Volltanken bitte: Beim Mietwagen kann Sprit teuer werden

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Kunden sollten den Mietwagen lieber selbst volltanken, bevor sie ihn zurückbringen. Andernfalls kann eine saftige Servicegebühr fällig werden. Foto: Arno Burgi

Bei der Automiete sollte man nicht nur die Grundpreise vergleichen. Die Kosten für Zubehör wie Kindersitz oder Navi variieren nämlich stark. Und wer das Nachtanken vergisst, zahlt meist richtig drauf.

Düsseldorf (dpa/tmn) - Den Mietwagen sollte man vor der Abgabe lieber selber volltanken. Dazu rät die Verbraucherzentrale NRW, die stichprobenartig die Nebenkosten bei sieben bundesweit tätigen Autovermietern verglichen hat.

Nur in einem Fall wurden demnach marktübliche Benzinkosten und eine moderate Servicegebühr berechnet, meist waren die Preise fürs Nachtanken deutlich höher. So bewegte sich bei den sechs anderen Anbietern der Preis für 40 Liter Kraftstoff zwischen 140 und 190 Euro. Der Großteil forderte rund 4 Euro pro Liter, also insgesamt etwa 160 Euro.

Darüber hinaus ist den Verbraucherschützern zufolge auch bei einem explizit hinzugebuchten Volltankservice unter Umständen Vorsicht geboten. In der Stichprobe kostete der zwar bei einem Vermieter nur 18,30 Euro extra, galt aber nur bis zu einer Fahrstrecke von maximal 120 Kilometern. Ein anderer Vermieter berechnete je nach Mietstation unterschiedliche Spritkosten, die davon abhingen, wie weit die nächste Tankstelle entfernt ist.

Auch bei Nebenkosten für gemietetes Zubehör wie Kindersitz oder Navigationsgerät stellte die VZ große Preisunterschiede fest. So verlangte der günstigste Anbieter nur 3,50 Euro pro Tag für den Kindersitz und 4 Euro fürs Navi. Beim Großteil der Vermieter wurden jeweils rund 10 Euro pro Tag fällig, in einem Fall fielen für den Kindersitz sogar 20 Euro an, für den digitalen Lotsen 18 Euro. Die Verbraucherschützer raten, derartige Nebenkosten beim Preisvergleich zwischen den Anbietern zu berücksichtigen.

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