Spenden und mehr

Kampf gegen Coronavirus: So setzen die reichsten Menschen der Welt ihr Geld ein

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Mark Zuckerberg und viele weitere reiche Persönlichkeiten engagieren sich im Kampf gegen das Coronavirus.

Der Kampf gegen das Coronavirus geht ordentlich ins Geld. Aus diesem Grund helfen einige der reichsten Menschen der Welt mit Spenden und Sachleistungen aus.

  • Der Kampf gegen das Coronavirus hält weiterhin an.
  • Insbesondere in Krankenhäusern wird die Ausstattung knapp.
  • Viele der reichsten Menschen der Welt setzen deshalb ihr Geld für gute Zwecke ein.

Kaum einer konnte ahnen, welch drastische Ausmaße die Verbreitung des Coronavirus annehmen würde. Entsprechend waren nicht alle Länder auf den derzeitigen Ernstfall vorbereitet, denn so fehlt es beispielsweise in unzähligen Krankenhäusern an Schutzkleidung und Atemgeräten.

Hamsterkäufe sorgen außerdem dafür, dass wichtige Produkte wie Desinfektionsmittel knapp werden. Um das Virus ein für alle Mal zu besiegen, braucht es also viel Geld für die nötigen Mittel. Aus diesem Grund haben sich einige der reichsten Menschen der Welt dazu bereit erklärt, einen Teil ihres Vermögens für den guten Zweck einzusetzen. Wer unter anderem Hilfe leistet, erfahren Sie hier:

Bill Gates investiert in die Forschung

Es ist altbekannt, dass Bill Gates* sein Vermögen insbesondere in die medizinische Forschung steckt. Aus diesem Grund nahm er auch für den Kampf gegen das Coronavirus* viel Geld in die Hand - nämlich satte 100 Millionen Dollar (etwa 91 Millionen Euro). Die Summe soll für Coronavirus-Tests eingesetzt werden und bei der Suche nach Medikamenten helfen.

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Video: Auch Bill Gates: Organisationen spenden Millionen von Dollar gegen Coronavirus

Ebenfalls spannendSpenden in Zeiten des Coronavirus - So können Sie Hilfe leisten.

Mark Zuckerberg informiert die Gesellschaft

Facebook-CEO Mark Zuckerberg setzt in diesen Zeiten auf ein anderes wichtiges Mittel im Kampf gegen das Coronavirus: die Berichterstattung. Um die Menschen auf dem Laufenden zu halten, interviewt er laut dem Focus Fachleute zur aktuellen Lage. Die Live-Videos werden, wie erwartet, auf Facebook gezeigt.

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Elon Musk will Beatmungsgeräte verschenken

Obwohl Elon Musk* die Sorge über die Verbreitung des Coronavirus zunächst für überbewertet hielt, wurde auch ihm in den letzten Tagen klar, wie ernst die Lage ist. Deshalb kündigte der Tesla-CEO an, mehr als Tausend gekaufte Beatmungsgeräte in Kalifornien zu verschenken. Er deutete zudem an, darüber nachzudenken, die Geräte an seinen eigenen Produktionsstandorten herzustellen.

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Bernard Arnault spendet Desinfektionsmittel

Bernard Arnault, Besitzer des Luxusgüter-Unternehmens LVMH, macht ebenfalls positive Schlagzeilen für eine ganz besondere Aktion: Seine Kosmetik-Hersteller sind aktuell auf die Produktion von Desinfektionsmittel umgestiegen. Diese werden kostenlos an französische Krankenhäuser gegeben.

Ähnlich handelt übrigens auch Amancio Ortega, Besitzer des Textil-Unternehmens Inditex. Er spendete Tausende von Masken an spanische Krankenhäuser, die einige seiner Produktionsstätten aktuell sogar herstellen.

Richard Branson unterstützt seine Mitarbeiter

Zunächst wollte er seine Mitarbeiter in einen mehrwöchigen unbezahlten Urlaub schicken, doch aufgrund des medialen Drucks hat sich Milliardär Richard Branson letztendlich anders entschieden. Der Besitzer der Airline Virgin Atlantic brachte ein Hilfspaket für seine Angestellten auf den Weg. 250 Millionen Dollar (circa 229 Millionen Euro) gibt es für die 70.000 Mitarbeiter - eine ordentliche Summe, die aus seinem privaten sowie dem Firmenvermögen stammt.

