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Skandal um Stellenanzeige: Firma sucht Frau mit „sonnigem Gemüt“ – und speziellem Bewerbungsfoto

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Von: Andrea Stettner

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Stellenanzeige. In Italien löst eine allzu flapsige Stellenanzeige einen handfesten Skandal aus.
In Italien löst eine allzu flapsige Stellenanzeige einen handfesten Skandal aus. (Symbolbild) © Angelika Warmuth/dpa

Die Stelleanzeige einer italienischen Sicherheitsfirma sorgt für allerlei Wirbel. Der Grund waren die „speziellen“ Anforderungen an die gesuchte Rezeptionistin.

Auf der Suche nach einer neuen Rezeptionistin setzte sich eine italienische Firma aus Neapel nun gehörig in die Nesseln. Die Sicherheitsfirma schaltete eine Stellenanzeige*, die anzüglicher nicht sein könnte – und löste damit einen handfesten Skandal aus.

Bewerberin mit „sonnigem Gemüt“ und freizügigem Bewerbungsfoto gesucht

In der Stellenanzeige nahmen es die Verantwortlichen nicht allzu genau mit dem Thema Gleichberechtigung. So sollte die Bewerberin „nicht älter als 30 Jahre“ alt sein und über ein „sonniges Gemüt mit einem attraktiven Aussehen“ verfügen, wie die britische Newsseite The Guardian berichtet. Doch damit nicht genug: Zum Beweis ihres attraktiven Aussehens sollten die Damen außerdem ein Ganzkörper-Bild im Bikini den Bewerbungsunterlagen beilegen, heißt es in der Anzeige für den 500-Euro-Job weiter.

Lesen Sie auch: Diese schräge Stellenanzeige eines Bestatters hat sich gewaschen.

Stellenanzeige kursiert in den sozialen Medien

Ein Screenshot der Stellenanzeige kursierte schnell im Netz. Die zuständige Stadträtin für Arbeitspolitik in Neapel, Chiara Marciani, zeigte sich entsetzt und nannte die Stellenanzeige „absurd“ und einen „Skandal“. Das betroffene Unternehmen entschuldigte sich indes und begründete den Vorfall mit der Unerfahrenheit des beauftragten Mitarbeiters. Der Text der Jobanzeige wurde inzwischen geändert. Doch diese Erkenntnis kommt wohl zu spät: Das italienische Arbeitsministerium ist auf den Fall aufmerksam geworden. Laut Guardian hat die Behörde bereits eine Untersuchung eingeleitet.

Nicht nur Firmen verblüffen von Zeit zu Zeit mit fragwürdigen Texten. Auch Bewerber schießen öfters über das Ziel hinaus –wie diese E-Mail eines abgelehnten Kandidaten zeigt. (as) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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