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So können Frührentner ihre Abzüge ausgleichen

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Von: Janine Napirca

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Wer früher in Rente geht, muss drohende Rentenabzüge ausgleichen. Wie das geht, lesen Sie hier.

Immer mehr Menschen wollen früher als das vorgesehene Renteneintrittsalter in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Damit entscheiden Sie sich womöglich für ihre Gesundheit und ihre Lebensqualität dafür, einen Verlust an Geld in Kauf zu nehmen. Denn wer früher in Rente geht, muss mit Abzügen rechnen. Wie Frührentnerinnen und Frührentner ihre drohenden Abzüge ausgleichen können, lesen Sie im Folgenden.

Zum einen kann die Rente durch freiwillige Beiträge erhöht werden. Zum anderen sind durch das Flexirentengesetz Arbeiten über die Regelaltersgrenze hinaus oder Arbeiten neben der Regelaltersrente erleichtert worden.

Frührente: Wer freiwillig Beiträge zahlt, verhindert Rentenkürzung

Wie die Deutsche Rentenversicherung berichtet, ist die Zahl der Menschen, die freiwillige Beiträge zum Ausgleich von späteren Rentenminderungen zahlen, im Laufe der Jahre immer weiter angestiegen. Waren es beispielsweise 2017 nur 11.600 Versicherte, so zahlten 2020 bereits 35.000 Menschen freiwillige Beiträge, um Rentenkürzungen zu vermeiden.

Zwei Rentnerinnen in der Fußgängerzone
Wenn Sie in Frührente gehen, sollten Sie sich über drohende Abzüge bei der Rente informieren. © Michael Gstettenbauer/Imago

Was genau ist eigentlich die Flexirente?

Die Flexirente soll der Deutschen Rentenversicherung zufolge den Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand flexibler gestalten und ein Weiterarbeiten über die reguläre Altersgrenze hinaus für Rentnerinnen und Rentner interessant machen.

Die Deutsche Rentenversicherung stellt verschiedene Onlinerechner zur Flexirente zur Verfügung:

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Zahlungen in die Rentenversicherung lohnen sich im Jahr 2022 besonders

Wollen Sie in Frührente und Ihre Rentenabzüge ausgleichen, ist das Jahr 2022 einem Bericht von Focus zufolge besonders gut geeignet. Denn dem Bericht nach kostet 2022 ein Entgeltpunkt bzw. Rentenpunkt 7235,59 Euro und bringt pro Monat 36,02 Euro Rente. Grund für die niedrigeren Kosten sind die infolge der Corona-Krise gesunkenen Durchschnittsentgelte. Zum Vergleich: 2021 lagen die Kosten für einen Rentenpunkt noch bei 7726,63 Euro – also knapp 500 Euro mehr als 2022.

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