Weihnachtszeit, gefährliche Zeit: Vorsicht im Straßenverkehr

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Einkaufsstress und schlechtes Wetter: In der Vorweihnachtszeit sieht die Prüforganisation Dekra eine erhöhte Unfallgefahr.

Die Zeit vor Weihnachten ist oft alles andere als besinnlich. Im Gegenteil, manchmal wird es sogar stressiger als sonst. Das gilt auch im Straßenverkehr. Und das ist nicht gut so.

Die Vorweihnachtszeit ist für viele Menschen mit erheblichem Stress verbunden. Durch die hohe Verkehrsdichte, Einkaufsstress und Schwierigkeiten bei der Parkplatzsuche steigt nach Einschätzung der Prüforganisation Dekra die Unfallgefahr.

Insbesondere für Fußgänger sorgt neben früher Dunkelheit und schlechter Sicht innerstädtischer Einkaufstrubel für zusätzliches Gefahrenpotenzial. Die Sachverständigen empfehlen Fußgängern, besonders aufmerksam zu sein und helle, gut sichtbare Kleidung zu tragen.

Autofahrer sollten im Auto ausschließlich Weihnachtsschmuck verwenden, der die Sicht nicht einschränkt und nicht leuchtet. Auch Lichteffekte, die nach außen wirken sind der Dekra zufolge wenig ratsam, da sie andere Verkehrsteilnehmer irritieren können.

Weihnachtsschmuck im Auto

Derartige Dekorationsobjekte sind nicht zulässig und würden bei der Kfz-Hauptuntersuchung (HU) als "erheblicher Mangel" eingestuft. Dazu zählen Lichterketten, blinkende Lämpchen, farbige Punktstrahler oder beleuchtete Figuren und Bäumchen.

Als weiteren Risikofaktor im vorweihnachtlichen Straßenverkehr nennt die Dekra Alkohol. Der würde auf Weihnachtsmärkten und betrieblichen Weihnachtsfeiern häufiger als sonst genossen und erhöhe das Risiko, im Straßenverkehr zu verunglücken.

Das zeigen auch die Unfallzahlen: So erreicht der Anteil an bei alkoholbedingten Unfällen Verletzten im Dezember den zweithöchsten Wert des Jahres, nur übertroffen vom Faschingsmonat Februar.

dpa/tmn

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