Viel Sparpotenzial: Preis für Motorrad-Versicherung prüfen

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Die Angebote für Motorradversicherungen fallen unterschiedlich aus. Ein Vergleich zahlt sich aus. Foto: dpa-infocom

Berlin (dpa/tmn) - Noch ist es nicht zu spät: Hat das Motorrad ein Saisonkennzeichen, lässt sich die Versicherung in der Regeln im neuen Jahr noch wechseln. Ein Blick auf die Fristen ist allerdings auch in diesem Fall sinnvoll.

Bei Motorrädern mit Saisonkennzeichen ist der Wechsel der Kfz-Versicherung oft am Jahresanfang noch möglich. Mit einer neuen Police können Biker mehr als die Hälfte sparen, hat das Vergleichsportal Toptarif.de ermittelt. Die alten Verträge können in der Regel bis einen Monat vor Laufzeitende gekündigt werden - bei einer Saisonzulassung ab März läuft die Frist also bis Ende Januar.

Beim Vergleich unterschiedlicher Versicherer sollten Wechselwillige darauf achten, dass der Leistungsumfang der Police vergleichbar ist. Für Motorradbesitzer empfiehlt sich neben der obligatorischen Kfz-Haftpflicht unter anderem wegen des Diebstahlschutzes mindestens eine Teilkaskoversicherung. Außerdem kann eine Versicherung von Vorteil sein, bei der im Schadensfall nicht auf grobe Fahrlässigkeit geprüft wird.

Als Prämienbeispiel führt Toptarif eine in Berlin zugelassene Honda NC700S als beliebtes Modell an und geht bei dem Garagenfahrzeug von Vollkaskoschutz und Saisonzulassung von März bis Oktober aus. Der 24-jährige Besitzer zahlt für die Maschine beim aktuell günstigsten Kfz-Versicherer 271 Euro und beim teuersten 610 Euro. Durch das Saisonkennzeichen spart er in jedem Fall gutes Geld: Mit einer Zulassung für das komplette Jahr würde er beim günstigsten Versicherer bereits 136 Euro mehr berappen.

Ein Saisonkennzeichen ist für Motorradfahrer sinnvoll, die ihre Maschine während des Winters nicht nutzen und unnötige Ausgaben sparen wollen, weil das Fahrzeug ohnehin nur herumsteht. Das Motorrad muss dann bis zur nächsten Saison auf privatem Grund stehen, wobei ein Basisschutz in der Haftpflicht und Teilkasko bestehenbleibt.

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