Sonderrechte für Stromer

Elektro-Auto: Bringt das E-Kennzeichen Vorteile?

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Kommunen können Elektrofahrzeugen mit E-Nummernschild Vorteile einräumen, zum Beispiel kostenfreies Parken oder Fahren auf einer Busspur.

Wer ein E-Nummernschild für sein Elektro-Auto möchte, muss erst einmal Geld dafür zahlen. Doch lohnt sich die Anschaffung für das Sonderzeichen überhaupt. 

Seit Oktober 2015 kann man für elektrisch betriebene Fahrzeuge ein spezielles E-Nummernschild beantragen. Ähnlich wie beim H-Kennzeichen für Oldtimer genießen Halter eines Elektrofahrzeuges dank des nachgestellten "E" auf dem Kennzeichen einige Sonderrechte und Vorteile.

Sonderrechte für Autos mit E-Kennzeichen

Zum Beispiel dürfen Autos mit E-Kennzeichen kostenlos parken, auf einer Busspur fahren oder werden von Zufahrtsbeschränkungen ausgenommen, erklärt der Tüv Nord. Dafür muss die jeweilige Kommune allerdings zunächst die Voraussetzungen schaffen. Das im Juni vergangenen Jahres in Kraft getretene E-Mobilitätsgesetz gibt den Kommunen das Recht, E-Fahrzeugen entsprechende Sonderrechte zu gewähren. Laut Gesetz dürfen auch Fahrzeuge mit Brennstoffzellen und sogenannte Plug-in-Hybridfahrzeuge das E-Kennzeichen nutzen.

Halter von Hybridautos können das neue Nummernschild aber nur beantragen, wenn das Fahrzeug entweder höchstens 50 Gramm CO2 pro Kilometer ausstößt oder mindestens 30 Kilometer rein elektrisch fahren kann. Das Schild kostet bei der Zulassungsstelle 27 Euro. Eine Pflicht zur Umkennzeichnung mit dem E-Nummernschild besteht nicht.

Verstehen Sie E- Mobilität?

dpa/tmn

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