Fitnessstudio, Theater & Co.

Trotz Coronavirus: Einrichtungen schließen, Abo-Zahlungen laufen weiter - Was tun?

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Aufgrund der Coronavirus-Gefahr bleiben die Theater und viele andere Einrichtungen vorerst zu.

Mehr und mehr Einrichtungen müssen aufgrund des Coronavirus schließen. Warum buchen Kitas, Fitnessstudios & Co. trotzdem weiterhin Geld bei ihren Kunden ab?

  • Aufgrund des sich ausbreitenden Coronavirus müssen immer mehr Einrichtungen auf unbestimmte Zeit schließen.
  • Einzelne Bundesländer wie Bayern verhängen jetzt sogar Ausgangsbeschränkungen*.
  • Trotzdem buchen Fitnessstudios, Kitas & Co. weiterhin Geld bei ihren Kunden ab.

Das öffentliche Leben kommt aufgrund des Coronavirus weiter zum Erliegen. In Bundesländern wie Bayern sind es aufgrund einer Ausgangsbeschränkung bald nur noch einzelne Läden, die ihre Türen für Kunden offen halten. 

Wer hingegen Abonnements bei Theatern oder Fitnessstudios abgeschlossen hat, muss aktuell auf Besuche dieser Einrichtungen verzichten. Trotzdem wird weiterhin Geld abgebucht, was auch Eltern betrifft, deren Kinder in Kitas sind oder Sport-Fans, die für Dauer-Karten bezahlen. Was kann man in einem solchen Fall tun?

Trotz Coronavirus-Pandemie: Theater und Fitnessstudios buchen Geld ab

Viele fragen sich jetzt, weshalb man weiterhin Geld zahlen* soll, wenn man dafür gar nichts bekommt - denn schließlich erhalten Personen, die Tickets gekauft haben, den Preis für abgesagte Events ebenfalls zurück*. Im Falle von Abonnements ist die Lage aber tatsächlich schwieriger, da viele Einrichtungen von den Zahlungen der Kunden abhängig sind. Kündigen plötzlich alle Mitglieder ihre Abos, stehen Fitnessstudios & Co. möglicherweise vor einer finanziellen Krise

Trotzdem wollen viele Menschen das Geld, das sie in ein Abonnement stecken, in Zeiten von Corona anders investieren. Ist eine Kündigung also aufgrund der aktuellen Lage möglich? Die Südwest Presse Online (SWP) zitiert Rechtsexperte Michael Hummel, der eine außerordentliche Kündigung in Bezug auf die Corona-Krise ausschließt. Viele Theater, wie auch Fitnessstudios hätten sich vertraglich auf eine solche Situation nicht vorbereitet. Stattdessen müssen individuelle Lösungen gefunden werden, wie beispielsweise ein zeitweises Ruhen der Zahlungen oder Vereinbarungen, die die versäumten Wochen nach Vertragsende gutschreiben, erklärt der Focus.de in Berufung auf Angaben der Bild. Stiftung Warentest gibt zudem an, dass ein Kunde, der bereits für ein gesamtes Jahr gezahlt hat, nach Paragraf 326 Absatz 4 des Bürgerlichen Gesetz­buchs eine Teilerstattung des Betrags fordern kann. 

Übrigens bieten beispielsweise Fitnessstudios online eigene Trainingsprogramme als Ersatzleistung an. Auch Theater nutzen im Internet die Option, Aufführungen als Livestreams zu zeigen.

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Wie kann man bei Dauerkarten für Sport-Events vorgehen?

Auch im Fall von Dauerkarten für Sport-Events ist die Lage alles andere als einfach, da sich der Gesamtpreis im Regelfall nicht an der Preishöhe für jedes einzelne Spiel orientiert. Ratsam ist es, selbstständig bei Vereinen nachzufragen und auf deren Kulanz zu hoffen. Gelegentlich sind Erstattungen möglich.

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Kita-Zahlungen laufen weiter, trotz Schließungen wegen Coronavirus

Besonders schwer haben es Eltern, deren Kinder gerade nicht in Kitas gehen können. Meist laufen auch in diesem Fall die Zahlungen ganz normal weiter. In manchen Gemeinden werden hingegen im Moment keine Kosten erhoben, was aber ganz auf die Abmachungen der Träger und der Landesregierung ankäme.

Sollten Sie betroffen sein, ist eine Nachfrage bei Ihrer Kita empfehlenswert. Experten empfehlen laut dem Focus außerdem, Zahlungen nur unter dem Vorbehalt der Rückforderung zu tätigen. Diese kann im Rahmen einer Überweisung beim Verwendungszweck angegeben werden oder Sie senden ein separates Schreiben an Ihre Kita.

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