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Diesen Fehler sollten Sie in der Bewerbung niemals machen - es droht Job- Absage

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Bei der Bewerbung kann man viel falsch machen - Experten sagen, wie es besser geht.

Bei einer Bewerbung muss jeder Satz sitzen. Ein Kenner verrät Tricks und was Sie auf keinen Fall tun sollten, wenn Sie den Job haben wollen.

  • Eine Bewerbung kann viele Tücken haben.
  • Ein Kenner erklärt, worauf es dabei ankommt.
  • Tipps, worauf Sie achten sollten - und welche Fehler sie unbedingt vermeiden sollten.

Tipps für die Bewerbung - und welche Fehler Sie vermeiden sollten

Eine Bewerbung  zu schreiben ist alles andere als einfach. Jeder Satz im Anschreiben muss sitzen. Zudem sind die wenigstens Lebensläufe* komplett lückenlos. Was sollten Bewerber beachten? In einem Interview auf "Stern.de" verrät der Experte Bilal Zafar, der eine Firma leitet, die professionell Bewerbungen für andere schreibt, wie eine gelungene Bewerbung* aussieht und was die häufigsten Fehler sind.

Lesen Sie zudem: Diesen einen Satz sollten Sie niemals zu Ihrem Chef sagen

Wollen Sie den Job? Dann sollte die Bewerbung perfekt sein

Auf die Frage, was nach seiner Erfahrung der häufigste Fehler in Bewerbungen* ist, sagt er in dem Interview: "Viele listen im Lebenslauf einfach nur auf, wo sie gearbeitet haben – aber schreiben nicht dazu, was sie da gemacht haben. Bitte nicht einfach nur hinschreiben: Angestellter in Firma X, Abteilungsleiter in Firma Y. Sondern: Welche Aufgaben hatten Sie? Welche Erfolge? Wie viele Mitarbeiter und welches Budget waren in Ihrer Verantwortung?"

Auf die Frage, ob der Lebenslauf oder das Anschreiben wichtiger sei, ist seine Antwort eindeutig: "In den meisten Fällen ganz klar der Lebenslauf", zitiert "Stern.de" den Profi. "In manchen kreativen Berufen mag das Anschreiben als eine Art Arbeitsprobe gelten. Aber in den meisten Fällen führt es eher nüchtern zum Lebenslauf, wo dann das eigentlich Entscheidende drinsteht."

Lesen Sie hier: An diesem Zeichen erkennen Sie, dass Ihr Chef Sie nicht leiden kann - sind Sie auch alarmiert

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © fkn
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © fkn
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © fkn
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © fkn
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © fkn
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. 
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.  © fkn
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © fkn
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © fkn
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © fkn
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © fkn

Bewerbungs-Tipps: Der erste Satz im Anschreiben muss sitzen

Ob es beim Anschreiben* einen ersten Satz gebe, der gar nicht gehe? "Der erste Satz, der gar nicht gehe, sei leider der, der auch am häufigsten verwendet werde", so der Profi, der auch gleich ein Beispiel nennt:'"Mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige gelesen.' Das ist sehr mittelalterlich. Lieber direkt einsteigen, mit dem, was man sagen will."

Bei Lücken im Lebenslauf rät er in dem Interview auf "Stern.de": "Zunächst mal sollte man es vermeiden, kurze Phasen von Arbeitslosigkeit als eigenen Punkt auch noch hervorzuheben." Übergangsphasen von einigen Monaten seien völlig in Ordnung, da müsse man nichts zu schreiben. "Wenn es längere Phasen sind, ist es schon gut, wenn man da zumindest irgendwas angeben kann – zum Beispiel ehrenamtliche Arbeit." Letztlich liege es am Bewerber, "solche Lücken im Bewerbungsgespräch zu erklären".

Mit dem Bewerbungsschreiben ist die erste Hürde geschafft. Um auch im Vorstellungsgespräch oder bei Online-Bewerbungen erfolgreich zu sein, finden Sie hier eine umfassende Übersicht rund um die Bewerbung.

Auch interessant: Warn-Signale: Daran erkennen Sie, dass Ihre Kollegen im Büro Sie nicht ausstehen können

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ahu

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