Warum besteht der TÜV auf funktionierende Nebelscheinwerfer?

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In so einer Herbstsuppe sind Nebelscheinwerfer ein Segen. Doch wenn sie erstmal eingebaut sind, müssen sie auch funktioneren, sagt der TÜV. Foto: Patrick Pleul

Für Autofahrer ist die Hauptuntersuchung oft eine Zitterpartie. Um so ärgerlicher, wenn dann Dinge bemängelt werden, die eigentlich gar nicht vorgeschrieben sind. Beispielsweise kaputte Nebelscheinwerfer.

Essen (dpa/tmn) - Vorschrift sind sie zwar nicht, doch wenn sie vorhanden sind, müssen Nebelscheinwerfer auch funktionieren. Seit Mitte 2012 sind die Regeln für die Beleuchtung sogar strenger geworden.

Die Fahrt zum TÜV ist kein Vergnügen. Wurden Mängel an der Lichtanlage früher oft als "geringe Mängel" eingestuft, gelten sie jetzt als "erheblich", und man fällt damit durch die Hauptuntersuchung (HU), so der TÜV Nord.

Die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) regelt die Sachlage völlig eindeutig: "Die lichttechnischen Einrichtungen müssen vorschriftsmäßig und fest angebracht sowie ständig betriebsfertig sein." Ausnahmen für optionale Ausstattungen wie die Nebelscheinwerfer sind nicht vorgesehen. Für sie gilt das Gleiche wie für Airbags, ABS oder den Schleuderschutz ESP: Wenn die Einrichtungen im Fahrzeug vorhanden sind, müssen sie auch funktionieren.

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