Strenge Hygiene-Vorschriften

Auflagen für Fitnessstudios - in diesen Bundesländern kann man bald wieder trainieren

In einigen Bundesländern können Fitnessstudios nach der Corona-Pause wieder öffnen. Es gelten strenge Hygienevorschriften. Wann weitere Bundesländer folgen.

  • In einigen Bundesländern haben die Fitnessstudios nach der Corona-Pause* wieder geöffnet.
  • In anderen Bundesländern müssen sich Hobbysportler noch gedulden.
  • Hier erfahren Sie, was es beim Trainieren in Corona-Zeiten* dann zu beachten gibt - und wann weitere Bundesländer folgen.

Update vom 26. Mai: Wann die Fitnessstudios in welchen Bundesländern wieder offen haben

In einigen Bundesländern durften Fitnessstudios unter Auflagen bald wieder öffnen  - so zum Beispiel auch in Hamburg ab Mittwoch, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) am 26. Mai berichtete. Andere Bundesländer sollen bald folgen.

In Bayern dürfen Fitnessstudios am 8. Juni wieder öffnen, wie ebenfalls am 26. Mai bekannt wurde.

Hier der Zeitplan für die geplante Wiederöffnung von Fitnessstudios in weiteren Bundesländern laut dpa auf einen Blick:

BADEN-WÜRTTEMBERG: Fitnessstudios dürfen ab dem 2. Juni wieder öffnen. Auch Sportvereine sollen dann wieder in Hallen trainieren können.

BERLIN: Sport in Hallen ist nicht erlaubt - weder für Vereine noch in Fitnessstudios.

BRANDENBURG: Fitnessstudios dürfen ab dem 28. Mai wieder öffnen, Vereinssport in geschlossenen Räumen ist untersagt.

BREMEN: Sporthallen und Fitnessstudios vom 27. Mai an unter Auflagen wieder öffnen.

HESSEN: Vereine dürfen in Hallen trainieren, Fitnessstudios sind geöffnet.

MECKLENBURG-VORPOMMERN: Seit Montag öffnen Fitnessstudios ihre Türen wieder. Auch Vereinssport darf wieder in geschlossenen Räumen betrieben werden.

NIEDERSACHSEN: Sport in Hallen ist seit Montag unter Einhaltung der Mindestabstände wieder erlaubt. Das gilt auch für Fitnessstudios.

NORDRHEIN-WESTFALEN: Fitnessstudios sind geöffnet. Vereinssport in Hallen ist nur bedingt möglich.

RHEINLAND-PFALZ: Ab dem 27. Mai (Mittwoch) dürfen Fitnessstudios aufsperren. Auch Vereinssport in Hallen soll dann wieder möglich sein.

SAARLAND: Sport treiben in Hallen ist erlaubt - im Fitnessstudio und beim Vereinssport.

SACHSEN: Fitnessstudios sind geöffnet, Vereinssport ist auch in der Halle erlaubt.

SACHSEN-ANHALT: Das Sporttreiben im Fitnessstudio ist weiterhin nicht möglich. Auch Vereine dürfen nicht in Hallen trainieren.

SCHLESWIG-HOLSTEIN: Fitnessstudios dürfen öffnen und Vereine auch in Räumen trainieren.

THÜRINGEN: Ab 1. Juni sollen Fitnessstudios wieder öffnen und Vereine in Hallen zurückkehren.

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Update vom 25. Mai: Gericht entschied - Fitnessstudios in Thüringen dürfen öffnen

Fitnessstudios in Thüringen dürfen unter Auflagen öffnen. Das hat das Thüringer Oberverwaltungsgericht einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur zufolge am 22. Mai beschlossen und damit die Thüringer Corona-Verordnung mit Blick auf diese Sporteinrichtungen gekippt. Die Regelung dort sieht eigentlich vor, dass die Studios erst ab dem 1. Juni öffnen dürfen. Voraussetzung für eine Öffnung sei aber, dass ein Infektionsschutzkonzept fürs Studio erstellt und nachgewiesen wird, hieß es demnach in der Mitteilung des Gerichts. Die Entscheidung sei unanfechtbar. Der Beschluss gelte für ganz Thüringen. Sollte sich die Corona-Lage in einzelnen Regionen aber verschärfen, könnten die Öffnungen wieder mit Anordnungen eingeschränkt werden.

