Verstehen Sie die Autowerbung auf Englisch?

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Autofahren gehört für viele zur schönsten Nebensache der Welt.

Ein knackiger Spruch gehört fast zu jeder Werbung. Und immer mehr Werber bevorzugen dafür Englisch. Doch die Aussage oder das Motto bleibt dabei oft auf der Strecke. Kaum jemand versteht die Slogans.

So kreativ die Autohersteller auch sein mögen: Viele ihrer englischsprachigen Werbesprüche werden von den potenziellen Kunden nicht verstanden. Das hat eine Befragung durch die Namensagentur Endmark in Köln ergeben.

Demnach bergen selbst vermeintlich einfach zu übersetzende Slogans wie Renaults “Drive the change“ Missverständnisse: Nur rund ein Fünftel (19 Prozent) der Befragten übersetzte den Spruch mit “Fahre die Veränderung/Verändere Dich“ richtig. Der große Rest dagegen scheiterte und übersetzte zum Beispiel mit “Fahr auf die Chance ab“ oder “Fahre für Wechselgeld“.

Verstehen Sie Autowerbung?

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So kreativ die Autohersteller auch sein mögen: Viele ihrer englischsprachigen Werbesprüche werden von den potenziellen Kunden nicht verstanden. Das hat eine Befragung durch die Namensagentur Endmark in Köln ergeben. Obwohl dieser Spruch kurz ist... © dpa
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...haben nur 3 Prozent den Slogan richtig verstanden. © dpa
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Nur 16 Prozent der Befragten konnten diesen Spruch übersetzen. © dpa
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Die meisten waren mit diser Übersetzung auf dem Holzweg. © dpa
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Einfach zu übersetzen? © dpa
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Nur rund ein Fünftel (19 Prozent) der Befragten übersetzte den Spruch mit “Fahre die Veränderung/Verändere Dich“ richtig. © dpa
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Demnach bergen selbst vermeintlich einfach zu übersetzende Slogans Missverständnisse. © dpa
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Der große Rest dagegen scheiterte. © dpa
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Nissans Spruch “Urban proof energised“ (etwa: “Erwiesenermaßen voll Energie für die Stadt“) für das Modell Juke wurde von nur 16 Prozent der Befragten verstanden. Andere übersetzten zum Beispiel fälschlicherweise mit “Die Energie der Stadt beweisen“. Und nur von 3 Prozent wurde der Mazda-Slogan “Defy Convention“ (“Trotze der Konvention“) verstanden. Für die Studie wurden insgesamt rund 1000 Menschen zwischen 14 bis 49 Jahren in Hamburg, Köln, Leipzig und München befragt, die Deutsch als ihre Muttersprache angaben.

dpa

Verstehen Sie noch die Werbung?

Was die Werbung verspricht gestaltet sich im wahren Leben nicht immer so, wie es die Werbefachleute gerne hätten. 48 Prozent wussten, worum es geht. Verrückteste Übersetzung eines Betrachters: „Einfach wie eine Sense!“ © dpa
24 Prozent wussten ansatzweise, was sie wollen-sollen. Verrückteste Übersetzung: „Gestaltungsdesaster!“ © dpa
Bei der Nissan-Werbung wussten gerade mal 15 Prozent  der Befragten, was der Werbslogan heißt. Verrückteste Übersetzung: „Schiebe den Weg und du kommst voran!“ © dpa
Hier wussten 34 Prozent Bescheid. Verrückteste Übersetzung: „Versuchs getönt!“ © dpa
Langnese ist lecker, aber nur 11 Prozent ahnten etwas davon, als sie den Slogan hörten. Verrückteste Übersetzung: „Lass die Autorität der Welt plätschern!“ © dpa
Oldo kam nicht besser weg. 20 Prozent ahnten, was der Werbeslogan ihnen sagen wollte. Verrückteste Übersetzung: „Mach es dir © dpa
You Tube kennt jeder. Der Aufruf ging daneben!30 Prozent begriffen, dass es um das Versenden von Videos ging. Verrückteste Übersetzung: „Mache deinen Brotkasten selber!“ © dpa
Mit Opel Grenzen überwinden. Der Autokonzern gibt sich alle Mühe. Vergebens! 35 Prozent wussten Bescheid. Verrückteste Übersetzung: „Explosionen an der Stadtgrenze!“ © dpa
Schuhe - alle Frauen begehren sie, brauchen sie! Sie sind - genau - süchtig nach ihnen. Das wollte auch die Werbung sagen. 32 Prozent ahnten den Zusammenhang. Verrückteste Übersetzung:„Es ist haftbar!“ © dpa
Unmissverständlich?! Nein, Levis schnitt am schlechtesten ab. 14 Prozent wussten worum es geht. Verrückteste Übersetzung:„Lebendig angeknöpft!“ © dpa

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