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Woran erkennt man eine Hochbegabung? Nur eine Frage des IQs? 

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Von: Janine Napirca

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Junge mit Locken und blauer Brille sitzt am Laptop
Nur zwei Prozent aller Menschen gelten als hochbegabt. © YAY Images/Imago

Forscher haben herausgefunden, dass nicht nur die Intelligenz Hochbegabte von „Normalos“ unterscheidet.

Wessen Intelligenzquotient (IQ) über 130 liegt, gilt als hochbegabt. Aber nur zwei Prozent aller Menschen sind einem Bericht des Businessinsiders zufolge hochbegabt, während sich die Intelligenz der meisten Menschen zwischen einem IQ von 85 bis 115 befindet. Mithilfe etablierter Tests wird der Intelligenzquotient und gegebenenfalls die Hochbegabung ermittelt. Neben dem Intelligenzquotienten, der die allgemeine Intelligenz eines Menschen misst, spricht man in der Wissenschaft auch häufig von emotionaler Intelligenz. Wie diese beispielsweise in einem Vorstellungsgespräch geprüft werden kann,* erfahren Sie hier.

Die beiden Forscher Uzeyir Ogurlu und Adnan Özbey der pädagogischen Fakultät der US-amerikanischen Universität von Wisconsin-Stevens Point haben herausgefunden, dass nicht nur die Intelligenz Hochbegabte von normal intelligenten Menschen unterscheidet.

Was Hochbegabte von anderen unterscheidet – diese Vorurteile gibt es

Dem Bericht zufolge glauben viele, hochbegabte Menschen müssten nicht lernen und könnten sich alles, was sie einmal gesehen oder gehört haben, sofort merken. Auch, dass Hochbegabte soziale Schwierigkeiten hätten und als „Nerds“ gelten, ist ein Vorurteil, das bis heute anhält. Viele Menschen glauben dem Bericht nach außerdem, dass Hochbegabte verhaltensauffällig oder gar aggressiv seien und psychische Probleme hätten. Dabei gibt es so viele unterschiedliche Gründe für bestimmte Verhaltensmuster. Anhand welchen Verhaltens Sie erkennen, dass Ihr Chef Sie belügt, lesen Sie hier.

Darin unterscheiden sich Hochbegabte von „Normalos“ – vom IQ abgesehen

Zum einen unterscheiden sich Hochbegabte von normal intelligenten Menschen zunächst im Intelligenzquotienten. Die beiden Forscher haben laut Businessinsider jedoch eine weitere Entdeckung gemacht, worin sich Hochbegabte von „Normalos“ unterscheiden: der Offenheit neuen Erfahrungen gegenüber. Aus der Metastudie, die im Fachmagazin High Ability Studies veröffentlicht wurde geht hervor, dass Hochbegabte gerne – im Gegensatz zu den meisten anderen Menschen – ihre Komfortzone verlassen. Außerdem seien sie flexibel im Denken und Verhalten und häufig unkonventionell mit einem Faible für Kunst und Kreativität.

Sehen Sie im Video, was Hochbegabte außerdem Studien zufolge gemein haben sollen

Was man sich von Hochbegabten abschauen kann, auch wenn man „nur normal intelligent“ ist

Hochbegabten falle es dem Bericht nach leichter, sich in andere Menschen hineinzuversetzen, auch wenn diese vollkommen anders denken, als man selbst. Sie probieren gerne neues Essen aus oder stellen sich sportlichen Herausforderungen. Normal intelligente Menschen können sich die Offenheit und intellektuelle Neugier von Hochbegabten abschauen, ohne dass es dafür eines überdurchschnittlichen IQs bedarf: Wann haben Sie das letzte Mal Ihre Komfortzone verlassen, etwas Neues ausprobiert?

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Offenheit gegenüber neuen Herausforderungen, das Verlassen alter Denkmuster und das Gespür für den Weitblick können Sie nicht nur in Ihrer persönlichen Entwicklung weiterbringen, sondern auch in Ihrer beruflichen Karriere ein echter Gamechanger sein. Sodass Sie eventuell in Zukunft eine größere Auswahl an Möglichkeiten haben und nicht einen zwar gut bezahlten Job ausüben müssen, den aber keiner machen will. (jn) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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