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Update vom 18. Mai: Fitnessstudios in Mecklenburg-Vorpommern dürfen ab 25. Mai öffnen

Fitnessstudios in Mecklenburg-Vorpommern sollen vom 25. Mai an unter Auflagen wieder öffnen dürfen, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtete.

Update vom 16. Mai: Fitnessstudios in Schleswig-Holstein dürfen ab 18. Mai öffnen

Die Landesregierung in Schleswig-Holstein  hat am Samstag den rechtlichen Rahmen für Lockerungen der Corona-Beschränkungen gesetzt. Laut der Verordnung soll ab dem 18. Mai Training im Fitnessstudio wieder möglich sein, wie dpa berichtete. Natürlich gelten auch in diesem Bundesland strenge Auflagen.

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Update vom 13. Mai: Fitnessstudios in Rheinland-Pfalz dürfen ab 27. Mai öffnen

Fitnessstudios in Rheinland-Pfalz dürfen ab dem 27. Mai unter Auflagen wieder öffnen. Das hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Mittwoch in Mainz angekündigt, wie die Deutsche-Presse-Agentur berichtete.

Meldung vom 12. Mai: Erste Fitnessstudios in Nordrhein-Westfalen wieder offen

Seit Wochen sind die Fitnessstudios in Deutschland wegen der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus* geschlossen. Die ersten Lockerungen treten nun zum Teil in Kraft. So haben in Nordrhein-Westfalen (NRW) zum 11. Mai die ersten Fitnessstudios wieder geöffnet. Es gelten aber strenge Auflagen. Zwischen den Geräten muss genügend Abstand sein, während die Duschen beispielsweise geschlossen bleiben.

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Fitnessstudios in vielen Bundesländern noch nicht geöffnet

Auch in Hessen dürfen Fitnessstudios - unter Auflagen - seit 15. Mai wieder öffnen, berichtet das Portal businessinsider.de. "Wann die Sportstätten in den anderen Bundesländern wieder aufmachen, unterscheidet sich stark oder ist zum Teil noch nicht festgelegt", heißt es in dem Bericht zudem (Stand: 12. Mai). Manche Bundesländer seien auch noch in den Verhandlungen, wann die Sportstätten wieder aufmachen dürfen. In einigen Regionen werde sogar je nach Kreis und Stadt individuell entschieden. Businessinsider.de nennt (Stand 12. Mai) zudem mögliche Zeitfenster, in welchen Bundesländern Fitnessstudios in weiteren Bundesländern unter Beachtung der Auflagen bald wieder öffnen sollen: Sachsen und Schleswig-Holstein sind demnach in der Reihe als Nächstes dran - hier sei der 18. Mai für eine Wiederöffnung vorgesehen.  

Woanders müssen sich Mitglieder wohl noch etwas länger gedulden. So bleiben in manchen Bundesländern die Fitnessstudios zumindest vorerst geschlossen - so zum Beispiel die Ansage in Bayern, wie die Deutschen Presse-Agentur am 11. Mai berichtete. Dort haben die Behörden demnach auch noch keinen Termin für eine Wiederöffnung in Aussicht gestellt.  

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Erste Fitnessstudios in NRW haben wieder geöffnet - diese Auflagen gelten

Die Regelungen der Corona-Maßnahmen sind Ländersache. Businessinsider.de benennt die wichtigsten Auflagen, die dem Portal zufolge nun in Fitnessstudios in NRW gelten und die dem Bericht zufolge "wohl so ähnlich" in den meisten Bundesländern umgesetzt werden - hier ein Ausschnitt: "Als Maßstab gilt, dass pro 7 Quadratmeter Fläche im Fitnessstudio nicht mehr als ein Kunde zugelassen werden darf. Es dürfen nicht mehr Kunden in das Studio, als Plätze in den Kursräumen und Geräte nach diesen Regeln nutzbar sind", schreibt das Portal.

