Wuselige Knabbereien

Igitt oder Wow? Das bringt die Fisch-Pediküre

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Füße von Fischen pediküren lassen ist wahrlich Geschmackssache.

Im Sommer sollen Füße herzeigbar sein, damit sie auch schicken Sandalen, Flipflops und Peeptoes gerecht werden. Doch ist die Fisch-Pediküre hier das Richtige?

Die Fisch-Pediküre kommt ursprünglich aus östlichen Regionen. Die kleinen Fische, meist Saugbarben oder Kangalfische, stammen aus der Türkei, Syrien und dem Irak. Die kleinen Fische werden auch "Doctor Fish" genannt.

Das Geknabbere der kleinen Tierchen hat jedoch nicht immer etwas mit Schönheit zu tun, sondern auch mit Gesundheit: Denn die sanften Bisse der Fische sollen sogar Neurodermitis und Schuppenflechte heilen können.

Fisch-Pediküre: So funktioniert sie

Mittlerweile hat sich die Fuß-Behandlung auch in unseren Gefilden bewährt, da das Beauty-Programm der Fische pflegend für unsere Haut sein soll. Eine Behandlung sieht so aus:

  • Ein Becken wird mit kleinen Saugbarben oder Kangalfischen bereitgestellt.
  • Für etwa 30 Minuten dürfen Sie nun Ihre Füße in das Becken halten.
  • Sie sollten Ihre Füße dabei möglichst sanft bewegen, um die Tiere nicht zu verletzen.
  • Das Knabbern der Fische wirkt wie ein Peeling auf Ihre Haut, alte Hautschuppen und -reste werden einfach weggeknabbert.

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Ist die Fisch-Pediküre schädlich?

Immer wieder werden Stimmen laut, die das "Fisch-Peeling" kritisieren, da sich in den Becken oft Keime befinden sollen, die sich wiederum durch die kleinen Bisse der Fische auf den Menschen übertragen können. Manch einer warnt sogar vor der Übertragung von Hepatitisviren durch die Behandlung.

Sie sollten also immer sicherstellen, dass die Becken des Kosmetikstudios Ihres Vertrauens regelmäßig gereinigt werden und auch die Qualität der Fische hohen Standards entspricht.

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sca

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