Unfall in Baden-Württemberg

Verkehrsinsel wird für Auto zur Sprungschanze — wo der Wagen des 20-Jährigen gelandet ist

Polizei im nächtlichen Einsatz.
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Der Führerschein des Fahrers wurde laut der Polizei beschlagnahmt.

Ein 20-jähriger Autofahrer in Baden-Württemberg ist mit seinem Wagen über eine Verkehrsinsel gefahren, die zur Sprungschanze wurde. Die Polizei schildert den Unfall.

Bei einem Unfall im baden-württembergischen Bietigheim-Bissingen hat ein 20-jähriger Autofahrer hohen Schaden verursacht. Mit einem Sprung über eine Verkehrsinsel und letztendlich in einer Hauswand hat die Autofahrt des 20-Jährigen geendet, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtete.

Unfall: Verkehrsinsel wird zur Schanze - Auto verkeilt sich in Haus

Das Auto landete bei dem Unfall in der Hauswand.

Der 20-Jährige sei vermutlich zu schnell unterwegs gewesen, habe in einer Rechtskurve die Kontrolle über den Wagen verloren und sei über die Verkehrsinsel gefahren, teilte die Polizei laut dpa mit. Die Verkehrsinsel wurde für das Auto quasi zur Sprungschanze, der Wagen krachte in ein gegenüberliegendes Wohnhaus. Der Autofahrer und sein 20 Jahre alter Beifahrer blieben dem Bericht zufolge unverletzt.

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Geschätzter Schaden: Rund 10.000 Euro an Daimler Chrysler und 50.000 Euro am Haus

Durch den Aufprall habe sich das Auto im Gebäude verkeilt, teilte die Polizei laut dpa außerdem mit. Das habe die Bergung schwierig gestaltet. Beim Fahrer sei Alkoholgeruch wahrgenommen worden. Ihm wurde demnach Blut abgenommen, sein Führerschein beschlagnahmt.

An dem Daimler Chrysler entstand den Beamten zufolge ein geschätzter Schaden von rund 10.000 Euro, und am Gebäude von etwa 50.000 Euro, wie es im Polizeibericht heißt.

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Auto-Unfall in Baden-Württemberg: Feuerwehr im Einsatz

Die Feuerwehr sei mit vier Fahrzeugen im Einsatz gewesen. Während der Bergung des Fahrzeugs musste die Straße teilweise komplett gesperrt werden, so die Polizei. Ereignet habe sich der Unfall am Freitag in den frühen Morgenstunden.

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StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr

StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Das Verkehrszeichen für den Überholverbot dürfte allen Autofahrern bekannt sein. Dieses neue Straßenschild ist eine Abwandlung dessen. Es gilt explizit als Überholverbot von einspurigen Fahrzeugen. Das bedeutet in Straßenabschnitten, die mit diesem Verkehrszeichen ausgeschildert sind, dürfen mehrspurige Fahrzeuge (Autos, LKWs) keine Motorräder oder Fahrräder* überholen. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Auch dieses Straßenschild dient dem Schutz von Fahrradfahrern. Es markiert einen Bereich, der als Fahrradzone gilt. Das bedeutet für Autofahrer, dass sie ab diesem Schild maximal mit Tempo 30 km/h fahren dürfen. Außerdem dürfen sie den Radverkehr weder gefährden noch behindern. © Bundesanstalt für Straßenwesen
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Mal Hand aufs Herz: Vermutlich haben viele Radfahrer ohnehin von dieser Regelung Gebrauch gemacht - auch wenn sie bislang als Verstoß gewertet wurde. Jetzt ist das rechts Abbiegen an einer roten Ampel offiziell erlaubt - zumindest dort, wo der Grünpfeil für Radfahrer das kennzeichnet.Das gleiche Verkehrszeichen gibt es seit geraumer Zeit auch für Autofahrer. Doch es herrscht weiterhin noch viel Unwissenheit unter den Verkehrsteilnehmern bezüglich des Grünpfeils*. Denn korrekterweise muss man sich hierbei wie bei einem Stoppschild verhalten. Das bedeutet, das Fahrzeug muss zunächst vollständig anhalten und laut Straßenverkehrsordnung mindestens drei Sekunden stehenbleiben. Erst dann darf man bei einer roten Ampel rechts abbiegen, sofern kein anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet wird. Die gleichen Regelungen gelten auch für Radfahrer. © Bundesanstalt für Straßenwesen
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Dieses Verkehrszeichen kennzeichnet Radschnellwege unabhängig von der Beschaffenheit der Straße. Zum Beispiel bei sandigen Straßen soll so kenntlich gemacht werden, dass es sich um einen Radschnellweg handelt. © Bundesanstalt für Straßenwesen
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Mit diesem Straßenschild sollen künftig Bereiche für Lastenfahrräder freigehalten werden, wie etwa Parkbereiche, Abstellflächen oder Ladezonen. © Bundesanstalt für Straßenwesen
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Fahrzeuge von Carsharing-Diensten* müssen mit dieser Plakette an der Windschutzscheibe klar erkennbar sein. Der Firmenname sowie das Kennzeichen müssen darauf zu sehen sein. © Bundesanstalt für Straßenwesen
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PKWs, LKWs, Fahrräder, Fußgänger: Die meisten Verkehrsteilnehmer haben ein entsprechendes Sinnbild für Verkehrszeichen. Ab sofort gibt es auch eins für Fahrgemeinschaften. Allerdings gibt es noch keine Bereiche, wo dieses zum Einsatz kommen könnte. Ähnliches gilt beim folgenden Verkehrsschild. © Bundesanstalt für Straßenwesen
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Auch Carsharing-Fahrzeuge bekommen ein eigenes Sinnbild. Es soll unter anderem in Parkbereichen eingesetzt werden, die für Carsharing-Autos bestimmt sind. © Bundesanstalt für Straßenwesen

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