Lärm soll draußen bleiben

In-Ear-Kopfhörer im Test: Musikgenuss ohne Störgeräusche?

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Mit aktiver Geräuschunterdrückung kommt nur das auf die Ohren, was man hören will.

Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung versprechen, dass nur die Musik bei den Ohren ankommt. Wie gut klappt das in der Praxis?

Viele In-Ear-Hörer dämmen durch gut sitzende Ohrstöpsel Außengeräusche passiv ab. In-Ear-Hörer mit aktiver Geräuschunterdrückung gehen noch einen Schritt weiter: In den Ohrhörern sind zusätzliche Mikrofone integriert, die störende Außengeräusche aufnehmen.

Durch eine eingebaute Elektronik wird der Schall durch eine sogenannte Phasendrehung gewissermaßen in Antischall verwandelt. Wird der Lärm so zusätzlich zur Musik abgespielt, wird der störende Außenschall neutralisiert – übrig bleibt nur die Musik.

Das klingt in der Theorie ganz einfach, doch in der praktischen Umsetzung liegt wie immer der Teufel im Detail. Denn so ohne weiteres sind erwünschte Musik und unerwünsche Störgeräusche nicht zu unterscheiden. Durch die elektronische Bearbeitung leidet daher auch immer ein wenig der Klang.

Wer sich für Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung entscheidet, muss daher damit rechnen, dass er nicht die klanglich besten Hörer bekommt – dafür aber welche, die Außengeräusche reduzieren und die Musik in den Vordergrund stellen.

Genauso wie bei anderen In-Ears ist es auch bei In-Ears mit Noise-Cancelling wichtig, dass die Passstücke richtig im Ohr sitzen. Man sollte sich also genug Zeit für die Anpassung nehmen.

In-Ear-Kopfhörer mit Noise-Cancelling im Test

Das Testportal AllesBeste hat sich alle aktuellen In-Ears mit aktiver Geräuschunterdrückung angehört und für Sie getestet.

Der im Herbst erschienene Bose QuietControl 30 konnte den Testsieg einfahren – knapp vor seinem Vorgänger, dem QuietComfort 20. Bei ihm kann man die Geräuschunterdrückung je nach Situation stufenlos anpassen und mit seiner Bluetooth-Verbindung spart man sich auch noch das Kabel. Der Preis ist mit über 200 Euro aber entsprechend hoch.

Eine günstigere Variante stellt der Audio-Technica ATH-ANC22iS dar. Mit ihm bekommt man schon für knapp 90 Euro einen Kopfhörer mit Noise-Cancelling. Dafür muss man auf Bluetooth verzichten und die Geräuschreduzierung funktioniert nicht so gut wie beim Bose.

Für iPhone-Besitzer ist der Libratone Q Adapt In-Ear eine Empfehlung. Sein Vorteil: Er benötigt keinen Akku, da er den Strom direkt vom iPhone bezieht.

Den ausführlichen Test und weitere Alternativen lesen Sie bei AllesBeste.

Kabellos statt Klinke: Die Kopfhörer-Trends der IFA

Der Sport Wireless Heart Rate von Under Armour und JBL spielt Musik und misst den Herzschlag. Er kostet 200 Euro und ist ab November erhältlich Foto: Andrea Warnecke
Der Sport Wireless Heart Rate von Under Armour und JBL spielt Musik und misst den Herzschlag. Er kostet 200 Euro und ist ab November erhältlich Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke
Der Byron BT von beyerdynamic hat Magneten im Metallgehäuse - sie halten die Ohr-Stecker bei Bedarf zusammen. Foto: Andrea Warnecke
Der Byron BT von beyerdynamic hat Magneten im Metallgehäuse - sie halten die Ohr-Stecker bei Bedarf zusammen. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke
In diese Ladeschale kommt die Fernbedienung des Byron BTA von beyerdynamic: Per USB wird sie mit dem Rechner verbunden und lädt so die Bluetooth-In-Ears auf. Foto: Andrea Warnecke
In diese Ladeschale kommt die Fernbedienung des Byron BTA von beyerdynamic: Per USB wird sie mit dem Rechner verbunden und lädt so die Bluetooth-In-Ears auf. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke
Der Bluetooth-In-Ear Beoplay H5 von B&O kommt mit sieben auswechselbaren Ohrpassstücken und kostet 250 Euro. Foto: Andrea Warnecke
Der Bluetooth-In-Ear Beoplay H5 von B&O kommt mit sieben auswechselbaren Ohrpassstücken und kostet 250 Euro. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke
Mit dem Libratone Q Adapt In Ear entscheiden Hörer, wie viel Geräusche sie von außen hören: Sie haben ein vierstufiges Active-Noise-Cancelling an Bord. Foto: Florian Schuh
Mit dem Libratone Q Adapt In Ear entscheiden Hörer, wie viel Geräusche sie von außen hören: Sie haben ein vierstufiges Active-Noise-Cancelling an Bord. Foto: Florian Schuh © Florian Schuh
Dauerläufer: Der kabellose HA-S30BT von JVC soll bis zu 17 Stunden lang Musik spielen können. Foto: Andrea Warnecke
Dauerläufer: Der kabellose HA-S30BT von JVC soll bis zu 17 Stunden lang Musik spielen können. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke
Kabel ade: Der HA-S30BT von JVC läuft schnurlos und ist ab Ende Oktober für 60 Euro zu haben. Foto: Andrea Warnecke
Kabel ade: Der HA-S30BT von JVC läuft schnurlos und ist ab Ende Oktober für 60 Euro zu haben. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke
Leichtgewicht: Der In-Ear Byron BTA von beyerdynamic wiegt nur 12 Gramm. Foto: beyerdynamic
Leichtgewicht: Der In-Ear Byron BTA von beyerdynamic wiegt nur 12 Gramm. Foto: beyerdynamic © beyerdynamic
Sieht aus wie ein riesiges Ohropax, ist aber der Sport Elite von Jabra: Der Bluetooth In-Ear hat kein Verbindungskabel zwischen den Ohrsteckern. Foto: Andrea Warnecke
Sieht aus wie ein riesiges Ohropax, ist aber der Sport Elite von Jabra: Der Bluetooth In-Ear hat kein Verbindungskabel zwischen den Ohrsteckern. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke
Libratones Q Adapt In-Ears verzichten auf Klinke-Kabel: Sie kommen mit einem Lightning-Anschluss - der passt nur in Apple-Geräte. Foto: Florian Schuh
Libratones Q Adapt In-Ears verzichten auf Klinke-Kabel: Sie kommen mit einem Lightning-Anschluss - der passt nur in Apple-Geräte. Foto: Florian Schuh © Florian Schuh

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