahrzeuge vom Rückruf betroffen. Auch bei vielen deutschen Kunden soll nachgebessert werden.

Tokio (dpa) - Der Autobauer Toyota muss wegen Software-Problemen in Deutschland mehr als 19 000 Fahrzeuge der Modelle Prius+ und Auris Hybrid in die Werkstätten zurückrufen. Ein Software-Fehler könne zur Überlastung der Hybridregelelektronik führen, teilte das Unternehmen mit.

Beim Werkstattaufenthalt werde eine verbesserte Software aufgespielt. Weltweit sind nach Unternehmensangaben rund 625 000 Fahrzeuge betroffen, davon in Japan 340 000 Autos, 160 000 Fahrzeuge in Europa und 120 000 in Nordamerika.

Der Rückruf gilt nach Werksangaben für Modelle aus dem Produktionszeitraum Mai 2010 bis November 2014. Die Halter der Fahrzeuge würden zeitnah angeschrieben. Das Aufspielen der neuen Software dauere in der Werkstatt etwa 30 Minuten.

Toyota betonte, es gebe keine Berichte über Unfälle im Zusammenhang mit dem Softwareproblem. Bei einer Überlastung der Hybridregelelektronik leuchte die Warnanzeige auf, und das Fahrzeug schalte ins Notlaufprogramm mit reduzierter Antriebsleistung. Insgesamt seien dem Unternehmen in Europa bisher drei Fälle gemeldet worden.

Wegen möglicher defekter Airbags des Zulieferers Takata hatte Toyota in den vergangenen Monaten wie auch andere Autobauer Hunderttausende Fahrzeuge in die Werkstätten rufen müssen.

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