Mitarbeiter-Ideen sparen Millionen

VW testet Autos mit Disco-Nebel

+
Die Verbesserungsvorschläge der Mitarbeiter machen sich für VW bezahlt.

Wolfsburg - Volkswagen kann sich auf die Kreativität seiner Mitarbeiter verlassen: Durch ihre Ideen sparte der Konzern 2012 über 100 Millionen Euro ein. Die beste Idee: Disco-Nebel im Innenraum.

Mit über 60.000 Verbesserungsvorschlägen haben Mitarbeiter von Volkswagen dem Autohersteller im Jahr 2012 fast 119 Millionen Euro gespart, gut 19 Prozent mehr als im Vorjahr. VW schüttete im Gegenzug mehr als 21 Millionen Euro Prämien an die Ideengeber aus, wie der Konzern am Mittwoch in Wolfsburg mitteilte.

Als beste Idee wurde der Vorschlag eines Entwicklungsingenieurs ausgezeichnet, um bei neuen Modellen Undichtigkeiten im Fahrgastraum aufzuspüren, durch die später Wasser ins Innere kriechen könnte. Dafür werden verdächtige Fahrzeugpartien wie Frontscheibe oder die Spritzwand zum Motorraum mit Kunstnebel besprüht.

Wenn der Disco-Nebel in den Innenraum dringt, gibt es eine undichte Stelle. Im Vergleich zu konventionellen Analysemethoden mit Ultraschall oder Sprühwasser spart das neue Verfahren jährlich rund 350.000 Euro.

dapd

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.