Temposünder

"Wir sind sauer": Schüler starten kreative Aktion gegen Raser vor ihrer Grundschule

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Gemeinsam mit der Polizei wollen Schüler aus Linnich Raser stoppen. (Symbolbild)

Wer zu schnell fährt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere. In Linnich erhielten Raser nun statt eines Knöllchens eine Belehrung durch Schüler und ein saures Geschenk.

Wer in Linnich, Nordrhein-Westfalen, am vergangenen Freitag zu schnell unterwegs war, bekam eine ganz besondere Botschaft. Denn die Viertklässler der örtlichen Grundschule haben mit einer kreativen Aktion auf das Tempolimit vor der Schule hingewiesen.

Zitronen statt Knöllchen für Raser

Wahrscheinlich hätten manche Autofahrer lieber einen Strafzettel bekommen, stattdessen überreichten die Viertklässler den überführten Rasern eine Zitrone und die Worte: "Wir sind sauer, dass Sie hier zu schnell fahren."

Lesen Sie hier, die zehn kuriosesten Autofahrer-Gesetze Europas.

Wie die Polizei Dürren mitteilt, habe man am Freitagmorgen und auch am Mittag nach Schulschluss, die Geschwindigkeit vorbeifahrender Autos gemessen. Insgesamt haben die Schüler 30 Zitronen an Raser verteilt.

Vor Grundschule: 20 km/h zu schnell

Statt den erlaubten 30 km/h wurde ein Fahrer mit Tempo 50 geblitzt. Drei weitere Autobesitzer sind mit 47 bzw. 48 km/h an der Schule vorbei gerast. Verwarngelder hat die Polizei nicht verhängt.

"Die mündlichen Verwarnungen durch die Schulkinder dürften tatsächlich einen wesentlich nachhaltigeren Eindruck hinterlassen haben", heißt es seitens der Polizei.

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Kuriose Blitzer-Bilder: Die verrücktesten Radarfotos

Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur.
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur. © Polizei Dortmund
Kurioses Blitzer-Bild: Pferd von Radarfalle geblitzt.
Nach Toleranzabzug ist das Pferd mit einer Geschwindigkeit von 59 Stundenkilometern in die Messanlage galoppiert. Erlaubt sind an der Bundesstraße 455 in Eppstein allerdings nur 50 Stundenkilometer. Doch zu schnell war das Tier keinesfalls unterwegs. Ein vorbeifahrendes Auto hatte den Blitzer ausgelöst. © Stadt Eppstein
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Der Polizei entgeht nichts: Auch zu schnelle Vögel werden kontrolliert. © Polizei
Teenies auf Spritztour: Mit Muttis Auto geblitzt. Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt.
Teenies auf Spritztour: Mit Muttis Auto geblitzt. Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei Aachen
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Das Radarfoto, herausgegeben vom Landkreis Emsland, zeigt ein weißes Pferd auf dem Schullendamm in Meppen. © dpa
Zu schnell zum Einsatz: Ein Feuerwehrfahrzeug in Bad Mergentheim an der Blitzampel Schlossgartenstraße.
Zu schnell zum Einsatz: Ein Feuerwehrfahrzeug in Bad Mergentheim an der Blitzampel Schlossgartenstraße. © 
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Mit Absicht: Kaum zufällig dürfte dieses Bild entstanden sein. Der Fahrer kam wohl ungeschoren davon. Motorräder haben halt vorne kein Nummernschild.
Mit Absicht: Kaum zufällig dürfte dieses Bild entstanden sein. Der Fahrer kam wohl ungeschoren davon. Motorräder haben halt vorne kein Nummernschild. © Polizei
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Raser auf Schienen. © mm
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Auch der Weihnachtsmann ist mit seiner Kutsche schon in einen Blitzer gerauscht (Archivfoto 2006). Allerdings hatte sich das Pferdegespann vorbildlich an das vorgeschriebene Tempolimit gehalten. Ein anderes Fahrzeug auf der Überholspur hatte die Radarfalle ausgelöst. Auf dem Foto ist der Raser vom Gespann jedoch vollkommen verdeckt.    © dpa
Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei

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