Tipps, wie es besser geht

Das sind die absoluten No-Gos bei der Jobsuche

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Die Jobsuche ist oft alles andere als einfach,

Wer einen neuen Job sucht, kann viel falsch machen. Die schlimmsten Fehler von Bewerbern - und Tipps, wie Sie es auf jeden Fall besser machen.

  • Fehler sind menschlich - auch bei der Bewerbung.
  • Umso besser, wenn Sie die schlimmsten No-Gos bei der Jobsuche  kennen.
  • Sie können es deutlich besser machen - Experten geben Tipps.

Probleme bei der Jobsuche ganz normal

Die Jobsuche ist gewiss alles andere als einfach. Allein die Bewerbung kostet Kraft und Nerven -verbunden mit viel Ungewissheit. Da ist es gut zu wissen, worauf es wirklich ankommt. Das fängt bei einem ansprechenden Anschreiben* an - und bedeutet im Bewerbungsgespräch*, dass man sich möglichst gut verkauft, ohne sich dabei zu verstellen.

Lesen Sie mehr: Initiativbewerbung - So klappt's mit dem Traumjob

Soweit so gut. Trotzdem machen Bewerber gerne immer wieder die selben Fehler, wie die Experten auf karrierebibel.dewarnen. Damit Ihnen bei der Jobsuche nicht das Selbe passiert, geben wir Ihnen hier einen Überblick über die schlimmsten No-Gos.

Häufige Fehler bei der Jobsuche

1. Fehler Nummer eins: Sich Hals über Kopf in die Jobsuche stürzen.

Das ist aus Sicht der Experten der falsche Ansatz. Man sollte sich stattdessen bewusst machen, was genau man selbst möchte, für welche Stellen man wirklich qualifiziert ist - und wie man sich gerne weiterentwickeln würde. Also nicht völlig planlos starten.

2. Fehler Nummer zwei: Möglichkeiten verschenken.

"Viele begehrte Stellen werden durch Vitamin B, also gute Kontakte besetzt", wissen die Experten von karrierebibel.de. Auch, wenn Kontakte vielleicht erst geschaffen werden müssen - wichtig sei es, ein berufliches Netzwerk aufzubauen. Kontakte könne man zum Beispiel bei Jobmessen knüpfen, bei einem Networking-Events oder zum Beispiel auch bei öffentlichen Vorträgen. Mindestens genauso wichtig sei zudem das Kontaktepflegen bei Social Media. Xing, LinkedIn oder Facebook - die Plattformen können dabei helfen.

3. Fehler Nummer drei: Den Aufwand bei der Jobsuche unterschätzen.

Jede Bewerbung braucht ein individuelles Anschreiben, wie Karriereberater immer wieder betonen. Diese Zeit sollte man sich also nehmen können. Denn gerade die Bewerbung ist das A&O, um überhaupt den Zugang zu finden.

4. Fehler Nummer vier: Den Personalverantwortlichen umgehen.

Wenn man sich direkt auf eine neue Stelle bewirbt und dabei den Personalverantwortlichen umgeht (wie es bei einer förmlichen Bewerbung nun mal in vielen Firmen der Fall ist), kann einem das zum Nachteil gelangen, wie zum Beispiel der Business Insiderunter Berufung auf Experten berichtet.

5. Fehler Nummer fünf: Unvorbereitet ins Bewerbungsgespräch gehen.

"Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn ein Kandidat fragt: Was macht Ihr Unternehmen eigentlich?", zitiert der Business Insider dazu den Experten Pete Sosnowski, Leiter der Personalabteilung und Mitbegründer der Website Zety. Bei dieser Art von Fragen werde man höchstwahrscheinlich von der Liste der potenziellen Kandidaten gestrichen.

Jobsuche: Aus den Fehlern lernen

Fehler hin oder her: Wer auf Jobsuche ist, sollte sich unbedingt eine positive Attitüde antrainieren, raten Experten. Gerade im Bewerbungsgespräch könnten sich die Chancen durch eine positive Einstellung deutlich verbessern. Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Absagen sind frustrierend, doch sollte man nicht den Fehler machen, sie persönlich zu nehmen, so der Ratschlag der Experten. Stattdessen sollten Sie objektiv bleiben und aus der Erfahrung lernen. Machen Sie es beim nächsten Mal besser.

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Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © fkn
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © fkn
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © fkn
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © fkn
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © fkn
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. 
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.  © fkn
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © fkn
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © fkn
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © fkn
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © fkn

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