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Neuer Job? Vier Fehler, die Ihre Chancen deutlich mindern können

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Von: Carina Blumenroth

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Die Jobsuche kann fehleranfällig sein – beispielsweise könnten Sie sich mit Ihrer eigenen Social-Media-Präsenz schaden. Worauf Sie achten sollten.

Die Jobsuche kann immer aufregend sein, egal, ob Sie noch ganz am Anfang Ihrer beruflichen Laufbahn stehen oder schon mittendrin sind. Von der Stellensuche über den Lebenslauf oder das Vorstellungsgespräch, Stolperfallen, mit denen Sie sich die eigene Jobsuche erschweren, gibt es einige. Vier Fehler sollten Sie vermeiden, damit es mit Ihrem Traumjob schneller klappt.

Job: Fehler bei der Stellensuche

Ein geschockter Mann vor dem Laptop.
Bei der Bewerbung sollten Sie ein paar Fehler vermeiden, damit Sie zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden. (Symbolbild) © Antonio Guillem/Imago

Machen Sie sich bewusst, welches Jobangebot Sie vor sich haben. Möchten Sie lieber in einer kleinen oder großen Firma arbeiten? Passt der mögliche Arbeitsweg? Achten Sie auch darauf, ob es gegebenenfalls Aufstiegschancen für Sie gibt. Wenn Sie reflektiert an die Stellensuche gehen, können Sie von vornherein ein paar Anzeigen aussortieren und sich nur auf die Jobs bewerben, bei denen schon einmal die äußeren Parameter mit Ihren Vorlieben übereinstimmen.

Bei der Jobsuche: Halten Sie Ihren Lebenslauf aktuell

Achten Sie darauf, dass Sie immer einen zeitgemäßen Lebenslauf haben. Wenn Sie diesen so aktuell wie möglich halten, erspart Ihnen das Arbeit, sobald die Jobsuche akut werden sollte. Sind Sie auf Netzwerken wie LinkedIn oder Xing aktiv, sollten Sie ganz besonders darauf achten, dass dort aktuelle Informationen über Sie hinterlegt sind. Personalerinnen und Personaler suchen in der Regel nach den Bewerberinnen und Bewerbern. Ebenso kann es sein, dass Sie durch Ihr Profil gefunden werden, ohne, dass Sie sich auf einen bestimmten Beruf beworben haben. Sollten Sie Schulungen oder Weiterbildungen absolviert haben, gehört die Information ebenfalls in Ihr Profil. In der Jobsuche bekommen Sie dort dann Stellenanzeigen, die Ihrem Profil, welches Sie selbst angelegt haben, entsprechen. Daher sind wahrheitsgemäße Angaben bei LinkedIn oder Xing in Ihrem Interesse.

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Social Media: Fluch und Segen bei der Jobsuche

Personalerinnen und Personaler schauen, wen Sie sich für ein Vorstellungsgespräch ins Haus holen. Sind Sie bei Facebook, Instagram oder TikTok mit Ihrem Klarnamen unterwegs, sollten Sie darauf achten, was Sie posten und wer Ihre Beiträge sehen kann. Posten Sie nichts, was Ihrem Image schaden könnte.

Jobsuche: Starten Sie nicht mit einer zu niedrigen Gehaltsvorstellung

Bei manchen Stellenanzeigen steht, dass neben dem Lebenslauf oder dem Bewerbungsanschreiben ebenfalls eine Gehaltsangabe gewünscht ist. Hier können Sie als Bewerberin oder Bewerber Fehler machen, die Ihnen die Einladung zum Vorstellungsgespräch kosten kann. Schwierig sind sowohl zu hohe Gehaltsvorstellungen, als auch zu niedrige. Machen Sie sich unbedingt über die branchenübliche Bezahlung schlau. Einen groben Überblick verschaffen Ihnen Gehaltsvergleichsportale, beispielsweise Kununu. Machen Sie sich bewusst, dass es sich um ein normales Marktgeschehen handelt, Sie bieten Ihre Kompetenzen an und das Unternehmen sucht eine Arbeitskraft. „Ein Bewerber sollte niemals als verzweifelter Bittsteller auftreten. Eine Bewerbung sollte auf Augenhöhe stattfinden“, sagt Karriere-Coach Dr. Bernd Slaghuis der Welt. Daher sei es wichtig, dass Sie nicht mit zu niedrigen Gehaltsvorstellungen starten, das erschwere es Ihnen nur, den Fehler wieder auszugleichen.

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