Fast fünf Meter lang

Im Wachstumsschub: Opel Insignia Sports Tourer

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Auf die Größe kommt es an: Der Insignia Sports Tourer misst jetzt 4,98 Meter – Radstand und Kofferraum wuchsen mit. Außerdem kann er bis zu 1950 Kilogramm wegschleppen.

Kombis gehören immer noch zu den beliebtesten Fahrzeugen der Deutschen. Opel gönnt seinem neuen Sport-Kombi, dem Insignia Sports Tourer, mehr Luxus und Platz. 

Er gehört zu den beliebtesten Kombis: Jetzt hat Opel seinem Raumwunder, dem Insignia Sports Tourer, frischen Pep verordnet. Die neue Generation ist soeben in den Handel gekommen. Der Basispreis liegt bei 26.690 Euro. Die Limousine Grand Sport ist um 1100 Euro günstiger zu haben. Wir haben Opels Flaggschiff getestet.

Das packt er weg:

Der Sports Tourer ist mit jetzt  4,98 Metern (plus 7 Zentimeter im Vergleich zum Vorgänger) derzeit der Längste im Kreis der Mittelklasse-Kombis und

Die gewonnene Größe schafft im Ergebnis mehr Raum und Platz für Passagiere und Gepäck.

kann mit maximal 1665 Litern 130 Liter mehr schlucken als sein Vorgänger. Legt man die dreigeteilte Rücksitzlehne (40:20:40) um, passen sogar bis zu 2,05 lange Regalteile, eine Biertischgarnitur oder auch eine Matratze ins Innere des Sports Tourer.

Neu im Portfolio: Die elektrische Heckklappe öffnet und schließt sich per Fußkick.

Den Insassen bringt der auf 2,82 Meter gewachsene Radstand mehr Platz. Selbst Reisende auf den hinteren Sitzen finden jetzt fast luxuriöse Raumverhältnisse vor. Zumal die Rücksitze neuerdings beheizbar sind…

So schaut er aus:

Mit seinen sportlichen Linien, dem tiefer sitzenden Kühlergrill und den schmalen LED-Scheinwerfern wirkt der lange Opel athletischer als sein Vorgänger. Ein neues Highlight im Insignia ist das adaptive IntellliLuxMatrixLicht, das bis zu 400 Meter weit strahlt, ohne den Gegenverkehr zu blenden. Abgespeckt hat der Insignia auch – je nach Antrieb bis zu 200 Kilo.

Das hat er intus:

Das Cockpit ist angenehm direkt auf den Fahrer zugeschnitten. Er kann jetzt optional sogar in Gesundheitssitzen Platz nehmen. Die ehemalige Knopfflut im Opelist passé: Die Hauptfunktionen lassen sich über das Lenkrad oder drei Tastenreihen an der Mittelkonsole und am Touchscreen steuern. Praktisch ist das neue Headup-Display mit gut lesbarer farbiger Schrift (Aufpreis 995 Euro). Fast unverzichtbar bei dem langen Kerl sind Parkpilot (555 Euro) und 360-Grad-Rückfahrkamera mit Querverkehrswarner (390 Euro). Ebenfalls an Bord: die neueste IntelliLink-Infotainment-Generation sowie Apple CarPlay- und Android Auto. Auf Wunsch gibt es den Servicedienst Opel OnStar mit WLAN-Hotspot.

So fährt er:

Fahrwerk und Lenkung sind je nach Fahrmodus (Standard, Sport, Tour) komfortabel bis direkt – ideal ist der Sports Tourer zum Cruisen durch die Stadt oder auf langen Strecken. Sechs Motoren stehen zur Verfügung: drei Benziner (140, 165 und 260 PS) sowie drei Diesel (110, 136 und 170 PS). Der stärkste Selbstzünder lässt sich auch mit einem Achtstufen-Automatikgetriebe sowie mit Allrad inklusive Torque Vectoring kombinieren. Dabei wird in Kurven zusätzliches Drehmoment auf das äußere Hinterrad geleitet, was einem Untersteuern entgegenwirkt.

Das verbraucht er:

Bei unserem Test beschleunigt der 2-Liter-Diesel in 8,9 Sekunden von null auf 100 km/h, in der Spitze schafft er 223 km/h. Der Verbrauch von 9,3 Litern lag dabei leicht über dem Normwert von 8,7 l/100 km. Als ausreichend spritzig, jedoch wesentlicher sparsamer erwies sich der 136-PS-Turbo-Diesel: Er begnügte sich mit rund fünf Liter. Nur wenig mehr benötigte der neue 1,5-l Turbo-Benziner mit 165 PS: 6,2 Liter zeigte das Display bei Fahrtende an.

Uwe Fajga

Große Klappe! Die Kombis auf dem Genfer Autosalon

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