Zukunft: Mit Autopilot auf der Autobahn

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Kaffe trinken oder kleines Nickerchen: In der Kolonne kann der Autofahrer relaxen.

Göteborg - Gerade Autobahn fahren kann ziemlich öde sein. Selbst, wenn man hinterm Steuer sitzt. Doch bald können wir während der Fahrt ein kleines Schläfchen machen oder sogar Zeitung lesen.

Wie das in der Praxis geht? Wenn, Autos im Kolonnenverbund auf der Straße fahren und das Fahren einem Leitfahrzeug überlassen.

Volvo arbeitet mit fünf weiteren Partnern und dem Institut für Kraftfahrzeuge der RWTH Aachen an intelligenter Navigationstechnik fürs Auto. Ziel des Projektes ist es, Techniken für das eigenständige Fahren von Automobilen im Kolonnenverkehr auf Schnellstraßen zu entwickeln.

Zukunft: Mit Autopilot auf der Autobahn

SATRE Volvo Autopilot Kolonne
So fahren wir in der Zukunft auf der Autobahn: Denn Autobahn fahren kann ziemlich langweilig sein. Selbst hinterm Steuer. Doch bald können wir während der Fahrt ein kleines Schläfchen machen oder sogar Zeitung lesen. Volvo arbeitet unter anderem mit dem Institut für Kraftfahrzeuge der RWTH Aachen an intelligenter Navigationstechnik fürs Auto. © Volvo
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Ziel des Projektes ist es, Techniken für das eigenständige Fahren von Automobilen im Kolonnenverkehr auf Schnellstraßen zu entwickeln. Denn in der Kolonne  soll das Auto ohne Fahrer auskommen.  © Volvo
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Auf der Autobahn reiht sich das Fahrzeug hinter ein Leitwagen ein und schaltet dann auf Autopilot.  © Volvo
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Der erste Praxis-Test verlief erfolgreich. Die Forscher hoffen bald fünf Autos auf Reise schicken zu können. © Volvo
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Von dem System versprechen sich die Forscher viel: Mehr Sicherheit, weniger Auffahrunfälle, und weniger Staus. Auch der Kraftstoffverbrauch soll um cirka 20 Prozent sinken. © Volvo
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In der Kolonne reisen: Der Fahrer kann SMS schreiben oder am Computer arbeiten. © Volvo
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Der Clou ist, dass sich der Autofahrer bei Bedarf in die Kolonne einklinken oder wieder ausklinken kann. © Volvo
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Die Kolonne kann auf der linken Spur jederzeit überholt werden. © Volvo
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Durch Sensoren und Kameras sind die Autos mit dem Führungsfahrzeug verbunden. © Volvo
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Sie sind mit einem Navigationssystem sowie einer Sender- bzw. Empfängereinheit ausgerüstet, mit deren Hilfe sie mit dem Führungsfahrzeug kommunizieren. © Volvo
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DAs EU-Projekts SARTRE (Safe Road Trains for Environment) ist insgesamt auf drei Jahre ausgerichtet. © Volvo

Der erste Praxistest war jetzt erfolgreich. Mit Hilfe von Technik, zahlreichen Sensoren und Kameras konnten schon ein Fahrzeuge eigenständig im Kolonnenverkehr fahren.

Das EU-Pojekt mit dem Namen SARTRE ist auf insgesamt drei Jahre angelegt. Die Forscher versprechen sich einiges: Kolonnen-Techniken verbessern den Verkehrsfluss, verkürzen Fahrzeiten, und verhindern Unfälle. Die Fahrweise reduziert dazu den Kraftstoffverbrauch, wie auch die CO2-Emissionen.

ml

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