Hochzeitsfotos

Studie: So teilen Sie Ihr Hochzeitsbudget besser ein

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Wer heiratet, der freut sich - muss aber auch sein Budget klug planen.

Der schönste Tag im Leben eines Paares kann ins Geld gehen. Da muss das Budget genau kalkuliert werden - auch bei den Hochzeitsfotos.

Der Hochzeitstag soll für viele etwas ganz Besonderes werden – doch Essen, Hochzeitsoutfits und Eheringe können ganz schön ins Geld gehen.

Damit dieser wichtige Tag im Leben eines Paares für immer in Erinnerung bleibt, wünschen sich viele Brautpaare einen Hochzeitsfotografen.

Studie zeigt: Profifotografen kosten in der Hochzeitssaison bis zu 1.000 Euro und mehr

Oftmals wird allerdings so viel Zeit für die Details der Hochzeit vertrödelt, dass dem Hochzeitsfotograf erst in letzter Minute zugesagt wird.

Doch dann folgt für manche Paare die Überraschung –in den Sommermonaten kostet das Fotokomplettpaket zur Hochzeit bis zu 1.010,20 Euro. Das hat jetzt eine neue Studie des Fotofachlabors XXLPIX ergeben.

Daher empfiehlt es sich, sich so früh wie möglich um einen passenden Hochzeitsfotografen zu kümmern. Schließlich unterscheiden sich nicht nur die Preise, sondern auch die Fotostile – und nicht jeder passt zum Brautpaar. Außerdem sind Fotografen im Sommer gefragt – und oft ausgebucht.

Auch Geldgeschenke zur Hochzeit füllen die Kasse wieder auf - aber wie viel Geld können Sie von Ihren Gästen erwarten?

So bekommen Sie schöne Hochzeitsbilder - und halten Ihr Budget ein

Wenn das nicht möglich ist und Sie einen geeigneten Profi gefunden haben, sollten Sie mit ihm vorab einiges klären. Sprechen Sie mit ihm ab:

  • Wie umfangreich soll das Fotoshooting sein?
  • In welcher Form werden die Fotos weiterverwendet (großes Portrait des Brautpaares oder Fotos für Danksagungskarten)?
  • Sollen die Fotos zusätzlich digital auf CD gebrannt werden – für wie viele Personen?
  • In welche Richtung soll das Fotoshooting gehen: eher dezent oder mit viel Pomp und Bildbearbeitung?

Je nach Aufwand, legt dann der Profi-Fotograf den Preis fest. Dadurch entsteht ein vielschichtiges Portfolio für die Hochzeit, das kosten kann.

Wenn Sie aber vorab erklären, welche Art von Fotos Sie anspricht und den Preis erfragen, können Sie sich darauf einstellen und entsprechend Ihrem Budget Ihre Vorstellungen nochmal anpassen.

Shootingangebote für Hochzeiten: Das steckt dahinter

Manchmal bieten Profi-Fotografen bereits Shooting-Angebote an, die nach verschiedenen Preiskategorien gestaffelt sind.

Diese sind meist so zusammengestellt, dass Sie ein ganzheitliches Konzept darstellen - und sich erfahrungsgemäß bewährt haben und in der Vergangenheit von Paaren schon oft gebucht wurden. Typische Motive sind:

  • Klassisch: Braut-Styling, Trauung, Fotos der Hochzeitsgesellschaft
  • Zweisam: Plus Extraaufnahmen des Paares nach der Trauung, teilweise auch außerhalb der Feiergesellschaft mit Action-Bezug nach dem Motto "Trash the Dress"
  • Gaumenschmaus: Fotos vom Catering, der getafelten Speisen und vom Tortenanschnitt
  • Am Abend: Party-Fotos und Einzelaufnahmen der Gäste mit lustigen Utensilien wie Bilderrahmen, Schnurrbärten, Brillen, Federhüten usw.

Wer viel will, muss auch mit höheren Beträgen rechnen: Das höchste gemessene Angebot in der Marktpreisstudie der XXLPIX lag bei 3.450 Euro.

Tipp: Am besten Sie überlegen sich vor dem Termin mit dem Fotografen, welche Location, Motive und Momente Ihnen und Ihrem Partner auf der Hochzeit wichtig sind.

Dann nennen Sie dem Profi beim Termin, wie viel Sie ausgeben möchten. Versuchen Sie gemeinsam, einen Konsens beziehungsweise einen Preis zu finden, der am Ende für beide Parteien passt.

Auch ein Ehevertrag ist für viele Paare im Vorfeld ein Muss. Welche Vereinbarungen ihn allerdings sofort unwirksam machen, erfahren Sie hier.

Auch interessant: So machen und sparen Sie bei Ihrer ersten Steuererklärung als Ehepaar.

Von Jasmin Pospiech

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