Fitnessgeräte seien so anzuordnen, "dass der Abstand zwischen zwei gleichzeitig mit Kunden besetzten Sportgeräten mindestens drei Meter betrage" (gemeint sei der gesicherte Mindestabstand von 1,5 Metern zuzüglich Bewegungsraum und Trainingsgerät). Idealerweise sei jeweils nur jedes zweite Gerät zu nutzen. Bei den Kursen sei der Zugang so zu regeln, dass für jeden Kunden ein Mindestabstand von zwei Metern in alle Richtungen gegeben ist.

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Auflage in Coronakrise: Geräte im Fitnessstudio desinfizieren

Weiter berichtet businessinsider.de zu den Auflagen für Fitnessstudios in NRW: Mitglieder müssten große, selbst mitgebrachte Handtücher unterlegen. Die Kontaktflächen aller Sportgeräte sowie weitere Kontaktflächen wie Spinde oder Ablagen seien nach jedem Gebrauch mit einem fettlösenden Reiniger  oder mit einem Desinfektionsmittel zu reinigen. Und, so heißt es in dem Bericht: Beschäftigte müssten in allen Räumlichkeiten eine Mund-Nase-Bedeckung tragen, für Mitglieder gelte keine Maskenpflicht, es werde jedoch dringend empfohlen. Kurstrainer könnten - sofern dies zur Ausübung ihrer Tätigkeit erforderlich ist - unter Wahrung der Abstandsregeln auf einen Mundschutz verzichten.

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Coronakrise: Duschen in Fitnessstudios sollen zunächst gesperrt bleiben

Außerdem heißt es in dem Bericht zu den genannten Auflagen: Nach Betreten des Fitnessstudios sei Hände waschen oder desinfizieren Pflicht, die Anbieter müssten Desinfektionsmittel bereitstellen. Aufs Händeschütteln zur Begrüßung solle verzichtet werden. Nachdem die Kunden ihr Einverständnis gegeben haben, dürften Studios zudem die Kundenkontaktdaten, sowie Zeitpunkt des Betretens und Verlassens des Fitnessstudios sowie die Teilnahme an bestimmten Kursen dokumentieren, um zu verfolgen, wer mit wem Kontakt hatte.

Gästen, die nicht zur Einhaltung der nachfolgenden Regeln bereit sind, sei im Rahmen des Hausrechtes der Zutritt zu verwehren, heiße es in der Regierungserklärung. Die Duschen in den Fitnessstudios seien gesperrt, Umkleiden dürften nur zur Verwahrung der privaten Gegenstände in den Spinden geöffnet werden. Die Nutzung der Schwimmbecken, Saunen und Solarien sei bis auf Weiteres untersagt.

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Im Fitnessstudio: 1,5 Meter Abstand zwischen Matten, Geräten und Studio-Nutzern

Etliche Fitnessunternehmen, vertreten durch den Deutschen Industrieverband für Fitness und Gesundheit e.V. (DIFG), hätten in der vergangenen Woche ein Konzept zur Wiederöffnung vorgelegt, das von Wissenschaftlern der TU München und der IST Hochschule Düsseldorf verfasst wurde.

Die wohl offensichtlichste Empfehlung der Wissenschaftler ist laut businessinsider.de: Öfter putzen und desinfizieren sowie überall noch mehr Desinfektionsmittelspender aufstellen. Zunächst müssten die Betreiber jedoch sicherstellen, dass Geräte, Equipment und Einrichtung so umgestellt werden, dass mindestens ein Abstand von 1,5 Metern sichergestellt ist. Die Wissenschaftler empfahlen auch nicht mehr als eine Person pro zehn Quadratmeter Studiofläche, heißt es weiter in dem Bericht. Dies gelte auch für Kurse: Hier werde ein Teilnehmer pro acht Quadratmeter im Kursraum empfohlen. Auch die Gymnastikmatten sollten mindestens 1,5 Meter voneinander entfernt liegen.

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ahu

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