Arbeitsrecht

Schlechtes Arbeitszeugnis erhalten? Dann sollten Sie unbedingt handeln

Ein schlechtes Arbeitszeugnis müssen Sie nicht akzeptieren.
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Ein schlechtes Arbeitszeugnis müssen Sie nicht akzeptieren.

Jedem Arbeitnehmer steht ein „wohlwollendes“ Arbeitszeugnis zu. Doch die Meinungen darüber gehen oft weit auseinander. Wie Sie sich gegen ein schlechtes Arbeitszeugnis wehren.

Nach der Kündigung haben Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf ein wahrheitsgemäßes Arbeitszeugnis* vom Arbeitgeber (§630 BGB, §109 GewO). Dieses enthält Angaben zu Art und Dauer der Tätigkeit. Bei einem qualifizierten Zeugnis werden die Leistungen und das Sozialverhalten bewertet.

Arbeitszeugnis muss „wohlwollend“ formuliert sein

Damit Mitarbeiter bei der Jobsuche keine Nachteile erleiden, sind Arbeitgeber jedoch verpflichtet, dieses stets „wohlwollend“ zu formulieren. Tatsächlich verbirgt sich hinter so mancher „positiven“ Formulierung jedoch in Wahrheit eine schlechte Note. Mitarbeiter wissen natürlich von diesen „Geheimcodes“, mithilfe derer Arbeitgeber versteckte Signale an andere Unternehmen senden – zum Nachteil der Josuchenden.

Schlechtes Arbeitszeugnis erhalten? Das ist jetzt zu tun

Wenn auch Sie mit Ihrer Bewertung im Arbeitszeugnis nicht einverstanden sind, können Sie sich dagegen wehren. Suchen Sie zunächst das Gespräch mit dem Verfasser des Arbeitszeugnisses. „Mit einer höflichen Nachfrage erreichen Sie dabei meist mehr als mit direkter Kritik“, rät der Personaldienstleister Rober Half. Tatsächlich entsteht so manche unglückliche Formulierung aus Unwissenheit – dabei sollte sie positiv klingen. Nachbesserungen dürfen Sie übrigens so lange verlangen, bis das Zeugnis eine realistische Bewertung Ihrer Leistung enthält.

Zeigt sich der Arbeitgeber uneinsichtig, sollten Sie einen schriftlichen Widerspruch formulieren. „Darin führen Sie alle Passagen auf, die Sie beanstanden und schlagen Alternativformulierungen vor“, informiert das Portal karrierebibel.de. Sollte der Arbeitgeber auch darauf hin keine Korrekturen vornehmen, können Sie innerhalb von drei Wochen nach Erhalt des Zeugnisses eine Zeugnisberichtigungsklage einreichen. „Allerdings liegt die Beweislast bei Ihnen, solange das Zeugnis nicht schlechter als Durchschnittsnote 3 ausfällt“, so das Portal weiter. Allzulange sollten Sie mit Ihrer Beschwerde jedoch nicht warten: Der Anspruch auf Korrekturen am Arbeitszeugnis verfällt nach spätestens 15 Monaten. (as) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Mehr zum Thema: Arbeitszeugnis: Diese fünf Punkte sind wichtig

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Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen. © pexels
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Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch. © pexels
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Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen. © pixabay
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Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle. © pixabay
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Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen. © pexels
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Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste. © pixabay

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