ADAC warnt erneut

Vorsicht Urlauber! "Staufallen" auf vielen Reiserouten

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Szenen wie diese wird es am kommenden Wochenende und auch in den folgenden Sommermonaten immer wieder geben.

Staustufe Rot und Verkehrschaos. Das droht Urlaubern und Autofahrern wohl auch am kommenden Wochenende (7.-9. Juli) wieder. Ein Überblick über die Staustrecken.

Wie der ADAC in einer aktuellen Meldung warnt, gerät der Urlauberverkehr auf den Autobahnen jetzt immer häufiger an seine Grenzen: In vielen Ländern sind bekanntlich Sommerferien. Hinzu kommt, dass jetzt auch noch die Urlauber aus den mittleren Landesteilen der Niederlande dazu stoßen. Und auch in Deutschland rollt eine zweite Reisewelle heran: aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

Großraum Hamburg: G20-Gipfel sorgt für noch mehr Chaos 

In den Sommerferien 2017 sind diese Streckenabschnitte besonders voll.

Im ohnehin staugefährdeten Großraum Hamburg wird es noch voller als sonst: In der Hansestadt findet am 7. und 8. Juli das G20-Gipfeltreffen statt. Deshalb ist hier mit kurzfristigen Straßensperren und verstärkten Kontrollen zu rechnen.

Bundesweite Staus: Besonders betroffene Strecken im Überblick

  • Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee
  • Großraum Hamburg
  • A 1 Köln – Dortmund – Bremen – Hamburg – Puttgarden
  • A 2 Dortmund – Hannover – Braunschweig
  • A 3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Nürnberg – Passau
  • A 5 Hattenbacher Dreieck – Frankfurt – Karlsruhe – Basel
  • A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
  • A 7 Hamburg – Flensburg
  • A 7 Hamburg – Hannover – Kassel – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
  • A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • A 9 Berlin – Nürnberg – München
  • A 10 Berliner Ring
  • A 11 Berliner Ring – Dreieck Uckermark
  • A 19 Rostock – Dreieck Wittstock/Dosse
  • A 24 Berliner Ring – Dreieck Wittstock/Dosse
  • A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
  • A 93 Inntaldreieck – Kufstein
  • A 99 Umfahrung München

Quelle: ADAC

Tipp: Geben Sie im Sommer auf Autobahnen unbedingt Acht auf plötzlich auftretende "Blow-ups".  

Geduld und Nerven gefragt: Staus auch in unseren Nachbarländern

Mit sehr starkem Reiseverkehr müssen Autofahrer auch im benachbarten Ausland rechnen. Besonders starke Nerven brauchen Reisende in Österreich, denn dort sind jetzt in allen Bundesländern Sommerferien.

Wartezeiten bei der Einreise von Österreich nach Deutschland können auch weiterhin nicht ausgeschlossen werden. Am stärksten gefährdet sind die folgenden Grenzübergänge:

  • Suben (A 3 Linz – Passau)
  • Walserberg (A 8 Salzburg – München)
  • Kiefersfelden (A 93 Kufstein – Rosenheim)

An den Grenzen wird wieder stärker kontrolliert. Daher sollten Reisende unbedingt gültige Ausweispapiere mit sich führen. Welche Vignetten Sie im Ausland benötigen und wie viel Mautgebühren Sie jeweils bezahlen müssen, erfahren Sie hier. Wegen der sinkenden Rohölpreise ist dafür das Tanken so günstig wie nie - und zwar im In- und Ausland. Eine Übersicht finden Sie hier.

Lesen Sie hier zudem, mit welchen Tipps Sie sich lange Standzeiten und großen Stau-Ärger ersparen können.

