Studie verrät, was hilft

Mit diesem einen Wort führt Ihre E-Mail zum Erfolg - hätten Sie es erraten?

Am Ende der E-Mail seinen Dank aussprechen - das kann nicht schaden, im Gegenteil.
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Am Ende der E-Mail seinen Dank aussprechen - das kann nicht schaden, im Gegenteil.

Haben Sie mal darüber nachgedacht, was ein einziges Wort in einer Mail bewirken kann? Das haben Sie nicht umsonst getan, denn es macht einen großen Unterschied.

  • Bei einer E-Mail die richtige Formulierung zu finden, ist manchmal gar nicht so einfach.
  • Ein einziges Wort am Ende der Mail kann viel bewirken, wie eine Studie zeigt.
  • Hier das Ergebnis. Hätten Sie es gedacht?

E-Mails schreiben, aber wie? Auf dieses Wort sollten Sie achten

E-Mails* zu schreiben ist eigentlich keine Kunst. Oder etwa doch? Der Business Insider berichtet über eine Studie, bei der herausgekommen ist, dass ein Wort mehr oder weniger am Ende entscheidend dafür sein kann, wie oft die E-Mail beantwortet wird.

So hatten dem Bericht zufolge Mitarbeiter von "Boomerang" - ein Plugin zur E-Mail-Verwaltung - mehr als 350.000 E-Mail-Verläufe in den USA untersucht. Das Ziel: Herauszufinden, welche Formulierung zum Schluss einer Mail die höchste Antwortrate generiert.

Lesen Sie hier: Wer auf diese zwei Wörter verzichtet, soll erfolgreicher werden

Studie: Das Wörtchen "Danke" in einer E-Mail kann viel bewirken

Zwar würden viele Ausdrücke aus der Studie aus dem Englischen stammen, heißt es in dem Bericht. Trotzdem könne man - übertragen ins Deutsche - wichtige Schlüsse auch für hierzulande ziehen.

Das Ergebnis sei: Drei E-Mail-Formulierungen mit dem Wörtchen "Danke" zum Schluss erreichten die höchste Antwortrate:

1. Danke im Voraus - Antwortrate 65,7 Prozent

2. Danke - Antwortrate 63 Prozent

3. Ich danke Ihnen - Antwortrate 57,9 Prozent.

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"Ich danke dir so sehr" - solche Formulierungen können helfen

Ähnliche Ergebnisse würde eine Studie von 2010 liefern, so der Business Insider, bei der Mails an knapp 70 Studenten verschickt worden seien - mit der Bitte, dass sie dabei helfen sollten, ein Bewerbungsschreiben* aufzusetzen. Die eine Hälfte schrieb am Ende der Nachricht "Ich danke dir so sehr!", die andere Hälfte ließ den Satz weg. Ergebnis: Hilfsbereiter waren die Studenten, wenn ein Dankeschön in der Mail zum Ausdruck gebracht wurde.

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ahu

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Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © fkn
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © fkn
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © fkn
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © fkn
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © fkn
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. 
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.  © fkn
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © fkn
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © fkn
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © fkn
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © fkn

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