Zeitumstellung macht müde

Studie: Zur Winterzeit kracht's öfters

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Viele Unfälle im Herbst: Durch die Zeitumstellung sind die meisten Verkehrsteilnehmer müder und unkonzentrierter.

München - Durch die Umstellung auf Winterzeit gerät der Biorhythmus durcheinander. Auf den Straßenverkehr kann das gravierende Auswirkungen haben, wie eine neue Studie belegt.

Durch die Umstellung zur Winterzeit kommt es einer kanadischen Studie zufolge zu mehr Unfällen im Straßenverkehr. In den ersten zwei Wochen nach der Umstellung der Uhren sei die Zahl der Unfälle im Schnitt um 16 Prozent gestiegen, berichtete die Vereinigung der Autoversicherer der westkanadischen Provinz British Columbia. Autofahrer seien offensichtlich unkonzentrierter und müder. Die Versicherer werteten die Unfallzahlen aus fünf Jahren aus.

Die Studie erscheine auf den ersten Blick paradox, weil bei der Umstellung auf Winterzeit ja eine Stunde Schlaf in der Nacht "gewonnen" werde, erklärten die Autoren. Aber viele Menschen "überkompensieren" der Studie zufolge diesen Zeitgewinn. "Wir denken alle, dass wir abends viel länger wach bleiben können", sagte der Psychologe John Vavrik. "Aber am Ende schlafen wir weniger, fühlen uns müder und sind weniger aufmerksam."

Für die Studie verglichen die Versicherer die Zahl der Unfälle in den zwei Wochen vor der Umstellung auf Winterzeit mit den zwei Wochen danach. Dabei wurden die Jahre 2006 bis 2010 ausgewertet. In Nordamerika werden die Uhren an diesem Wochenende umgestellt.

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AFP

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