Was ist ein Youngtimer?

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Auch ein Youngtimer: Der Opel Senator B. Er war zwischen 1987 und 1993 erhältlich.

Sie haben schon einige Jahre auf dem Buckel, aber sind noch nicht alt genug, um sich Oldtimer nennen zu dürfen: die Youngtimer. Die Liebe zu diesen alten Fahrzeugen wächst. 

Eines vorweg: Den Begriff Youngtimer gibt es im englischen Sprachgebrauch nicht. Er ist eine deutsche Wortschöpfung. Man bezeichnet damit Fahrzeuge, die mindestens 15, maximal aber 30 Jahre alt sind und daher noch nicht den Status eines Oldtimers haben, erklärt der Tüv Nord.

Oldtimer sind dank des begehrten "H"-Kennzeichens steuerlich begünstigt (das "H" steht für "historisch"). Für Youngtimer bieten die Versicherungen immerhin spezielle, vergünstigte Tarife an. Dazu sollte das Fahrzeug aber mindestens 20 Jahre alt und in einem tadellosen Zustand sein. Außerdem darf der Youngtimer nicht als Alltagsfahrzeug genutzt werden. Auch die jährliche Laufleistung ist beschränkt.

Youngtimer erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, weil die Fahrzeuge anders als moderne Autos in vielen Fällen technisch auch noch von "Hobbyschraubern" repariert werden können, weil man an sie Erinnerungen aus der Jugendzeit verknüpft und weil sie einmal Oldtimer werden.

ABS, Airbags oder ESP sind oft nicht an Bord

Als Nachteil erweist sich allerdings eine dem damaligen Stand der Technik geschuldete vergleichsweise schlechtere Sicherheitsausstattung. ABS, Airbags oder ESP sind oft nicht an Bord. Auch moderne Komfortelemente wie Klimaanlage oder elektrische Fensterheber fehlen oft. Punkten kann der Youngtimer dafür meist mit der attraktiven Optik aus den 1980ern: Ford Granada, Opel Rekord oder ein Saab 900 sind heute echte Hingucker.

dpa/tmn

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