Wenn es knallt

Was Autobesitzer zu Silvester beachten sollten

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Funkenflug und Böllerreste können am Auto Spuren hinterlassen. Am sichersten steht das Fahrzeug in der Silvesternacht deshalb in einer Garage oder unter Bäumen.

Bei so vielen Raketen, Böllern und Krachern zu Silvester stellen sich viele Autofahrer die Frage: Wo ist mein Auto sicher? Und wer zahlt für entstandene Schäden?

München - Zu Silvester knallt und kracht es überall. Doch nicht jeder Autobesitzer kann einen Garagenplatz ergattern, um sein Fahrzeug vor Raketen und Böllern zu schützen. Der Tüv Süd gibt Autofahrern drei Silvester-Tipps:

  1. Wer an Silvester keinen Garagenplatz mehr bekommt, sollte das Auto unter Bäumen parken. Die bieten eine gewisse Sicherheit, denn Äste bremsen zurückkehrende Kracherreste.
  2. Glimmende Böllerreste und Raketenstummel können Seng- und Schmorschäden hinterlassen. Eine Schutzhülle kann solche Schäden verhindern, zum Beispiel ein Car-Cover oder auch eine einfache Decke. Das ist vor allem bei empfindlichen Fahrzeugen wie Cabrios sinnvoll.
  3. Dach oder andere Autoteile sollten nie zum Startplatz für Feuerwerk umfunktioniert werden. Der heiße Funkenflug ist weit schädlicher, als wenn ausgebrannte Teile aufs Auto fallen. Hinterlässt das Feuerwerk dennoch leichte Schmauchspuren, lassen die sich laut Tüv mit einer guten Lackpolitur beseitigen. Bei Dellen, Sprüngen in den Scheiben oder Brandlöchern sollten Autobesitzer hingegen die Versicherung benachrichtigen. Allerdings zahlt die Teilkaskoversicherung des Autobesitzers bei leichten Beschädigungen nicht, so die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Sie springt nur ein, wenn das Auto durch einen Brand oder eine Explosion beschädigt wird. Hat ein Unbekannter absichtlich den Wagen mit Böllern ramponiert, springt nur die Vollkaskoversicherung ein.

dpa/tmn

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