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Familie will mit 40 in Rente gehen - das muss sie alles dafür opfern

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Von: Jasmin Farah

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Die Rozmyns sind "Frugalisten" - und leben besonders sparsam, um mit 40 in Rente gehen zu können. (Symbolbild)
Die Rozmyns sind "Frugalisten" - und leben besonders sparsam, um mit 40 in Rente gehen zu können. (Symbolbild) © dpa / Jens Kalaene

Rente mit 40? Für immer mehr Menschen wird dieser Traum zur Realität. Sie gehören zu den sogenannten "Frugalisten" - sie leben extrem sparsam, um nicht mehr arbeiten zu müssen.

Die Rozmyns haben nur ein Ziel - so früh wie möglich aufhören, zu arbeiten. Die jungen Eltern haben schon in jungen Jahren angefangen, extrem sparsam zu leben. Schließlich will das Paar spätestens mit 40 in Rente gehen. Die Rozmyns, die bereits seit zehn Jahren verheiratet sind, geben gerade mal 700 Euro für Essen und Freizeitaktivitäten aus.

"Frugalisten"-Familie aus Seattle will mit 40 in Rente - aus diesem Grund

Die Eheleute, die in der Nähe von Seattle, US-Bundesstaat Washington, mit ihrem vierjährigen Sohn sowie zwei Hunden und anderen tierischen Gefährten leben, zählen sich zu den sogenannten "Frugalisten". Dabei handelt es sich um eine Bewegung, bei der Angehörige sehr einfach und bescheiden ("frugal") leben.

Die beiden 30-Jährigen planen, in zehn Jahren finanziell unabhängig zu sein - zwar wolle das Paar dann nicht unbedingt, ihre Jobs kündigen - aber "wir wollen die Flexibilität und Freiheit, über unser Leben, inklusive unserer Arbeit, selbst entscheiden zu können und nicht von unserem Lohn abhängig zu sein", erklärt Frau Rozmyn.

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Beide Eheleute sind im Baugewerbe tätig und arbeiten Vollzeit. Doch schon während des Studiums hatte es so viel angespart, dass die Rozmyns nicht nur ihren Studienkredit schnell begleichen, sondern sich sogar ein Haus leisten konnten, wie die Gründerszene berichtet. Allerdings gebe das Paar nicht das meiste Geld im Monat für Kitagebühren oder Tierarztkosten aus, sondern für Essen und Urlaube.

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Bescheiden leben: Frugalisten sparen über die Hälfte des monatlichen Einkommens

"Im Vergleich zu früher geben wir zwei Drittel weniger aus, aber wir bezahlen immer noch eine ordentliche Summe für Lebensmittel und gehen auch mal Essen", verrät die junge Mutter weiter. "Wir verlassen am Wochenende oft die Stadt, meistens gehen wir campen oder schlafen in Airbnbs. Wenn wir größere Reisen unternehmen, nutzen wir Reiseprämien."

Zudem zahlt das Paar noch immer eine Hypothek für das Haus ab. Dennoch gelingt es dem Paar, jeden Monat über die Hälfte seines Einkommens zu sparen, schließt sie.

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jp

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