Amazons Fire TV Stick im Test

Die Zukunft des Fernsehens ist da – Streaming-Lösungen im Test

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Streaming-Dienste werden immer beliebter – das Fernsehen der Zukunft hat begonnen.

Einfach nur Fernsehen ist out: Mit Streaming-Boxen hat man ein unendlich großes Angebot an Filmen und Serien zur Verfügung – einfach und schnell.

Neue Fernseher bieten schon seit einigen Jahren "Smart TV"-Funktionen an, die den Fernseher mit dem Internet verbinden. Über Apps bekommt man dann direkt aus dem Menü des Fernsehers Zugang zu den Online-Mediatheken der Fernsehsender oder zu Online-Videotheken wie Netflix, Maxdome oder Amazon Prime Video.

Doch oft ist die Bedienung umständlich und wenn der Fernseher etwas älter ist, stehen einige Apps schon nicht mehr zur Verfügung. Streaming-Sticks oder -Boxen sind da oft die bessere Alternative. Sie bieten meist besseren Bedienkomfort mit funktionierender Sprachsteuerung, die bei den Fernsehern selbst nach wie vor Mangelware ist.

In Deutschland ist Amazon zur Zeit der führende Anbieter von Video-Streaming, noch vor Netflix, Maxdome und Apples iTunes. Ein Grund dafür ist sicherlich, dass Amazon Prime Video bereits kostenlos im beliebten Prime-Abo des Online-Riesen enthalten ist.

Mit Fire TV und dem Fire TV Stick bietet Amazon eine eigene Streaming-Box und einen Streaming-Stick an. Aber auch Apple hat mit dem Apple TV eine sehr gute Lösung im Angebot und Google mischt mit Chromecast mit.

Kleinkrieg um die Vorherrschaft im Video-Streaming

Wenn es um die Frage geht, welche Box man sich kaufen möchte, kommt es vor allem darauf an, welche Streaming-Dienste man nutzen will. Denn im Markt für Video-Streaming kämpfen die Hersteller mit harten Bandagen um die Vorherrschaft und unterstützen in erster Linie ihr eigenes Angebot.

So läuft Amazon Prime Video weder auf Apple TV noch auf Chromecast, umgekehrt kann man das Film- und Serienangebot von Apples iTunes nicht auf Amazon-Geräten nutzen, weshalb Amazon wiederum das Apple TV komplett aus dem Sortiment genommen hat.

Immerhin hat Amazon kürzlich angekündigt, noch dieses Jahr eine App für Apple TV zu veröffentlichen – aber das hieß es vor zwei Jahren auch schon mal.

Immerhin gibt es eine Notlösung: So können Besitzer eines Apple TV das Angebot von Amazon Prime Video von ihrem Smartphone direkt auf den Fernseher streamen. Umgekehrt funktioniert das mit Filme und Serien von iTunes über Chromecast und Fire TV ebenso. Wirklich komfortabel ist das aber nicht, zumal man immer getrennt in den verschiedenen Angeboten nach Filmen und Serien suchen muss.

Die Apps von Netflix und Maxdome laufen dagegen ebenso wie die Mediatheken der deutschen TV-Sender problemlos auf allen Streaming-Lösungen.

Amazon Fire TV und Apple TV 4: Bedienkomfort sehr gut

Abgesehen davon, dass beide Hersteller vor allem ihre eigenen Streaming-Angebote in den Vordergrund stellen unterscheiden sich die Boxen von Amazon und Apple im Bedienkomfort nur wenig. Bei beiden ist die Menüführung schlüssig und benutzerfreundlich und beide kommen mit einer sehr guten Sprachsteuerung: Siri beim Apple TV und Alexa beim Fire TV.

Streaming-Boxen im Test

Das Testportal AllesBeste hat alle aktuell verfügbaren Streaming-Lösungen getestet, darunter auch die jüngst erschienene neue Version von Amazons Fire TV Stick mit Alexa.

Testsieger wurde Amazons Fire TV. Denn Amazons aktuelles Fire TV bietet die Möglichkeit, den Speicher zu erweitern und unterstützt 4K-Streaming. Auf beides muss man bei Apple verzichten.

Wer einem älteren Fernseher möglichst günstig Video-Streaming beibringen möchte, für den ist der neue Fire TV Stick die beste Wahl. Er kann zwar kein 4K-Streaming, aber das braucht man für ältere Fernseher auch nicht.

Das Apple TV bietet sich für alle an, die mit iPhone und Mac ohnehin schon in der Apple-Welt zuhause sind, denn die Geräte arbeiten hervorragend zusammen.

Den ausführlichen Test und weitere Alternativen jenseits von Apple und Amazon lesen Sie bei AllesBeste.

Bis ins letzte Zimmer: Musik streamen und verteilen

Der PLAY:5 Smart Speaker von Sonos ist ein WLAN-Lautsprecher der oberen Kategorie (ca. 579 Euro). Foto: Sonos
Der PLAY:5 Smart Speaker von Sonos ist ein WLAN-Lautsprecher der oberen Kategorie (ca. 579 Euro). Foto: Sonos © Sonos
Eine Low-Budget-Variante von Sony: Der SRS X11 Bluetooth-Lautsprecher ist mit sechs Zentimetern Höhe, Breite und Tiefe sehr handlich (ca. 60 Euro). Foto: Sony
Eine Low-Budget-Variante von Sony: Der SRS X11 Bluetooth-Lautsprecher ist mit sechs Zentimetern Höhe, Breite und Tiefe sehr handlich (ca. 60 Euro). Foto: Sony © Sony
Die Yamaha ISX 80 empfängt Signale unter anderem per WLAN oder Bluetooth (ca. 399 Euro). Foto: Yamaha
Die Yamaha ISX 80 empfängt Signale unter anderem per WLAN oder Bluetooth (ca. 399 Euro). Foto: Yamaha © Yamaha
Das 2Raumfeld High End ist ein komplettes WLAN-Musiksystem für zwei Räume und lässt sich unter anderem per Smartphone ansteuern (ca. 2070 Euro). Foto: Raumfeld
Das 2Raumfeld High End ist ein komplettes WLAN-Musiksystem für zwei Räume und lässt sich unter anderem per Smartphone ansteuern (ca. 2070 Euro). Foto: Raumfeld © Raumfeld
Der Bluetooth-Lautsprecher Onkyo X6 soll im Akkubetrieb acht Stunden Musik am Stück spielen können (ca. 200 Euro). Foto: Onkyo
Der Bluetooth-Lautsprecher Onkyo X6 soll im Akkubetrieb acht Stunden Musik am Stück spielen können (ca. 200 Euro). Foto: Onkyo © Onkyo
Der izzy-Multiroom-Lautsprecher von Philips kann sich laut Hersteller mit bis zu fünf anderen izzy-Boxen kabellos verbinden und so in verschiedenen Räumen gleichzeitig Musik wiedergeben (ca. 130 Euro). Foto: Philips
Der izzy-Multiroom-Lautsprecher von Philips kann sich laut Hersteller mit bis zu fünf anderen izzy-Boxen kabellos verbinden und so in verschiedenen Räumen gleichzeitig Musik wiedergeben (ca. 130 Euro). Foto: Philips © Philips

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