Rückruf: Rund 153 000 Toyota-Fahrer in Deutschland betroffen

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Fehlfunktion möglich: Modelle des Toyota Corolla, die zwischen 2003 und 2007 gebaut wurden, könnten Feuchtigkeit im Airbag-Gasgenerator haben. Foto: Toyota

Die Rückrufserie wegen defekter Airbags des japanischen Zulieferers Takata nimmt kein Ende: Die beiden Autokonzerne Toyota und Nissan kündigten nun weltweite Rückrufe an. Auch in Deutschland sind mehrere Modelle betroffen.

Köln (dpa/tmn) - Wegen Problemen mit dem Airbag müssen knapp 153 000 Toyota-Fahrer mit ihrem Auto in die Werkstatt. Betroffen von dem Rückruf sind Fahrzeuge der Modelle Corolla, Yaris, Picnic, Avensis Verso, Tundra und Sequoia, die von März 2003 bis März 2007 gebaut wurden.

Hinzu kommen Modelle der Baureihen RAV4 und Hilux des Produktionszeitraums Juli 2003 bis Dezember 2005. Wie der Hersteller mitteilt, werden die betroffenen Halter der Fahrzeuge angeschrieben und gebeten, sich mit ihrem Toyota-Händler in Verbindung zu setzen. Der Aufenthalt in der Werkstatt dauere etwa vier Stunden und sei für Halter kostenlos.

Das Problem bei den betroffenen Modellen besteht laut Toyota darin, dass in die Airbag-Gasgeneratoren Feuchtigkeit eingetreten sein könnte. Dadurch bestehe die Gefahr, dass der Airbag bei einem Unfall nicht ordnungsgemäß funktioniert. Weltweit sind mehr als fünf Millionen Fahrzeuge von dem Rückruf betroffen, 1,26 Millionen davon in Europa und 152 940 in Deutschland.

Ebenfalls von den Problemen betroffen sind zahlreiche Nissan-Modelle, da der Hersteller ebenfalls Airbags des japanischen Zulieferers Takata verbaut hat. Hier sollen weltweit 1,56 Millionen Autos in die Werkstatt, 563 000 davon in Europa.

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