Auf geht’s mit dem Up

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Das kleine Raumwunder: Mit seinen nur 3,54 Metern Länge findet der Up trotz Parkplatznot ganz schnell ein freies Plätzchen

Er soll der neue Wagen fürs Volk werden, ja der Käfer des kommenden Jahrzehnts: der VW Up! Klein, kompakt, sparsam und günstig.

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Ab dem 2. Dezember ist der Stadtflitzer ab 9.850 Euro im Handel! Was aber hat der kleine Wolfsburger Hoffnungsträger tatsächlich zu bieten? Die tz hat den Dreizylinder-Benziner schon mal getestet. Das vorweggenommene Fazit: Der Up ist kein Schnäppchen, hat aber dennoch das Zeug zur nächsten VW-Ikone.

Optik und Design

Der Up wirkt auf den ersten Blick sympathisch und ist ein Hingucker. Der schicke Zwerg mit dem breiten Stand und dem lächelnden Gesicht erinnert von vorn an den Beetle. Markant ist die große schwarze Glasheckklappe.

Maße und Gewicht

Der Up ist 3,54 Meter kurz, 1,64 Meter breit. Mit diesen Maßen passt er in der Stadt problemlos in jede Parklücke. Mit nur 929 Kilogramm Gewicht kommt er schnell in Fahrt. Spitze ist der kleine Wendekreis von nur 9,80 Metern.

Einer für alle: Der neue VW Up

Der neue VW Up
Kleines Auto - große Hoffnung: VW bringt im Dezember einen ganz Kleinen auf den Markt: den Up. Der Winzling soll an den Erfolg vom Käfer anknüpfen und auch für jeden erschwinglich sein. © VW
Der neue VW Up
Kleiner Riese: Mit 3,54 Metern Länge und 1, 64 Metern Breite gehört der Up zu den kleinsten viersitzigen Autos. Hoch ist der Volkswagen 1,48 Meter. © VW
Der neue VW Up
Das Interieur ist sehr klar und übersichtlich. © VW
Der neue VW Up
Besonders edel ist das Dash Pad, die Armaturen-Querspange vor dem Fahrer und Beifahrer. © VW
Der neue VW Up
Neu an Bord eines Volkswagen ist das System maps + more, ein mobiles Portable Infotainment Device (PID). © VW
Der neue VW Up
Preise nannte VW jedoch noch nicht. © VW
Der neue VW Up
Der Erbe des Lupo wird von einer neuen Generation von Dreizylinder-Benzinmotoren angetrieben. Sie leisten 44 kW / 60 PS und 55 kW / 75 PS. © VW
Der neue VW Up
Als Version mit Blue Motion Technology, die unter anderem ein Start-Stopp-System bietet, liegen die Normdurchschnittsverbräuche bei 4,2 Liter bzw. 4,3 Liter pro 100 Kilometer. Beide 1,0-Liter-Motoren unterschreiten damit die Emissionsgrenze von 100 Gramm CO2 pro Kilometer. © VW
Der neue VW Up
Optional ist der VW Up mit City-Notbremsfunktion erhältlich: Sie wird automatisch bei Geschwindigkeiten von unter 30 km/h aktiv und registriert per Lasersensor die Gefahr einer drohenden Kollision. Je nach Tempo und Situation kann die Notbremsfunktion via automatischem Bremseinsatz die Unfallschwere reduzieren und mitunter sogar den Aufprall vermeiden. © VW
Der neue VW Up
Je nach Budget und Bedarf gibt es drei Versionen: Der Take Up richtet sich an Einsteiger, der Move Up an komfortorientierte Käufer, und der High Up ist die Topversion. Direkt zur Markteinführung wird es auf der Basis der Topausstattung zwei weiter veredelte, eigenständige Modelle geben: den Up Black und den Up White. Mehr zum VW Up lesen Sie hier... © VW

Platz- und Raumangebot

Außen klein, innen groß. Der lange Radstand von 2,42 Metern macht’s möglich. Selbst Große sitzen auf den breiten Vordersitzen bequem. Die beiden hinteren Sitze taugen hingegen nur für den Nachwuchs. Der Kofferraum ist mit 241 Litern bzw. 951 Litern bei umgeklappter Rücklehne großzügig. Nachteil: Die Ladekante beim Up ist sehr hoch und ungeschützt.

Cockpit

Das Cockpit gab jedoch Anlass zur Kritik

Die schlichte Armarturentafel und gut lesbare Anzeigen erinnern an den Käfer. Kritikpunkt ist allerdings die fehlende Längsverstellung fürs Lenkrad sowie die nicht verstellbaren Kopfstützen.

Ausstattung und Zubehör

Den Up gibt’s zunächst nur als Dreitürer in fünf verschiedenen Ausstattungsversionen. Die Basisausstattung für den 9850 teuren Take Up fällt allerdings sehr spartanisch aus: Elektrische Zentralverriegelung und Fensterheber sowie Drehzahlmesser fehlen.

Spezielles Extra

Für 590 Euro Aufpreis gibt es erstmals auch für diese Klasse eine automatische Notbremse für den Stadtverkehr. Die wird bei Geschwindigkeiten unterhalb von 30 km/h automatisch tätig.

Fahrverhalten

Fahrspaß ist im Up in der Stadt garantiert, kann er doch gerade hier seine Stärken beim Anfahren oder Lückenhüpfen ausspielen.

Motor

Der Up startet mit zwei Varianten des neuen Dreizylindermotors mit Fünfganggetriebe. Der 1,0-Liter-Hubraum schafft wahlweise 60 PS/44kW oder 75 PS/55kW. Damit erreicht der „Kleine“ zwar ein Spitzentempo von 161 bzw. 171 km/h, doch ab Tempo 130 beschleunigen beide Motoren nur zäh und werden laut.

Verbrauch

Bitte lächeln: Unser Redakteur Uwe Faj­ga fand den Up auf Anhieb sympathisch. Das Cockpit (u.) gab jedoch Anlass zur Kritik

Die Werksangaben über den Benzinverbrauch von 4,2 bzw. 4,7 Litern auf 100 Kilometern wurde in unserem Großstadttest widerlegt: Mit dem 60-PS-Benziner stieg der Verbrauch im zähen Berufsverkehr mit vielen Stopp- und Go-Phasen laut Bordcomputer auf neun Liter, der 75-PS-Up kam auf der Landstraße auf durchschnittlich sechs Liter.

Preise

Das Basismodell Take Up kostet mit dem 60-PS-Motor 9.850 Euro, für die 75-PS-Version verlangt VW 600 Euro mehr. Die nächste Ausstattungsstufe Move up startet bei 10.650 Euro, das Topmodell High Up bei 12.450 Euro. Zum Marktstart im Dezember gibt es zudem noch zwei Sondereditionen – Up white und Up black für Preise ab 13.700 Euro.

ufa

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Ultrakompakt: Der klappbaren Roller oder ein elektrisch angetriebenen Microbully passt locker in den E-Up!-Kofferraum. © Hersteller
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Elektroauto und Roller für den Mikrokosmos Stadt. © Hersteller
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Elektroauto von VW: E-Up! © Hersteller
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