Kein Einzelfall

Frau geht shoppen und wundert sich über seltene Münze – Experten warnen vor Verwechslung

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Beim Bargeld sollte man wachsam sein.

Eine Frau hat sich beim Einkaufen über das Wechselgeld gewundert. Die seltene Münze sah einem bekannten Geldstück zum Verwechseln ähnlich.

Ein Vorfall mit fremdem Wechselgeld auf einem Wochenmarkt in Lüdenscheid lässt aufhorchen. Eine Frau, die auf dem Markt an einem Bäckerstand etwas gekauft hatte, wurde erst im Nachhinein stutzig, als sie das Wechselgeld genauer betrachtete. Denn Gewicht und Anmutung der Münze ähnelten zwar einem Zwei-Euro-Stück*, wie das Portal Come-on.de berichtete. Tatsächlich habe es sich jedoch um eine Zwei-Lewa-Münze aus Bulgarien gehandelt, so das Portal.

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Aufgepasst: Ausländische Münzen sehen Zwei-Euro-Stück zumindest ähnlich

Das Ärgerliche für Betroffene daran sei: Die Münze, die dem Zwei-Euro-Stück auf den ersten Blick zum Verwechseln ähnlich ist, sei umgerechnet derzeit nur 1,02 Euro wert, also gerade mal die Hälfte, heißt es in dem genannten Bericht, in dem außerdem ein Sparkassen-Sprecher die Hintergründe schildert: Inzwischen gebe es keine deutsche Bank mehr, die das ausländische Hartgeld annehme oder umtausche. Für die Münze könne man nur in Bulgarien noch etwas bekommen, wo der Lew das gültige Zahlungsmittel ist. Spätestens beim Münzgeldzähler sollte es jedem auffallen: „Das System erkennt die fremden Münzen aufgrund der Legierung und des Gewichts und wirft sie wieder aus“, wird der Sprecher weiter zitiert.

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Tipp der Polizei: Auf Bargeld achten – egal, ob bei Münzen oder Scheinen

Ähnlichkeit mit dem Zwei-Euro-Stück hätten - neben der Zwei-Lewa-Münze aus Bulgarien - auch die thailändische Zehn-Baht-Münze und die Ein-Lira-Münze aus der Türkei, die auch in Lüdenscheid immer mal wieder auftauchen würden, schreibt das Portal.

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Und – in einzelnen Fällen zumindest – gewiss nicht nur dort. Beim Einkaufen sollte man also grundsätzlich wachsam sein und das Bargeld – nicht nur bei Münzen, sondern auch bei Scheinen – prüfen, rät ein Polizeisprecher dem Bericht zufolge, der gleichzeitig betont, dass es sich in dem Fall um echtes Geld und nicht um Falschgeld handele. Da solche Münzen fast immer durch ein Versehen im Portemonnaie (werblicher Link) landen würden, sei auch der Nachweis schwierig, dass es sich um eine Straftat handeln könnte. (ahu) *Merkur.de gehört zum deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk

Hilfe bei der Steuerer

Steuerpflichtig? Eine passende Steuersoftware (werblicher Link), bei der die einzelnen Schritte nachvollziehbar erklärt werden, kann eine gute Hilfe sein.

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Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung. © pixabay
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein. © pixabay
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire. © pixabay
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert. © pixabay
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc.
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc. © pixabay
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden.
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden. © pixabay

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