Urteil

Deshalb sollten Sie im Homeoffice nicht mehr aufs Klo gehen

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Im Homeoffice sollten Sie sich auf dem Weg zur Toilette nicht verletzen.

Wer sich am Arbeitsplatz oder auf dem Weg dorthin verletzt, ist durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt. Doch wie sieht das im Homeoffice aus?

Die meisten Unfälle passieren im Haushalt, heißt es doch. Jedes Jahr sterben Menschen beim Fensterputzen oder Staubsaugen, schneiden sich an Obstmessern und verbrennen sich beim Kochen. Auch Treppen sind tückische Anschaffungen. Dass einem im Haushalt viele Unfälle passieren können, musste vor Kurzem ein Münchner auf die harte Tour lernen. Wäre er an diesem Tag im Büro gewesen, wäre vielleicht alles anders gekommen.

Mann verletzte sich auf dem Rückweg von der Toilette

Der Mann arbeitete an diesem Tag Zuhause im Homeoffice in einem Büro, das er sich im Keller seines Hauses eingerichtet hatte. Dort hielt er auch regelmäßig Besprechungen mit seinen Kollegen ab. Auf dem Weg zurück von der Toilette stürzte er jedoch. Dann wollte er den Vorfall als Arbeitsunfall geltend machen und berief sich auf die gesetzliche Unfallversicherung. Doch das Sozialgericht München gab ihm nicht Recht, schreibt das Nachrichtenportal Express.

Ebenfalls interessant: Das ist der größte Fehler, den Mitarbeiter beim Homeoffice machen.

Der Arbeitgeber hat im Homeoffice keinen Einfluss auf die Sicherheit

Wäre er in den Räumlichkeiten des Betriebs auf die Toilette gegangen, hätte die gesetzliche Unfallversicherung gegriffen, doch nicht im Homeoffice. Der Arbeitgeber habe dort keinen Einfluss auf die Sicherheit der Einrichtung, argumentierte das Gericht (Az.: S 40 U 227/18).

Lesen Sie auch: Treppensturz im Homeoffice - zählt das als Arbeitsunfall?

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Alter: Je älter Sie werden, desto mehr verdienen Sie - zumindest, wenn Sie Führungskraft sind. Ansonsten pendelt sich das Gehalt mit etwa 40 Jahren ein (Quelle: gehalt.de). © iStock / g-stockstudio
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Bildung und Abschluss: Wenn Sie viel verdienen wollen, sollten Sie schon an der Uni fleißig sein. Wie gehalt.de berichtet, verdient eine Fachkraft mit akademischem Abschluss bis zu 70 Prozent mehr als ohne. Um das Gehalt aufzustocken, machen also Weiterbildungen durchaus Sinn. © dpa
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Region: Kaum zu glauben, aber wahr - auch der Wohnort spielt eine Rolle, wenn es um den Verdienst geht. Laut des stepstone Gehaltsreports 2017 steht aber nicht etwa Bayern auf Platz eins der Top-Regionen, sondern Hessen. München ist aber trotzdem ein gutes Pflaster für Spitzengehälter.   © dpa
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