Die Stauprognose im Video

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Kurios: So tierisch kann ein Stau sein

Rind bringt Verkehr zum Stillstand
Mehr als drei Stunden legte dieses Rindvieh, den Verkehr auf der BAB 7 zwischen Schwarmstedt und Berkhof lahm. Auf dem Weg zu einer anderen Weide öffnete sich während der Fahrt die vordere Tür eines Tiertransporters und das Rind sprang hinaus. © Polizei Heidekreis
Rind bringt Verkehr zum Stillstand
Ein Sattelschlepper musste die Autobahn zwischen Scharmstedt und Berkhof komplett blockieren. Erst nachdem ein Tierarzt den jungen Bullen mit einem Betäubungsgewehr betäubt hatte, konnten das Tier wieder eingefangen und auf seine neue Weide gebracht werden.    © Polizei Heidekreis
Zuerst haben die Polizisten noch geschmunzelt, als verschiedenen Autofahrer eine freilaufende Ziege am Bremer Kreuz meldeten. Spaß war es jedoch keiner. Zeitweilig stand der komplette Verkehr am Bremer Kreuz still. Hier die ganze Geschichte. © Polizei
Entenküken sitzen auf einer Polizeiwache in Sinsheim in einer Polizeimütze. Die "Entenwaisen" waren auf der viel befahrenen Autobahn 6 von Mannheim nach Heilbronn an der Mittelleitplanke entlang zielstrebig auf eine Raststätte zugewatschelt. © dpa
Eine Kuh wird von Helfern auf der Autobahn A7 in der Nähe von Kiel gehalten. Nachdem die ausgebüxte Kuh auf die Fahrbahn gelaufen war und bis zur Mittelleitplanke vordrang, hatte sich ein Stau gebildet. © dpa
Polizeibeamte sichern einer siebenköpfigen Schwanenfamilie auf der Autobahn A 61 (Speyer - Hockenheim) in Höhe von Walldorf freies Geleit: Die Schwanen-Eltern wollten ihren Nachwuchs schnurstracks über die die vielbefahrerene Straße führen und wurden dabei von der Polizei überrascht. © dpa
Über drei Kilometer waren zwei Kamele auf der Autobahn A96 bei Memmingen (Schwaben) unterwegs. Die Wüstentiere waren aus einem Zirkus ausgebrochen. © dpa
Auf der Flucht vor dem Schlachter ist ein Bulle durch die Innenstadt von Marktredwitz gestürmt. Das tonnenschwere Tier raste durch die Fußgängerzone und beschädigte dabei mehrere Gartenzäune. Polizisten nutzen schließlich eine Verschnaufpause des erschöpften Bullen und streckten ihn mit zwei Schüssen aus einem Gewehr zu Boden. © dpa
Ursprünglich sind Nilgänse in Afrika zu Hause. Doch mittlerweile fühlen sich die Tiere auch in Mitteleuropa wohl. In Frankfurt am Main maschiert eine Nilgans über eine vielbefahrene Straße in der Nähe des Messegeländes, anstatt den Luftweg zu nehmen, um zu einer nahe gelegenen kleinen Wiese zu gelangen. © dpa
Ein Schäfer in der Oberpfalz ist mit seiner Schafherde auf der Straße unterwegs. © dpa
Freilaufstall: Nach dem Unfall eines Viehtransporters in Gelsenkirchen laufen Schweine auf der Straße.  © dpa
Wildschwein-Alarm in Hamburg: Nachdem mehrere Wildschweine in der Innenstadt gesichtet wurden, gab es anschließend eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. © dpa
Eine Raupe überquert eine Straße bei Köln. Für den Fotografen ein tolles Motiv und wahrscheinlich der Einzige der für das Insekt gebremst hat. © dpa
Umwege für die Krötenwanderung: Im Frühjahr bis Mai sollten Autofahrer besondere Rücksicht auf Kröten, Fröschen und Molche nehmen. Die Amphibien wandern derzeit von ihren Winterquartieren zu den Laichplätzen. © dpa
Ei, ei, ei. Die Autofahrer in München ( Obermenzing) brauchten am ersten Sonntag nach Ostern 2013 gute Nerven. 30 Minuten lang stand ein Schwan an der Straße und legte in aller Seelenruhe ein Ei. © Polizei
Ziege auf der A3
Eine Ziege in Unterfranken hat sportliche Höchstleistungen vollbracht. Die Polizei sprach von einem „Ziegenmarathon auf der Autobahn“. Der Grund: die Ziege hatte wohl über 100 Kilometer auf der A3 zurückgelegt.  © Polizei

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