Gerichtsentscheid

Lohn nicht erhalten? Dann kriegen Sie 40 Euro vom Chef

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Wer ständig zu spät seinen Lohn erhält, hat Anspruch auf 40 Euro Verzugspauschale.

Es ist bereits Anfang des Monats – und Sie haben immer noch keinen Lohn erhalten - oder nur einen Teil davon? Dann haben Sie Anspruch auf Schadensersatz.

Wenn das Monatsende naht, freuen sich viele. Schließlich sind einige vielleicht schon knapp bei Kasse – und erwarten bereits sehnsüchtig die Überweisung des Gehalts auf ihr Konto.

Lohn verzögert sich - Arbeitgebern droht Strafpauschale

Wenn sich dies um ein bis zwei Tage verzögert, ist das noch okay, im schlimmsten Falle ärgerlich. Wenn der Lohn aber bereits mehrere Tage oder sogar Wochen auf sich warten lässt, dann ist das einfach nur noch unverschämt. Und zwar seitens des Arbeitgebers. Schließlich müssen Miete, Versicherungen & Co. bezahlt werden.

Doch Arbeitnehmer müssen sich damit nicht zufrieden geben – oder gar um die Gehaltsüberweisung beim Chef betteln. Da Sie schließlich im Recht sind, können Sie auf Hilfe hoffen.

Auf so viel Geld dürfen Arbeitnehmer bei nicht erfolgter Lohnzahlung hoffen

Denn Arbeitgeber, die den Lohn nicht rechtzeitig zahlen, müssen mit einer sogenannten Verzugspauschale von 40 Euro rechnen. Dies gilt auch, wenn das Gehalt unvollständig ausgezahlt wurde. Wenn das der Fall ist, dürfen Arbeitnehmer den Pauschalbetrag zusätzlich zum Lohn einfordern.

Das erklärt jetzt der Deutsche Anwaltsverein und bezieht sich dabei auf eine Entscheidung des Landesarbeitsgerichts. Der Grund dafür: Die 40-Euro-Strafe sei eine Erweiterung der Regelung zu den Verzugszinsen, die auf Arbeitsentgeltansprüche zu zahlen sind.

Der Arbeitgeber soll demnach unter Druck gesetzt werden, um in Zukunft das Gehalt pünktlich und vollständig zu zahlen, so das Gericht in seiner Begründung.

Wenn Sie wissen wollen, ob sich Überstunden finanziell überhaupt lohnen, dann lesen Sie hier weiter.

Von Jasmin Pospiech

In diesen Berufen arbeiten die glücklichsten Menschen

Platz 10: Architekten und Krankenschwestern liegen gleichauf - immerhin 62 Prozent sind happy in ihrem Beruf.
Platz 10: Architekten und Krankenschwestern liegen gleichauf - immerhin 62 Prozent sind happy in ihrem Beruf. © Pixabay
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Platz 9: Akten wälzen ist öde? Nicht doch: 64 Prozent der Anwälte und Juristen sind glücklich in ihrem Beruf. © Getty Images/iStockphoto
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Platz 8: 65 Prozent der Ärzte lieben ihren Job und möchten keinen anderen haben. © Pixabay
Platz 7: Anstrengend, aber offenbar erfüllend ist ein Job auf dem Bau: Zwei Drittel der Bauarbeiter sind zufrieden.
Platz 7: Anstrengend, aber offenbar erfüllend ist ein Job auf dem Bau: Zwei Drittel der Bauarbeiter sind zufrieden. © Pixabay
Platz 6: Arbeiten, wo andere Ferien machen - das macht 67 Prozent der Arbeitnehmer in der Tourismusbranche glücklich.
Platz 6: Arbeiten, wo andere Ferien machen - das macht 67 Prozent der Arbeitnehmer in der Tourismusbranche glücklich. © Getty Images/iStockphoto
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Platz 5: Im Dienst der Forschung fühlen sich 69 Prozent der Wissenschaftler pudelwohl. © Pixabay
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Platz 4: Ob Schönfärberei sich positiv auf den eigenen Gemütszustand auswirkt? Es scheint so zu sein: In Werbung, Marketing und PR arbeiten zu 75% glückliche Angestellte. © Pixabay
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Platz 3: Ein handfester Job, dankbare Kunden und  Selbständigkeit: 76 Prozent der Klempner sind zufrieden. © Pixabay
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Platz 2: Anderen etwas Gutes tun macht selbst glücklich - vielleicht ist das die Erklärung dafür, dass Friseure und Kosmetiker trotz mauer Bezahlung mit 79 Prozent zu den zweitglücklichsten Arbeitnehmern gehören. © Pixabay
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Platz 1: Liegt es an der frischen Luft, am beruhigenden Grün oder an den glücklichen Kunden? Trotz bescheidener Gehälter geben 87 Prozent der Gärtner und Floristen an, dass sie so richtig happy mit ihrer Berufswahl sind. © Pixabay

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