Hilfen für daheim

Telefonieren im Home Office: Diese Video-Tools sind sogar kostenlos

Wegen des Coronavirus arbeiten viele Beschäftigte im Home Office. Der Austausch mit Kollegen darf nicht zu kompliziert sein. Folgende Tools helfen.

  • Wegen des Coronavirus müssen viele Beschäftigte im Home Office arbeiten.
  • Manchmal gibt es Problem mit der Technik.
  • Wir geben Tipps für kostenlose Videotools, die einfach zu bedienen sind.

Video-Tools fürs Home Office

Wegen der Corona-Pandemie* arbeiten aktuell viele Beschäftigte im Home Office*. Für manche ist das schon Routine, für andere Mitarbeiter jedoch völliges Neuland. Jeder hat gewiss – mal mehr oder weniger - mit der Technik und den anderen Abläufen in der Arbeit daheim zu kämpfen.

Lesen Sie hier: Diese Fehler sollten Sie bei der Videokonferenz mit Kollegen vermeiden

In diesen Zeiten unverzichtbar ist natürlich das Telefonieren.Für Absprachen zwischen einzelnen Kollegen reicht es oft, kurz zum Hörer zu greifen und ein Problem zu klären. Doch sobald sich mehrere Kollegen in gemeinsamer Rundeaustauschen wollen, sind Videochats besonders hilfreich  – die Kamera kann man bei solchen digitalen Treffen (wen das stört) gegebenenfalls auch ausstellen, und sich über Audio in der Gruppe via Kopfhörer unterhalten. Am besten immer ein Headset mit Mikro am Platz für die Schalte bereithalten.

Die Auswahl an Anwendungen ist groß. Hier ein Überblick* über die gängigsten kostenlosen Tools für Videokonferenzen,die sich vergleichsweise leicht bedienen lassen.

Tool

Plattform

Teilnehmer (frei)

Teilnehmer (Euro)

FaceTime

iOS, macOS

32

-

Skype

alle

50

Jitsi

Browser

200

Zoom

Browser

100 (40 Minuten)

100 (24h) 13,99

whereby 

Browser

4

12 (9,99 $)

Instagram

iOS, Android

6

WhatsApp

iOS, Android

4

Facebook Messenger

Browser

6

Signal Messenger

iOS, Android

2

*Dieser Überblick ist nur ein Ausschnitt dessen, was am Markt zur Verfügung steht (manche Tools gibt es mit zusätzlichen Funktionen auch in der Bezahlversion).

Video-Tools fürs Homeoffice - weitere Tipps

Jedes Team sollte sich fragen, was technisch am besten für die Mitarbeiter im Home Office machbar ist. Bei dem jeweiligen Anbieter kann man sich ausführlich informieren. Hier ein paar Tipps, die bei der Auswahl helfen:

  • Eine praktische Funktion gibt es etwa bei Skype, wo sich der Bildschirm visuell teilen lässt  - das ist besonders hilfreich im Home Office, wenn man dem Kollegen in der Ferne am Monitor etwas zeigen will.
  • Besonders leicht zu bedienen ist das Tool whereby (für bis zu vier Personen kostenlos), es läuft plattformübergreifend im Webbrowser. Nur eine Person muss sich registrieren, den Chatraum einrichten - und einen Link an die anderen Teilnehmer verschicken. Alle, die auf diesen Link klicken, sind direkt im Chat.
  • Besonders praktisch am Handy ist die kostenlose Zoom-App. Bis zur Videoschalte sind es nur ein paar Schritte: Die App öffnen, "Neues Meeting" (falls Sie die Person sind, die einlädt) beziehungsweise "Beitreten" tippen (wenn Sie eingeladen wurden). Schon öffnet sich die Chatumgebung - falls gewünscht, auch unterwegs.
  • Und noch ein Tipp: Oft bietet es sich im Home Office an, den Kollegen über einen Kanal via Chat (zum Beispiel per Slack oder WhatsApp) zu schreiben (wenn es zum Beispiel um die Verteilung von Aufgaben geht) - und sich zusätzlich und mit fest vereinbarten Zeiten in der Videoschalte in einem anderen Tool auszutauschen. So behält man einfacher den Überblick.
  • Jedes Team sollte sich nach den ersten Tagen im Home Office fragen, ob ein Tool wirklich geeignet ist - oder welche Alternativen vielleicht besser funktionieren.
  • Aber auch sonst gilt im Home Office*: Möglichst regelmäßig mit den Kollegen kommunizieren. Das gilt (je nach Absprache) zum Beispiel auch für die Pausen - einfach kurz Bescheid geben, was man gerade macht und warum man vielleicht auch mal nicht am Platz oder telefonisch erreichbar ist. Dann können sich die Kollegen darauf einstellen.

Auch interessant: Corona-Pandemie - Kann der Arbeitgeber Überstunden anordnen - und was ist mit dem Urlaub?

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Quellen: coronapause.de, NDR.de

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Rubriklistenbild: © picture alliance Sebastian Gollnow dpa

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