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Das sind die zehn reichsten Menschen der Welt

Auf den zehnten Platz im Ranking hat es diesmal Michael Bloomberg mit einem geschätzten Vermögen von 50 Milliarden Dollar (etwa 41 Milliarden Euro) geschafft. Der US-Medienmogul ist Gründer des gleichnamigen Medienkonzerns und war von 2002 bis 2013 sogar Bürgermeister von New York.
Auf den zehnten Platz im Ranking hat es diesmal Michael Bloomberg mit einem geschätzten Vermögen von 50 Milliarden Dollar (etwa 41 Milliarden Euro) geschafft. Der US-Medienmogul ist Gründer des gleichnamigen Medienkonzerns und war von 2002 bis 2013 sogar Bürgermeister von New York. © dpa / picture alliance / Henning Kaiser
Larry Ellison war seiner Zeit oft voraus - und gründete bereits 1977 die Software-Firma Oracle mit. Zwar hat er die Geschäftsführung 2014 abgegeben - seinem wachsendem Vermögen hat das keinen Abbruch getan. 58 Milliarden Dollar (um die 47 Milliarden Euro) soll der heutige Motivations-Coach sein Eigen nennen können.
Larry Ellison war seiner Zeit oft voraus - und gründete bereits 1977 die Software-Firma Oracle mit. Zwar hat er die Geschäftsführung 2014 abgegeben - seinem wachsendem Vermögen hat das keinen Abbruch getan. 58 Milliarden Dollar (um die 47 Milliarden Euro) soll der heutige Motivations-Coach sein Eigen nennen können. © dpa / picture alliance / John G. Mabanglo
Die Brüder David und Charles Koch haben gemeinsam nicht nur die Firma ihres Vaters, Koch Industries, inne - sondern auch den achten Platz im Milliardären-Club. David Koch (hier mit seiner Familie) vertritt das Erdöl-Unternehmen in der Öffentlichkeit, während sein Bruder das Rampenlicht eher scheut. Beide sollen jeweils ein geschätztes Vermögen von 60 Milliarden Euro (circa 49 Milliarden Euro) besitzen.
Die Brüder David und Charles Koch haben gemeinsam nicht nur die Firma ihres Vaters, Koch Industries, inne - sondern auch den achten Platz im Milliardärs-Club. David Koch (hier mit seiner Familie) vertritt das Erdöl-Unternehmen in der Öffentlichkeit, während sein Bruder das Rampenlicht eher scheut. Beide sollen jeweils ein geschätztes Vermögen von 60 Milliarden Euro (circa 49 Milliarden Euro) besitzen. © dpa / picture alliance / Christina Horsten
Der umstrittene Geschäftsmann Carlos Slim Helu darf sich hingegen über 67 Milliarden Dollar (circa 54 Milliarden Euro) freuen. Der Mexikaner und seine Familie kontrollieren die größte Telefongesellschaft Lateinamerikas: America Movil. Zu Ruhm und Geld soll er in den 90er-Jahren durch die Übernahme der staatlichen mexikanischen Telefongesellschaft Telmex gekommen sein. Er gilt heute als der reichste Mann Mexikos.
Der umstrittene Geschäftsmann Carlos Slim Helu darf sich hingegen über 67 Milliarden Dollar (circa 54 Milliarden Euro) freuen. Der Mexikaner und seine Familie kontrollieren die größte Telefongesellschaft Lateinamerikas: America Movil. Zu Ruhm und Geld soll er in den 90er-Jahren durch die Übernahme der staatlichen mexikanischen Telefongesellschaft Telmex gekommen sein. Er gilt heute als der reichste Mann Mexikos. © dpa / picture alliance / Georgi Licovs
Mit "nur" 66 Milliarden Dollar (circa 54 Milliarden Euro) und dem sehcsten Platz muss sich der Spanier Amancio Ortega begnügen. Damit ist er zum vergangenen Jahr im Ranking einen Platz nach hinten gerutscht. Ihm gehört der Textilkonzern Inditex, zudem bekannte Modemarken wie Zara, Pull & Bear oder Bershka gehören. Sein Trostpflaster: Er soll noch immer der reichste Mann Europas sein.
Mit "nur" 70 Milliarden Dollar (circa 57 Milliarden Euro) und dem sechsten Platz muss sich der Spanier Amancio Ortega begnügen. Damit ist er zum vergangenen Jahr im Ranking einen Platz nach hinten gerutscht. Ihm gehört der Textilkonzern Inditex, zudem bekannte Modemarken wie Zara, Pull & Bear oder Bershka gehören. Sein Trostpflaster: Er soll noch immer der reichste Mann Europas sein. © dpa / picture alliance / Cabalar
