Logikaufgaben und Schätzfragen

Einstellungstest: Bewahren Sie die Ruhe bei Logikfragen

Logikaufgaben warten immer wieder mal in Einstellungstests oder Assessment-Center auf Sie. So beantworten Sie die Denksportaufgaben richtig.

Wenn Sie zu einem Einstellungstest oder einem Assessment-Center eingeladen sind, dann können Denksportaufgaben, wie Fangfragen, mathematische Aufgaben oder Logikrätsel auf Sie warten. Vor allem bei Fangfragen sollten Sie auf der Hut sein – die sind meist einfach zu beantworten, aber die Lösung liegt oft im Verborgenen.

Einstellungstests: Aufpassen bei Fangfragen

Bei Fangfragen sollen Sie leicht hinters Licht geführt werden. Das Portal Karrierebibel hat eine Auswahl zusammengefasst, zum Beispiel diese:

Bei Einstellungstests können Logik- oder Denksportaufgaben gestellt werden. Sie sollten die Ruhe bewahren. (Archivbild)

„Wie viel Erde befindet sich in einem Loch mit den Maßen 2 x 4 x 1 Meter?“ 

Fangen SIe nicht an zu rechnen – es befindet sich keine Erde in dem Loch.

Was sollen diese Denksportaufgaben in Einstellungstests eigentlich?


Personaler wollen Sie testen – bei diesen Aufgaben geht es laut Karrierebibel meist um Kreativität, Problemlösungskompetenz, Denkmuster und die Fähigkeit logisch zu denken. Manchmal gibt es gar nicht die eine richtige Antwort – meist ist der Lösungsweg, also wie Sie zu dem Ergebnis gekommen sind, viel entscheidender für die Personalerinnen und Personaler.

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Denksportaufgaben: Bewahren Sie Ruhe und halten Sie sich an ein paar Regeln

Wenn bei Ihnen ein Einstellungstest bevor steht, dann sollten Sie sich auf jeden Fall auch auf Wissens- bzw. Logikfragen vorbereiten. Sie können in dem Test vorkommen – sollte es so weit sein, dann gibt es fünf Regeln, die Sie beachten sollten. Karrierebibel hat diese zusammengefasst:

  • Bleiben Sie ruhig: Nehmen Sie sich Zeit und denken Sie noch einmal über die Aufgabenstellung nach. Antworten Sie nicht sofort die Lösung, die Ihnen direkt in den Kopf kommt. Denn dann könnte die meist falsch sein.
  • Rückfragen stellen: In einem Gespräch können Sie Rückfragen stellen, wenn Ihnen etwas unklar sein sollte.
  • Situation zusammenfassen: Bevor Sie antworten, geben Sie die Situation in Ihren Worten wider. Erst dann beginnen Sie mit der Lösung.
  • Lösungsweg erläutern: Sagen Sie, wie Sie zu Ihrem Gedanken gekommen sind, so geben Sie Ihrem Gegenüber die Chance, sich in Ihre Sichtweise hineinzuversetzen.
  • Begründung: Bevor Sie enden, begründen Sie, wie Sie zu dem Ergebnis gekommen sind.

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © fkn
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © fkn
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © fkn
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © fkn
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © fkn
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. © fkn
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © fkn
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © fkn
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © fkn
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © fkn

Logikaufgaben: Trainieren Sie kontinuierlich

Wenn Sie regelmäßig ein bisschen trainieren, dann können Sie auch Denksportaufgaben leichter lösen. Bei Ihrem Training sollten Sie laut Karrierebibel ein paar Punkte beachten:

  • Beschäftigen Sie Ihren Kopf: Trainieren Sie Ihr Gehirn kontinuierlich.
  • Lesen Sie: Bücher, Magazine, Fachzeitschriften – Literatur wirkt sich nicht nur auf den Wortschatz aus, sondern erweitert auch das Wissen.
  • Kontakte knüpfen: Bekanntschaften können den eigenen Horizont erweitern – besonders, wenn Sie durch den Kontakt mental gefordert werden.
  • Abwechslung: Brechen Sie aus den Routinen aus, machen Sie spontane Unternehmungen.
  • Selbstreflexion: Seien Sie ehrlich zu sich und hinterfragen Sie – davon profitiert auch das Gehirn.

Rubriklistenbild: © Imago

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