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Aufschreiben macht selbstbewusster: Drei Gründe, warum Führungskräfte handschriftliche Notizen erstellen sollten

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Von: Michaela Ebert

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Notizen handschriftlich führen? Darauf verzichten die meisten Führungskräfte. Doch es gibt Gründe, weshalb sie es tun sollten. © William Perugini / Imago

Notizen handschriftlich führen? Darauf verzichten wohl die meisten Führungskräfte. Doch es gibt Gründe, weshalb sie es tun sollten.

Führungskräfte stehen oft im Fokus. Sie leiten und repräsentieren ein Unternehmen, sorgen für ihre Mitarbeiter und behalten den Überblick über die wichtigsten Kenndaten ihres Geschäfts. Kein Wunder also, dass die Liste an Aufgaben und Dingen, die im Kopf bleiben sollten, stetig wächst. An alles Wichtige zu denken, kann dann schon mal ganz schön heikel werden.

Sich regelmäßig Notizen zu machen, soll laut dem Magazin Insider nicht nur dafür sorgen, effizienter, sondern auch selbstbewusster zu sein – eine wichtige Eigenschaft also, die Führungskräfte definitiv ausmachen. Trotz beliebter, technischer Hilfsmittel lohnt es sich dabei jedoch, zu Stift und Papier zu greifen. Warum ist das so?

Handschriftliches Aufschreiben hilft, Dinge präzise zu formulieren

In erster Linie geht es beim Anfertigen von Notizen darum, einen besseren Überblick zu behalten. Immerhin kann so dem täglichen Chaos im Arbeitsalltag ein wenig Struktur verliehen werden. Beim handschriftlichen Aufschreiben müssen die Dinge klar und präzise formuliert werden. Immerhin kann hier nicht auf die sonst so praktische Copy-Paste-Funktion zurückgegriffen werden.

Auch eine Löschen-Taste ist nicht vorhanden, weshalb das, was am Ende auf dem Zettel stehen soll, präzise formuliert werden muss. Dazu ist es nötig, die verschiedenen Ziele, Probleme und Lösungsansätze greifbar zu machen und sie in Worte zu fassen – sie also auf den Punkt zu bringen. Dieser Prozess kann also dabei helfen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: Bei der täglichen Arbeitsbelastung von Führungskräften ein echtes Muss.

Platzmangel als Vorteil nutzen: Stichpunkte müssen priorisiert werden

Ein weiterer Vorteil ist, dass beim handschriftlichen Aufschreiben Prioritäten gesetzt werden müssen. Gerade auf den praktischen und beliebten Post-It-Zetteln ist nur begrenzt Platz. Dort kann dann gut und gerne etwas von der langen Gedankenliste weggestrichen werden. Gerade Führungskräften, die jeden Tag vor neuen Entscheidungen stehen, viele Alternativen und Optionen zur Auswahl haben, kann das helfen, leichter Entschlüsse zu fassen. Und die, die nicht infrage kommen, werden gestrichen.

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Handschriftliche Notizen bleiben besser im Gedächtnis und verbessern den Überblick

Wer sich regelmäßig Notizen macht, behält zudem den Überblick über die ganzheitliche Situation. Das funktioniert nicht nur, weil sich handschriftlich Aufgeschriebenes besser im Gedächtnis verankert, als digitales, sondern auch, weil sich die praktischen Listen und Zettelchen überall verteilen lassen. Als Klebezettelchen an Monitoren, Türen oder sogar der Kaffeemaschine können sie eine hilfreiche Gedankenstütze sein.

Und außerdem: Die Zettelchen sind unter Umständen auch für die eigenen Mitarbeiter sichtbar und vermitteln somit ein Gefühl von Transparenz, was für das gesamte Team enorm wichtig ist. Die Kernwerte einer guten Führungskraft lassen sich somit auf besonders praktische und einfache Weise transportieren.

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