Dagegen konnte Facebook-Chef Mark Zuckerberg auch dieses Jahr seinen fünften Platz im Ranking der Superreichen abermals behaupten. Der Gründer des sozialen Netzwerks hält allerdings nur einen Anteil von 28 Prozent an seinem Unternehmen. Doch er wird es verkraften - hat er doch bis 2018 sage und schreibe 74 Milliarden Dollar (um die 60 Milliarden Euro) verdient.
Dagegen konnte Facebook-Chef Mark Zuckerberg auch dieses Jahr seinen fünften Platz im Ranking der Superreichen abermals behaupten. Der Gründer des sozialen Netzwerks hält allerdings nur einen Anteil von 28 Prozent an seinem Unternehmen. Doch er wird es verkraften - hat er doch bis 2018 sage und schreibe 74 Milliarden Dollar (um die 60 Milliarden Euro) verdient. © dpa / picture alliance / Alberto EstÈv
Der französische Unternehmer Bernard Arnault ist für sein Gespür für Mode bekannt. Ihm und seiner Familie untersteht ein Imperium aus etwa 70 Marken wie Louis Vuitton oder Kosmetik-Kette Sephora. Mit einem geschätzten Vermögen von etwa 75 Milliarden Dollar (etwa 61 Milliarden Euro) ist ihm 2018 der vierte Platz sicher.
Der französische Unternehmer Bernard Arnault ist für sein Gespür für Mode bekannt. Ihm und seiner Familie untersteht ein Imperium aus etwa 70 Marken wie Louis Vuitton oder Kosmetik-Kette Sephora. Mit einem geschätzten Vermögen von etwa 75 Milliarden Dollar (etwa 61 Milliarden Euro) ist ihm 2018 der vierte Platz sicher. © dpa / picture alliance / Peter Foley
US-Investmentlegende Warren Buffett ist dieses Jahr auf den dritten Platz gerutscht. Dem Finanzgenie gehört die Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway, zu der über 60 Firmen gehören - von Batterieherstellern bis Fast Food-Ketten. Er soll ein geschätztes Vermögen von circa 91 Milliarden Dollar (etwa 74 Milliarden Euro) besitzen - und ist damit nur knapp hinter Bill Gates.
US-Investmentlegende Warren Buffett ist dieses Jahr auf den dritten Platz gerutscht. Dem Finanzgenie gehört die Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway, zu der über 60 Firmen gehören - von Batterieherstellern bis Fast Food-Ketten. Er soll ein geschätztes Vermögen von circa 91 Milliarden Dollar (etwa 74 Milliarden Euro) besitzen - und ist damit nur knapp hinter Bill Gates. © dpa / picture alliance / Larry W. Smith
Microsoft-Gründer Bill Gates ist seit Jahren aus dem Ranking der Superreichen nicht mehr wegzudenken. Letztes Jahr noch auf der Poleposition, muss er sich 2018 mit dem zweiten Platz begnügen. Der Geschäftsmann, der auch einer privaten Hilfsorganisation mit Ehefrau Melinda vorsitzt, soll etwa 92 Milliarden Dollar (circa 75 Milliarden Euro) sein Eigen nennen.
Microsoft-Gründer Bill Gates ist seit Jahren aus dem Ranking der Superreichen nicht mehr wegzudenken. Letztes Jahr noch auf der Poleposition, muss er sich 2018 mit dem zweiten Platz begnügen. Der Geschäftsmann, der auch einer privaten Hilfsorganisation mit Ehefrau Melinda vorsitzt, soll etwa 92 Milliarden Dollar (circa 75 Milliarden Euro) sein Eigen nennen. © dpa / pi cture alliance / Gian Ehrenzeller
Amazon-Gründer Jeff Bezos ist 2018 klarer Sieger - er ist sogar der erste Mensch, der die 100-Milliarden-Marke (circa 81 Milliarden Euro) geknackt hat. Zusätzlich zum Online-Händlerriesen gehören ihm die US-amerikanische Tageszeitung The Washington Post und das Luft- und Raumfahrtunternehmen Blue Origin.
Amazon-Gründer Jeff Bezos ist 2018 klarer Sieger - er ist sogar der erste Mensch, der die 100-Milliarden-Marke (circa 81 Milliarden Euro) geknackt hat. Zusätzlich zum Online-Händlerriesen gehören ihm die US-amerikanische Tageszeitung The Washington Post und das Luft- und Raumfahrtunternehmen Blue Origin. © dpa / picture alliance / Michael Reynolds

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