Ab in die Büsche

"Da war Wasser auf der Fahrbahn"

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Ab in die Büsche: Auf einer regennassen Straße eine Frau mit ihrem Wagen ins Schleudern.

Starker Regen ist für Autofahrer tückisch. In einer Tempo-50-Zone brachte ein rutschiger Straßenbelag eine Autofahrerin ins Schleudern. Die Polizisten konnten das kaum glauben.

Montag Nachmittag wurden Beamte der Wittener Polizei (Bochum) zu einem spektakulären Unfall gerufen. Eine junge Autofahrerin war mit ihrem Auto auf einer regennassen Fahrbahn nach einer Unterführung in einer Kurve ins Schleudern geraten. Dabei drehte sich der Wagen laut Polizeibericht um die eigene Achse, kam von der Straße ab und rutschte mit dem Heck voran eine Böschung hinauf. Glücklicherweise blieb die Fahrerin trotz der krassen Rutschpartie unverletzt. 

Trotzdem staunten die Polizisten nicht schlecht, als sie das Auto in den Büschen erblickten, zumal sich der Unfall in einer Tempo-50-Zone ereignet hatte. Auf Anfrage der Polizeibeamten hatte die Unfallfahrerin eine Erklärung für das Geschehen parat: "Da war Wasser auf der Fahrbahn, ich war nicht zu schnell."

Beim Aquaplaning verlieren die Reifen den Kontakt zur Straße. Ein starker Guss verwandelt die Fahrbahn schnell in wenigen Minuten in eine gefährliche Rutschbahn. Dann heißt es Tempo drosseln, langsamer und vorsichtiger fahren, um das Fahrzeug besser kontrollieren zu können. 

Der Bußgeld-Katalog für Temposünder

Bußgeld für Temposünder
Verwarnungsgeld, Bußgeld, Punkte oder Fahrverbot - Temposünder müssen mit einer Strafe rechnen. © dpa
Bußgeld für Temposünder
Wer in der Stadt 70 km/h zu viel auf dem Tacho zahlt 680 Euro, kassiert vier Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot.  © dpa
Bußgeld für Temposünder
Der Bußgeld-Katalog © dpa
Bußgeld für Temposünder
Der Bußgeld-Katalog © dpa
Bußgeld für Temposünder
Das Geld liegt auf der Straße: Kritiker halten viele Radarfallen, besonders außerhalb von Gefahrenstellen, für Abzocke. „Bundesweit erwarten Kommunen für 2013 Blitzer-Einnahmen von mehr 600 Millionen Euro“, so Torsten Florian Singer, Sprecher der Initiative gemeinsam gegen Blitzerabzocke.   © Initiative gemeinsam gegen Blitzerabzocke
Uhu
Tausende Autofahrer sind 2012 auf einer Eifeler Landstraße in eine Radarfalle gerauscht und wurden bestraft. Eine Tempo-Sünderin klagte zwar erfolgreich gegen die Radarfalle, doch zum Schutz der nachtaktiven Uhus, die in Felsen an der Straße leben, gilt für Autofahrer mit Einbruch der Dämmerung und nachts Tempo 50 und tagsüber Tempo 70. © dpa
Das Warnen vor stationären Radarfallen ist nach der Straßenverkehrsordnung in Deutschland verboten. Auch bei Navigationsgeräte mit Warnfunktion droht eine saftige Strafe. Das Verbot gilt nach Angaben des ADAC für klassische Warngeräte und auch für Navigationsgeräte oder Mobiltelefone, die vor Blitzern warnen.
Das Warnen vor stationären Radarfallen ist nach der Straßenverkehrsordnung in Deutschland verboten. Auch bei Navigationsgeräte mit Warnfunktion droht eine saftige Strafe. Das Verbot gilt nach Angaben des ADAC für klassische Warngeräte und auch für Navigationsgeräte oder Mobiltelefone, die vor Blitzern warnen. © dpa
moderne Blitzer-Anlage
Wer trotz dieses Verbots ein solches Gerät betriebsbereit an Bord hat, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Bußgeld von 75 Euro und vier Punkten in Flensburg rechnen. © dpa
Lichthupe
Das Warnen anderer Verkehrsteilnehmer mittels Handzeichen oder Schildern ist grundsätzlich nicht verboten. Sollten andere Verkehrsteilnehmer aber behindert oder abgelenkt werden, kann die Polizei das Warnen untersagen. Die häufige Praxis, mit der Lichthupe auf Blitzer aufmerksam zu machen, ist allerdings nicht erlaubt und wird mit einem Bußgeld von zehn Euro bestraft. © dpa

pol/ml

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