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Laufräder: Auf was Sie beim Kauf dringend achten sollten

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Egal ob Holz oder Metall: Wichtig ist, dass ein Laufrad robust ist, nicht zu viel wiegt und dem Kind Freude macht.

Jedes Kind hat irgendwann mal ein Laufrad. Es bereitet die Kleinen auf das spätere Fahrradfahren vor. Wir sagen Ihnen, auf was Sie achten sollten.

Ein Laufrad ist das erste eigene Fortbewegungsmittel eines Kindes – und löst entsprechend Begeisterung aus. Es ist auf einmal viel unabhängiger und kann sich völlig neu bewegen.

Zudem machen Kinder mit Laufrädern ganz neue Erfahrungen: Geschwindigkeit, Koordination und Gleichgewicht werden plötzlich ganz anders wahrgenommen. Da Kinder mit Laufrädern schon richtig schnell werden können, ist es wichtig, dass sie unterwegs immer einen Helm tragen.

Holz oder Metall?

Bevor man seinem Kind ein Laufrad kauft, muss man sich entscheiden, aus welchem Material es sein soll. Holz- und Metallräder stehen zur Verfügung und auch verschiedene Höhen für verschiedene Altersstufen sind zu bekommen. Die Mehrheit der Laufräder ist aus Holz, weil sie in der Regel leichter sind als die aus Metall.

Laufräder sollten höchstens fünf Kilogramm wiegen. Dieses Gewicht können Kinder gut selbst tragen und sich damit auch davon befreien, wenn sie hinfallen.

Ein anderer wichtiger Punkt sind die Reifen. Von kleinen Hartgummireifen bis hin zu Luftreifen mit Ventil gibt es alle Ausführungen. Kleine Reifen schmälern das Fahrgefühl. Luftreifen sind da besser, können aber einen Platten bekommen.

Laufräder im Praxistest

Das Testportal AllesBeste hat acht Laufräder ausgiebig getestet. Das Holzlaufrad Pinolino Jojo holte sich den Testsieg, weil es am besten mitwächst und damit am längsten genutzt werden kann. Außerdem hat es neuerdings unplattbare Reifen.

Wer ein Kind zu Hause hat, dem es nie schnell genug sein kann, für den ist das Kettler Speedy das Richtige. Es ist aus Metall und für Kinder bis fünf Jahren geeignet. Einzig die Sitzfläche wurde von den kleinen Testern als unbequem bezeichnet.

Den ganzen Test und weitere Laufrad-Alternativen finden Sie auf AllesBeste.

200 Jahre Fahrrad - Von der Karbid-Funzel zum Carbonrad

Leichtbau anno 2017: Die leichten Carbonräder von heute können ein Vielfaches ihres Eigengewichts tragen, andersherum sind sie leicht zu schultern. Foto: Mathias Kutt/dpa
Leichtbau anno 2017: Die leichten Carbonräder von heute können ein Vielfaches ihres Eigengewichts tragen, andersherum sind sie leicht zu schultern. Foto: Mathias Kutt/dpa © Mathias Kutt
Diese historische Darstellung zeigt Karl Friedrich Freiherr von Drais von Sauerbronn (1785-1851) auf dem von ihm erfundenem Laufrad aus Holz, das als erstes Fahrrad gilt. Foto: zb-Archiv/dpa/dpa
Diese historische Darstellung zeigt Karl Friedrich Freiherr von Drais von Sauerbronn (1785-1851) auf dem von ihm erfundenem Laufrad aus Holz, das als erstes Fahrrad gilt. Foto: zb-Archiv/dpa/dpa © dpa/zb-Archiv
Geschwindigkeitsgewinn: Mit einer kabellosen elektronischen Schaltung, die den Impuls per Funk weitergibt, sollen sportliche Radler die Schaltzeiten beschleunigen können. Foto: Paul Masukowitz/dpa
Geschwindigkeitsgewinn: Mit einer kabellosen elektronischen Schaltung, die den Impuls per Funk weitergibt, sollen sportliche Radler die Schaltzeiten beschleunigen können. Foto: Paul Masukowitz/dpa © Paul Masukowitz
Kindertransport heute: Einige Eltern nutzen Fahrradanhänger, die sich zum Teil auch noch separat als Kinderwagen nutzen lassen. Foto: croozer/dpa
Kindertransport heute: Einige Eltern nutzen Fahrradanhänger, die sich zum Teil auch noch separat als Kinderwagen nutzen lassen. Foto: croozer/dpa © www.croozer.com
Ergonomisch korrekt: Im Gegensatz zu früher können Kinder heute auf speziell für sie gedachten Rädern radeln und müssen nicht auf geschrumpften Fahrrädern für Erwachsene rollen. Foto: puky/dpa
Ergonomisch korrekt: Im Gegensatz zu früher können Kinder heute auf speziell für sie gedachten Rädern radeln und müssen nicht auf geschrumpften Fahrrädern für Erwachsene rollen. Foto: puky/dpa © www.puky.de
Das ist heute mit modernen LED-Scheinwerfern kein Problem - noch in 1920ern waren dagegen Karbidlampen auf Fahrrädern durchaus üblich. Foto: bumm/dpa
Das ist heute mit modernen LED-Scheinwerfern kein Problem - noch in 1920ern waren dagegen Karbidlampen auf Fahrrädern durchaus üblich. Foto: bumm/dpa © www.bumm.de
Eine rostfreie Alternative zur Fahrradkette ist ein Carbon-Antriebsriemen. Foto: gatescarbondrive/dpa
Eine rostfreie Alternative zur Fahrradkette ist ein Carbon-Antriebsriemen. Foto: gatescarbondrive/dpa © www.gatescarbondrive.com

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