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Freizeit oder Geld: Worauf legen wir bei der Jobsuche tatsächlich mehr wert?

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Geld oder Zeit? Eine Studie erforschte, was Jobsuchenden wirklich wichtig ist.

Geld sichert für die Zukunft ab, aber macht es wirklich glücklich? Eine Studie beschäftigt sich damit, ob es mehr Freizeit oder Geld ist, das die Menschen befriedigt.

Zu welcher Kategorie gehören Sie? Nach dem Uni-Abschluss lieber groß Geld scheffeln und dafür auch weiter pendeln - oder auf den dicken Gehaltscheck verzichten und stattdessen mehr Freizeit genießen?

Studie: Wonach suchen Menschen bei der Jobsuche wirklich - das große Geld oder viel Freizeit?

Mit dieser Frage haben sich auch die Wissenschaftlerinnen Ashley Whillans und Elizabeth Dunn von der Harvard Business School beschäftigt und eine Studie mit mehr als 1.000 Studenten durchgeführt. Dazu präsentierten die Forscherinnen den Teilnehmern zwei verschiedene Szenarien: Einmal das Szenario, in dem eine fiktive Person Zeit mehr schätzt als Geld und deshalb auch bereit ist, weniger zu arbeiten und dafür weniger zu verdienen. Und ein weiteres Szenario, in dem eine fiktive Person ihr Geld mehr schätzt als ihre Zeit und deshalb gerne mehr Stunden arbeitet - also Freizeit opfert -, um mehr zu verdienen.

Die befragten Studenten sollten angeben, mit welcher Person sie sich mehr identifizieren können und obendrein Fragen zu ihrem eigenen Wohlbefinden beantworten. Innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren nach dem Studienabschluss sollten sie sich erneut den Fragen der Wissenschaftlerinnen stellen und Angaben zur ihrer aktuellen Zufriedenheit geben. Dazu wurden sie auch befragt, welcher Hauptaktivität, die die meiste Zeit verschlingt, sie sich nun widmen und welche Motivation sie dazu antreibt, diese Aktivität durchzuführen.

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Zeit oder Geld? Das Ergebnis der Studie ist eindeutig

Dabei kamen Whillans und Dunn zu einem eindeutigen Ergebnis: Zeit scheint viele Absolventen in den ersten Jahren nach dem Abschluss glücklicher zu machen als Geld. Dabei spiele auch der Faktor hinein, dass diejenigen, die Zeit mehr wertschätzen als Geld, in der Regel einen Job wählen würden, den sie "machen wollen" und nicht "müssen".

Allerdings sollte auch nicht missachtet werden, dass jeder mit anderen Umständen zu kämpfen hat. So kann jemanden, der aus gutbetuchten Hause kommt, die Entscheidung leichter fallen, einen Job mit mehr Freizeit zu wählen, als jemanden, der noch Schulden abbezahlen muss. Wer jedoch theoretisch die freie Wahl hat beim Job, wird laut dieser Studie mit einem Beruf, der weniger Zeit fordert und der inneren Motivation entspricht, glücklicher werden.

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Alter: Je älter Sie werden, desto mehr verdienen Sie - zumindest, wenn Sie Führungskraft sind. Ansonsten pendelt sich das Gehalt mit etwa 40 Jahren ein. (Quelle: gehalt.de)
Alter: Je älter Sie werden, desto mehr verdienen Sie - zumindest, wenn Sie Führungskraft sind. Ansonsten pendelt sich das Gehalt mit etwa 40 Jahren ein (Quelle: gehalt.de). © iStock / g-stockstudio
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Bildung und Abschluss: Wenn Sie viel verdienen wollen, sollten Sie schon an der Uni fleißig sein. Wie gehalt.de berichtet, verdient eine Fachkraft mit akademischem Abschluss bis zu 70 Prozent mehr als ohne. Um das Gehalt aufzustocken, machen also Weiterbildungen durchaus Sinn. © dpa
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Region: Kaum zu glauben, aber wahr - auch der Wohnort spielt eine Rolle, wenn es um den Verdienst geht. Laut des stepstone Gehaltsreports 2017 steht aber nicht etwa Bayern auf Platz eins der Top-Regionen, sondern Hessen. München ist aber trotzdem ein gutes Pflaster für Spitzengehälter.   © dpa
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