Vierter Herkules-Bergpreis für historische Fahrzeuge am 18. / 19. Juni

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Jubel an der Strecke: Unser Foto entstand beim Herkules-Bergpreis 2009 nahe der Löwenburg. Am Steuer des Triumph TR 3 A aus dem Baujahr 1958 war Katia Grosjean. Die neue Strecke in diesem Jahr führt nicht mehr an der Löwenburg vorbei.

Gepflegte Oldtimer aus ganz Deutschland werden am 18. und 19. Juni wieder durch den Bergpark Wilhelmshöhe rollen. In Verhandlungen ist es gelungen, den beliebten Herkules-Bergpreis zu retten, der wegen der Welterbe-Bewerbung in Gefahr war.

Deshalb werden die alten Schätzchen nun auf einer neuen, 4,5 Kilometer langen Strecke unterwegs sein.

Rückblende: Nach der dritten Wiederauflage des historischen Bergrennens 2009 war nicht sicher, ob die Wettfahrt überhaupt noch einmal ausgetragen werden kann. Wegen der Welterbe-Bewerbung sollten im Bergpark Wilhelmshöhe Konflikte vermieden werden, die der Welterbe-Kommission missfallen könnten.

Über die Einigung mit der Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK) sind die Bergpreis-Initiatoren Heinz W. Jordan und Dr. Dietrich Krahn ebenso froh wie die Aktiven des Kurhessischen Motorsport-Clubs Kassel (KMCK) im ADAC. Der Verein organisiert die Oldtimer-Veranstaltung, für die Hessens Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, die Schirmherrschaft übernommen hat.

Oldtimer in den Kasseler Messehallen

Etwa 100 Oldtimer auf zwei und vier Rädern werden insgesamt auf der neuen Strecke zu bewundern sein. Diesmal gibt es mit Opel und Jaguar sogar zwei Hauptsponsoren. Die englische Nobelmarke will den 50. Geburtstag des legendären E-Types auch im stimmungsvollen Umfeld der Kasseler Wilhelmshöhe feiern. 50 Jaguar-Fahrzeuge werden aus Anlass des Bergpreises erwartet.

Start und Ziel befinden sich trotz der neuen Strecke wie gewohnt auf dem Plateau des Schlosses Wilhelmshöhe. Die Zuschauer haben zu allen Bereichen freien Eintritt. Das gilt auch für das Fahrerlager an der alten Reithalle im Marstall, wo auch Christian Danner, Ex-Formel-1-Fahrer und Chefinstruktor der Jaguar-Fahrerlehrgänge, zu finden ist. Der Münchener wird einen der historischen Jaguar E-Type steuern, die das Unternehmen aus Anlass des 50-jährigen Geburtstags der legendären Sportwagenbaureihe nach Kassel bringt. Weiterer Sponsor des Bergpreises sind die Städtischen Werke Kassel, die mit einer Premiere aufwarten. Die Stadtwerke investieren 8000 Euro, um die bei der Oldtimer-Wettfahrt entstehenden annähernd 1000 Tonnen Kohlendioxid durch CO2-Einsparung zu neutralisieren.

Die Neutralstellung des Bergpreises umfasst alle teilnehmenden Fahrzeuge samt Transport, An- sowie Abreise und Übernachtungen der Teilnehmer sowie das Catering für 80.000 Besucher der Oldtimer-Wettfahrt.

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